HAMBURGER SPARKASSE


Innovative Finanzierungen für innovatives Bauen

Die  Hamburger Sparkasse begleitet viele wegweisende Bauvorgaben. Von diesen Erfahrungen profitieren auch private Projekte.

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Immobilien spielen im Kampf gegen den Klimawandel eine entscheidende Rolle. Dabei geht es nicht nur um Energieverbrauch für Heizen und Kühlen. Auch der Bau selbst verschlingt große Mengen Energie – vor allem für die Herstellung von Stahl und Beton. In der Hamburger Hafencity geht derzeit ein wegweisendes Pilotprojekt an den Start, das zeigt, wie es besser geht. „Moringa Hamburg“ (www.moringa.eco) wird das erste Wohnhochhaus nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip in Deutschland. Cradle-to Cradle – von der Wiege in die Wiege – steht für die Zerleg- oder Rückbaubarkeit eines Gebäudes in seine Bestandteile und die restlose Rückführung in den Materialkreislauf.

Immobilien werden so gleichsam zu Rohstoffspeichern auf Zeit, Städte zu Rohstoffminen. 

Neue Bauweisen brauchen neue Finanzierungsstrategien

Die Baufinanzierung in dreistelliger Millionenhöhe übernimmt die Hamburger Sparkasse, die in Hamburg jede zweite Neubauwohnung begleitet und auch an vielen anderen zukunftsweisenden Immobilienprojekten beteiligt ist. So wird unter anderem auch Deutschlands höchstes Holzhochhaus „Roots“ des Entwicklers Garbe Immobilen von ihr finanziert. Möglich macht das ein eingespieltes Team von Finanzierungs-, Kredit- und Fördermittelexperten sowie Gutachtern, die alle in Hamburg arbeiten, sich in der Region auskennen und eng mit der Bau- und Wohnwirtschaft vernetzt sind.

„Die Haspa ist für diese Mission absoluter Wunschpartner, weil sie als marktführende, regionale Bank ein wichtiger Treiber der nachhaltigen Stadtentwicklung ist. Für unser erstes Projekt in Hamburg bringt sie ihr Netzwerk und Marktkenntnisse ein und ist damit ein wertvoller Partner“, berichtet Vanja Schneider, Geschäftsführer der Moringa Hamburg Hafencity GmbH.

Gewerbliche Pionierprojekte weisen den Weg

Metropolen wie Hamburg bieten sich als Innovationslabor für die Energiewende an.

Mit ihrer Verdichtung, Komplexität und ihrem konzentrierten Know-how sind sie ein ideales Spielfeld für neue Lösungsansätze. Regionale Hausbanken wie die Haspa haben dabei eine Schlüsselrolle, weil sie die Förderlandschaft überblicken, Projekte persönlich eng begleiten und mit schnellen Entscheidungen auf neue Entwicklungen reagieren können.

Von den Pionieren im gewerblichen Wohnungsbau profitieren auch die privaten Bauvorhaben, denn die Innovationen werden schon bald für Einzelobjekte und Sanierungsmaßnahmen verfügbar sein. Dann ist es gut, wenn die finanzierende Bank bereits Erfahrungen und Kontakte gesammelt hat.

Die Haspa nutzt ihr engmaschiges Filialnetz für regelmäßige Informationsveranstaltungen rund um das Thema Bauen, Sanieren und Wohnen. Auch private Initiativen wie Baugemeinschaften oder Quartiersprojekte finden hier einen Raum zur Vernetzung.

Gut vernetzt für den Klimaschutz

Um ihre Kunden auch über Finanzierungsfragen hinaus zu unterstützen, hat die Haspa in den letzten Jahren ein weitreichendes Experten- und Kooperationsnetzwerk aufgebaut, das Immobilienbesitzer bei den anstehenden Maßnahmen unterstützt. Dazu gehört unter anderem der Hamburger Immobilienberater RENEWA und der Hamburger Grundeigentümerverband.

Bis 2045 soll der gesamte Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein. In Hamburg betrifft das 262.000 Wohnimmobilien. Die jährliche Sanierungsquote muss dafür mehr als verdoppelt werden. Hamburg rechnet mit einem Investitionsbedarf von 32 Millionen Euro und will deutlich mehr Mittel bereitstellen. Als größter Vermittler von Fördermitteln wird die Haspa hierbei eine zentrale Rolle spielen.