Bernhard Fragner gründete sein Unternehmen GlobeAir im Jahr 2007 – mittlerweile fliegt die Airline über 984 Flughäfen in Europa an. © GlobeAir AG

Vom Spaß, Unmögliches möglich zu machen

Spaß. Das ist der Antrieb von Bernhard Fragner, der aus dem Nichts sein Luftfahrtunternehmen GlobeAir hochgezogen hat. Heute steuert der 48-Jährige mit der weltgrößten Flotte an „Cessna Citation Mustang“- Jets 984 Flughäfen in Europa an.

Was wollten Sie als Kind werden?
Pilot oder Arzt. Jetzt bin ich wieder auf diesem Pfad. Das war nicht geplant. Bei mir hat mein Vater bestimmt, was ich für eine Ausbildung mache. Er lag nicht falsch, aber es wäre trotzdem nicht mein Wunsch gewesen, Industrieanlagenbau zu studieren. Ich dachte, ich schaffe das nie, aber es ist mir gelungen. Daraus habe ich gelernt, dass man auch Dinge erreichen kann, die aussichtslos scheinen.

Wie startet man ein Unternehmen wie GlobeAir?
Ich lernte den Vorteil des Fliegens zu schätzen, als ich viel in Osteuropa gearbeitet hatte. Allerdings hatte ich dort mit den Überbleibseln des Kommunismus und einer frustrierten Generation zu kämpfen. Ich musste da raus – und dann ist mir die Idee gekommen, dass vielleicht nicht nur ich den Bedarf mit dem Fliegen habe. Aber mir haben alle gesagt, ich kann kein Luftfahrtunternehmen gründen. Das sei unmöglich. Da habe ich mich an mein Erlebnis an der Uni erinnert, als ich selbst dachte, etwas sei unmöglich und dann war es doch möglich. Da der Reiz so groß ist, dass ich es unbedingt versuchen wollte.

Aber braucht man nicht unfassbar viel Startkapital?
Ich war entspannt, weil ich wusste, dass man das findet. Unser Anfangsinvestment waren zwölf Millionen Euro, von denen zehn in Flugzeuge geflossen sind. Der Rest war Working Capital. Es war klar, dass wir in der Anfangsphase richtig Geld verbrennen, aber wir mussten vom Fleck wegkommen.

 

Das ganze Interview können Sie in der Printausgabe von Secreits of Success lesen.