Er-folg, Substantiv, maskulin (der)

Auf dieser Seite schreibt: Ines Rupprecht – Marketing Asset Managerin West-Europa bei Coca-Cola. Sie lebt seit 20 Jahren in Berlin. Mit einem wachsamen Auge für die kleinen aber besonderen Momente im Leben, besitzt die Freizeit-Autorin einen ausgeprägten Sinn für Humor. Auf ihrem Blog https://instantines.home.blog/ lädt Rupprecht regelmäßig ironische Texte zu Erlebnissen und Alltagssituationen hoch.

© privat Ines Rupprecht bringt die Dinge auf den Punkt – und das mit Humor.

Kontra K singt: Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen
das Leben zahlt alles mal zurück….
Im Umkehrschluss bedeutet das dann wohl – erfolgreiche Menschen stehen in einer Lache aus Blut, schwitzen unangenehm und heulen ständig. Na herrlich.
Erfolg haben Menschen, die etwas Herausragendes schaffen, was man sich selbst nicht zutrauen würde oder wie ich finde: die Dinge tun, die einem selbst einfach zu anstrengend sind.
Die vom Erfolg Geküssten – die kennt jeder. Schön, reich, klug, sympathisch, mächtig sind sie. Ich weiss nicht, wann und wo genau diese Knutscherei stattgefunden hat – wer nicht eingeladen war, muss sich anstrengen. Vielleicht auch gut nicht dabei gewesen zu sein, denn es gibt auch die vom Erfolg Gebeutelten. Was will man beispielsweise als Erbe eines Vermögens anderes tun, als eben dieses „erfolgreich“ zu verpulvern?
Und erfolgreiche Kriminelle sind ganz arm dran – die rauben unerkannt eine Bank aus oder stehlen eine 100kg Goldmünze aus einem Museum aber können es keinem sagen. Also besser nicht. Wenn doch, feiert ein anderer einen Fahndungserfolg.
Scheinbar gibt es keinen Erfolg ohne einen Verlierer.

Ich habe jetzt in einer nicht repräsentativen Studie drei verschiedene Erfolgstypen identifiziert:
Die Prä-, Permanent- und Post-Erfolgreichen.

Die Prä-Erfolgreichen
sind die nervigsten von allen dreien. Die erzählen ständig und jedem auch ungefragt, welches Ziel sie gerade anpeilen. Die Klassiker, man kennt sie ja : „ich höre auf mit dem Rauchen, Trinken, Essen, Autofahren, Fliegen, Arbeiten…“ In endlosen Monologen erklären sie ihren Sinneswandel und warum das neue Leben so viel erstrebenswerter scheint. Einige gehen soweit, auch ihr Umfeld direkt auf dieses Ziel einzuschwören. Mir hat jemand mal einen leidenschaftlichen Vortrag über das Nichtrauchen gehalten und mich motiviert, ich könne das auch schaffen. Ich habe es den ganzen Abend nicht übers Herz gebracht zu sagen, dass ich gar nicht rauche. Man will diese Menschen in ihrer Euphorie ja nicht bremsen. Ich mache um diese Prä-Erfolgreichen mittlerweile einen großen Bogen. Die wenigen Laster die ich habe, will ich mir schließlich nicht nehmen lassen.

Die Permanent-Erfolgreichen
sind dagegen etwas unheimlich. Die kommen quasi schon mit Seepferdchen, Goldmedaille und einem Oscar auf die Welt. Sie sprechen drei Sprachen fließend während man selbst gerade die ersten Spuckeblasen zustande bringt. Sie spielen Klavier und Geige während andere sich im Band der Triangel verheddern. Diese Permanent-Erfolgreichen haben wenig Freunde aber viele Neider. Außer sie haben viel Geld, dann haben sie auch sehr viele sehr gute Freunde. Permanent-Erfolgreiche sind ganz miese Verlierer, das liegt denen einfach nicht. Dafür verfügen sie über ein sehr hohes Maß an Disziplin, Ehrgeiz, Intelligenz, guten Genen oder wohlhabenden Eltern. Man erkennt sie oft an ihrer Überheblichkeit. Auf ihren Erfolg angesprochen winken sie entweder ab, das war ja alles so schrecklich einfach oder aber echt harte Arbeit. Es ist nie irgendwas dazwischen.

Bleiben die Post-Erfolgreichen. Die mag ich.
Die lassen sich nicht stressen. Als Post-Erfolgreicher stolpert man so durchs Leben und nimmt sich nichts vor. Dann kann man an jeder beliebigen Stelle seines Lebens kurz innehalten und die Erfolge im Nachgang würdigen. Dinge wie: ganz allein den neuen Wlan Drucker installiert, das Leergut weggebracht, nicht zu spät gekommen, die EC Karten Pin beim ersten Mal richtig eingegeben…
So sehen Sieger aus! Die Post-Erfolgreichen haben eine Leichtigkeit, die den anderen zwei Erfolgstypen völlig fremd ist. Nur Nörgler sagen, die reden sich einfach alles schön.
Aber am Ende ist es mit dem Erfolg wie mit der Schönheit, beides liegt im Auge des Betrachters und ist vergänglich.

Von Ines Rupprecht

Wer will, der macht!

Warum Ihr Wille über Ihren Erfolg entscheidet, nicht das Glück.

©privat

Jörg Laubrinus ist Vertriebscoach und Geschäftsführer der Mission Freiheit GmbH. In seinen Vorträgen gelingt es Jörg Laubrinus stets, für den wichtigsten Effekt im Publikum zu sorgen: Klarheit und Umsetzungsbereitschaft! Mit mehr als 40 Jahren eigener Vertriebserfahrung ist er, als erfolgreicher Unternehmer, Speaker und Coach, der Praktiker unter den deutschen Rednern. Für Secrets of Success hat er seine Tipps zusammengefasst:

Sie kennen das sicherlich: So viele gute Vorsätze! So vieles, was man erreichen will! Die Karriereleiter hochklettern, mehr Umsatz generieren, mehr Zeit für die Familie haben, endlich abnehmen usw. Die ersten Tage, vielleicht auch Wochen, setzt man das Vorhaben voller Elan in die Tat um, doch dann kommen nach und nach die ersten Ausreden, man verliert immer mehr das Neue aus den Augen. Die Folge: Frust und Stagnation!

Irgendwie ergeht es aber nicht allen Menschen so. Wie auch immer, die so genannten „Macher“ schaffen es, ihre Vorhaben stets mit voller Willenskraft zu verwirklichen. Sie gehen folglich erfolgreicher durchs Leben. Ach, wäre man doch nur auch mit diesem „Macher- Gen“ zur Welt gekommen!

Falsch! Es gibt kein angeborenes Gen. Diese Menschen nehmen Ihr Schicksal in die Hand und bleiben am Ball. Das KÖNNEN Sie auch, denn Sie haben alle Fähigkeiten dazu! Was zählt ist der WILLE, die Dinge konkret in Gang zu setzen, Sie zu MACHEN! Zwar fällt es manchen Menschen leichter, diesen Willen aufrecht zu erhalten, mit dem richtigen Mindset KANN das aber jeder.

So können auch Sie Ihren Willen stählen und Ihre Vorhaben ebenso systematisch wie verlässlich verwirklichen:

Keine Denkblockaden!
„Wenn es so einfach wär, dann …“ Sie kennen den Rest. Werfen Sie Sprüche wie diesen ein für alle Mal über Bord! Was uns Menschen fast immer davon abhält, unsere Ziele und Wünsche zu verwirklichen, sind nicht unsere Fähigkeiten, sondern die Vielzahl mentaler Blockierer in unseren Köpfen. Das Fleisch ist willig, doch der Geist ist schwach! Wenn Sie also Ihr Wunsch-Vorhaben das nächste Mal verwerfen, ohne auch nur ansatzweise die Machbarkeit erörtert zu haben, so muss sich Ihr mentales „Anti-Viren-Programm“ aktivieren und diesen destruktiven Gedanken eliminieren!

Mit Navigation zum Ziel
Mit dieser neuen mentalen Freiheit geht es nun an die praktische Umsetzung. Was sind eigentlich Ihre Ziele? Jeder Seefahrer muss navigieren, um ans Ziel zu kommen. Dabei ist es selbstverständlich, dass er sein Ziel klar benennt (sonst würde er auf den Weltmeeren herumirren). Jetzt frage ich Sie: Haben Sie Ihre persönlichen Ziele auch klar benannt? Falls ja: Glückwunsch – Sie zählen zu einer verschwindend kleinen Minderheit! Falls nicht: Nehmen Sie sich Zeit und ein Blatt Papier zur Hand. Schreiben Sie Ihre konkreten Wünsche und Ziele auf.

Messbarkeit macht den Unterschied
Jeder Seefahrer muss seinen Kurs stetig überprüfen und am Ende der Reise ist klar, ob er das Ziel erreicht oder verfehlt hat. Auch Sie können Ihre Vorhaben nur dann verlässlich umsetzen, wenn es messbar ist. Ein Beispiel: Die Vorgabe „mehr Erfolg“ ist nicht zielführend. Was ist Erfolg? Gemessen an was? In welchem Zeitraum? So machen Sie es richtig: „Gleiches Unternehmensergebnis, gemessen am Status Quo, bei geringerem Zeiteinsatz, d.h. maximal ein 6-Stunden-Tag und freie Wochenenden, zu erreichen innerhalb von 6 Monaten.“

Mentale Blockierer prallen nun also an Ihrer inneren „Firewall“ ab und aus schwammigen Vorhaben wurden konkrete Ziele, die es innerhalb eines klar abgesteckten Zeitraums zu verwirklichen gilt. Die Frage ist nur: Wie? Mein Tipp:

Das ZIEL NAVIGATIONS SYSTEM liefert Ihnen eine Herangehensweise, die Ihrer Zielerreichung Systematik und Verlässlichkeit verleiht. Und so geht’s:
1. Ist-Situation ermitteln
Wo stehen Sie genau, bzw. wo steht Ihr Unternehmen? Was leisten Sie derzeit? Definieren Sie hier den klaren Ist-Stand, ohne diesen zu bewerten.
2. Soll die Situation so bleiben?
Wollen Sie an der Ist-Situation etwas ändern? Beantworten Sie die Frage mit einem klaren Ja oder Nein.
3. Definition des Soll-Zustandes
Falls Nein: Legen Sie Ihr Ziel fest, den Soll-Zustand. Wichtig ist, dass er messbar ist: Zeit, Quantität, Qualität usw.
4. Wege zum Ziel finden
Erarbeiten Sie sich nun Wege zum Ziel. Der Plural ist wichtig: Viele Wege führen nach Rom. Legen Sie sich mehrere Marschrouten zurecht. Denken Sie quer, noch ist alles offen!
5. Definition der Vor- und Nachteile
Machen Sie sich eine Liste mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen der Wege. Bsp: Vorteil – Der Weg A bedeutet geringe finanzielle Investitionen. Nachteil – Er nimmt sehr viel Zeit in Anspruch.
6. Treffen Sie eine Entscheidung
Welcher Weg ist der _________ ? In das leere Feld tragen Sie nun Ihr Kriterium ein, nach welchem Sie die Entscheidung treffen wollen (leichteste, schnellste, günstigste, effizienteste…). Wichtig ist, dass Sie IHR Kriterium festlegen und hierdurch den für SIE passenden Weg finden.
7. Umsetzung
Nach der getroffenen Entscheidung gilt es nun die Maßnahme umzusetzen. Nicht mehr zögern, Sie haben jetzt entschieden!
8. Ergebniskontrolle
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Ergebnisse, um auf Zielkurs zu bleiben.
Mit dem ZIEL NAVIGATIONS SYSTEM erlangen Sie die notwendige Klarheit, um die Motivation – den WILLEN – hoch zu halten. Werfen Sie also die mentalen Blockierer über Bord und verlassen Sie die Komfortzone, in der man so herrlich bequem ausharren kann, wo jedoch sämtliche Ambitionen verloren gehen. Ich garantiere Ihnen: Kein einziger „Macher“ hält sich in dieser Komfortzone auf.

Wenn Sie WOLLEN, dann KÖNNEN Sie es auch!

Jörg Laubrinus

Kontakt: laubrinus@dervertriebscoach.de