Peter Ladkani, Filmregisseur Bild: privat

Glaub an Dich und Deine Fähigkeiten

Nicht jeder kann von sich behaupten, schon einmal gegen Chuck Norris gekämpft zu haben. Peter Ladkani kann es. Auch wenn er gegen Norris am Ende verloren hat. Das ist nur eine von vielen kleinen Anekdoten, die der Regisseur aus seiner langen Laufbahn zu erzählen hat.

Die Chuck-Norris-Geschichte stammt aus dem Jahr 1990 als Peter Ladkani als Stundman in dem US-amerikanischen Actionfilm „Delta Force 2“ mitwirkte. Noch bevor er seine Erfolge als Regisseur und Drehbuchautor feiern konnte, begann der gebürtige Ungar seine Karriere als Schauspieler und Stuntman. Ein Ziel, dass er schon sehr früh verfolgte: „Ich wollte bereits als Kind Filmemacher werden. Doch zuerst habe ich mit acht Jahren angefangen, als Kinder-Darsteller in Ungarn bei mehreren Filmen und TV-Spots mitzuwirken.“ Bis zu seiner eigentlichen Bestimmung, dem Filmemachen, sollten noch einige Jahre und viele erfolgreiche Erfahrungen vergehen. „Meine Liebe zum Film war immer stärker als der Wunsch nach einer geordneten Zukunft. Deshalb bin ich nach dem Abitur erst einmal ins Ausland gegangen und habe in den USA verschiedene Schauspielkurse besucht. Nach zwei Jahren bin ich auf den Philippinen gelandet, um dort als Stuntman zu arbeiten. Ich war

Bild: privat

zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Aus dieser „richtigen Zeit am richtigen Ort“ hat Ladkani viel gemacht und somit auch den Grundstein für seine Erfolge gelegt. In drei Jahren hat er in 15 internationalen Produktionen mitgewirkt. U.a. in „Born on the 4th of July“ oder „Delta Force 2“.

Nach den Erfahrungen auf den Philippinen kam das Studium der Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Während dieser Zeit realisierte Peter Ladkani bereits mehrere preisgekrönte Kurzfilme. Es folgten 14 Jahre, in denen er weltweit Werbe- und Imagefilme drehte. „Das war eine gute Schule für das Filmemachen. Seitdem drehe ich fürs Fernsehen und habe in den letzten fünf Jahren 28 Filme inszeniert.“ Peter Ladkani weiß, was es braucht, um Erfolg zu haben. „Man muss für seinen Beruf brennen und man sollte seine eigene Handschrift entwickeln, wenn man sich aus der Masse hervorheben möchte. Doch damit alleine ist es nicht getan. Man muss an sich und seine Fähigkeiten glauben. Man muss sich ein Ziel setzen und hart dafür

Der Regisseur (mitte) gemeinsam mit den beiden Hauptdarstellern seiner Serie „Cape Town“ Trond Espen Seim (l.) und Boris Kodjoe (r.) Bild: privat

arbeiten.“ Genauso hat er es gemacht. „Deswegen respektiere ich auch die Menschen, die hart arbeiten, nie aufgeben und die für ihre Karriere nicht über Leichen gehen. Das was zählt und womit man wirklich nach vorne kommt sind: Leidenschaft, Loyalität, Kompetenz, Neugier, Offenheit und Durchhaltevermögen.“

Eigenschaften, die jeder in sich trägt und somit auch jeder seinen persönlichen Erfolg angehen kann. Peter Ladkani, der „Arbeiter“, der Mann, der weiß, dass einem nicht alles in den Schoß fällt. Und der von einem ganz einfachen aber doch so entscheidenden Impuls immer wieder angetrieben wird. „Ich liebe meinen Beruf und habe noch viele Ziele und Träume, die ich verwirklichen möchte.“

 

Seien Sie gespannt, welche spannende Persönlichkeit in den nächsten Tagen folgt! Alle anderen Intervies finden Sie hier.

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