Fußballtrainer Christoph Daum ist seinen Weg gegangen und macht andere gerne zu Gewinnern Bild © Christof Sage

Das Optimum anstreben, um das Maximum zu erreichen!

Christoph Daum wollte als Kind die Welt entdecken und verstehen lernen. Deshalb wollte er Forscher werden. Er ist bekanntermaßen Fußballtrainer geworden – zugegeben auf den ersten Blick etwas ganz anderes. Doch wenn man die Welt versteht, dann hat man die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen und für sie da zu sein. Das war ausschlaggebend für seinen Berufswunsch und da passt es auch wieder. „Ich wollte die Möglichkeit haben, andere Menschen dabei zu unterstützen, sich zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten zu entwickeln,“ meint Daum. „Es ist eine unglaubliche Befriedigung, anderen dabei zu helfen, ein Gewinner zu sein beziehungsweise zu werden. Mein Motto: Mache andere zu Gewinnern und du wirst selbst ein Gewinner sein!

Für seine eigene Entwicklung und den angestrebten persönlichen Erfolg hat Daum den harten, aber realistischen Weg gewählt. „Der wichtigste Karriereschritt für mich war die Bereitschaft, Risiken einzugehen, dabei die Komfortzone zu verlassen, ständige Bereitschaft zur Veränderung.“ Damit hat er es geschafft. Auch, wenn er als Spieler selbst keine großen Erfolge feiern konnte, als Trainer kamen sie dann. „Es ging mir immer nur darum, mir selbst zu beweisen, dass nichts unmöglich ist. Der größte Wunsch war, einer der Besten in meinem Bereich zu sein, weil dies eine unglaubliche Befriedigung, eine Bestätigung für alle Investitionen, Verzichte und Rückschläge ist.“

Dafür hat er sich und seinem Umfeld viel abverlangt. So lief er als Trainer von Bayer 04 Leverkusen mit seinen Spielern über Glasscherben. Natürlich gab es auch Rückschläge.„Rückschläge sind ein ständiger Wegbegleiter. Das zu akzeptieren, ist eine Herausforderung. Ich habe gelernt, nie bei den Umständen oder den anderen mit der Analyse zu beginnen, sondern zuerst bei sich selbst. Das Wichtige dabei: Niemals aufgeben! Immer nach Lösungen suchen. Bereit sein, hinzufallen, wieder aufzustehen und weiter zu machen.“ Rückblickend würde Daum einiges anders machen. „Aber ich habe die Dinge aus der Vergangenheit, die Teil meines Lebens sind, akzeptiert, da sie mich zu dem gemacht haben, der ich heute bin.“

Für ihn gibt es kein Erfolgsgeheimnis. Christoph Daum ist seinen Weg gegangen. Nicht immer den leichten, aber für ihn befriedigenden. „Man sollte realistisch träumen und bereit sein, ans Limit zu gehen. Der Erfolg stellt sich zuerst im Kopf ein, dann im Herzen und danach im Leben. Beginne mit 200% bei allem, was Du kannst, was Du willst, was Du tust, damit es wird.“
Daniela Fuß