Trotz vieler Niederlagen hat er es zum Erfolg geschafft: Moderator Daniel Aminati. © Andreas Thümmler

„Ich war immer ein Kämpfer“

Sein Leben glich einer Achterbahnfahrt: Die Kindheit verbrachte Daniel Aminati im Erziehungsheim, dann stieg er kometenhaft zum Popstar auf und landete letztlich unsanft in einem Schuldenberg. Der TV-Moderator ist aber für jeden Moment seiner Geschichte dankbar, besonders für die Schlechten. Denn die haben ihn geformt.

Daniel Aminati hat eine klare Lebensphilosophie: „Ein guter Tag ist, wenn Du mehr gelacht als Dir Gedanken über Probleme gemacht hast. Es gibt für fast alles eine Lösung. Ich möchte mich mehr in der Freude befinden als im Pessimismus“, sagt er. Es ist also nicht nur Fassade, dass der heute 47-Jährige wie ein Sunnyboy wirkt, der auf ruhiger See zum Erfolg gesegelt ist – obwohl er mehr als einem Sturm trotzen musste. Der TV-Star verrät: „Mein Leben wurde extrem von Niederlagen geprägt.

Das fing schon in der Kindheit an. Ich habe keinen Schulabschluss und bin ab meinem zehnten Lebensjahr in insgesamt drei Erziehungsheimen groß geworden – mein Weg war sehr, sehr steinig. Aber wegen des Lebens, das ich hinter mir habe, bin ich jetzt auch der, der ich bin. Ich war immer ein Kämpfer und kein Opfer.

Du lernst laufen nur durchs Hinfallen. Ich glaube, dass jeder Stolperstein Motivation sein kann zu wachsen.“ Wie damals, als er als Mitglied von „Bed & Breakfast“, der ersten deutschen Boyband, das Popstar-Klischee lebte und so einen finanziellen Scherbenhaufen produzierte. „Das wieder in Ordnung zu bringen und zu verstehen, was für mich ein zufriedenes Leben bedeutet, hat Jahre gedauert, war aber auch unfassbar lehrreich für mich. Ich bin zwar durch meine Arbeit noch immer eine Person der Öffentlichkeit, aber in erster Linie achte ich jetzt darauf, Mensch zu sein.

Das ganze Interview können Sie ab 4. Dezember 2020 in der Printausgabe von “Secrets of Success” lesen.