Weiß, wie Frauen und Männer noch schöner werden: Schönheitschirurg Dr. Bruce Reith. © Hojabr Riahi

Die Gelegenheit beim Schopfe packen

Seine Partys in München sind legendär. Nicht nur, weil Dr. Bruce Reith jedes Jahr seinen 38. Geburtstag feiert, sondern weil bei ihm die Schönen, Reichen und Intellektuellen feiern. „Wer exzessiv arbeitet, darf auch exzessiv feiern“, sagt der Gastgeber in einem Interview mit Frank Elstner. Der Schönheitsdoc ist beruflich tatsächlich immer auf Achse. Schließlich hat er einige Beauty-Kliniken aufgebaut, in denen er regelmäßig Menschen zu mehr Schönheit verhilft. Vor allem wegen seiner Fingerfertigkeiten bei Schönheitseingriffen und Haartransplantationen ist Bruce Reith gefragt. Aber nicht nur die Promis lieben ihn dafür, auch die Fachwelt setzt auf seine Expertise.

Bruce Reith ist wahnsinnig erfolgreich. Ob am Bodensee, in Düsseldorf, München oder Berlin: Der Schönheitschirurg hat einige namhafte Kliniken mitaufgebaut oder ist daran beteiligt. Mit Promis, den Reichen und Schönen ist er per Du. Nicht nur mit deutschen VIPs, sondern auch mit Hollywoodstars. Klar, dass er den Erfolg auch in vollen Zügen genießt. Aber mit gutem Recht, wie er sagt: „Ich habe mir alles hart erarbeitet, habe nichts dem Zufall überlassen. Denn: Nichts kommt über Nacht. Man muss Chancen erkennen und nutzen.“

Die Gelegenheit beim Schopfe packen, heißt es. Dabei sah es anfangs nicht danach aus, dass Bruce Reith mal Spezialist für Haartransplantation, Fettabsaugung und minimalinvasive Behandlungen werden könnte. Was allerdings früh deutlich wurde: Er ist sehr intelligent. Im Bundeswettbewerb Mathematik gewann er den zweiten Preis. Mit 19 Jahren machte er an der Börse mit Devisenspekulationen seine erste Million. Aber Bruce Reith ist nicht nur ein Meister der Analyse, sondern hat auch ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Deshalb fühlt er sich in Gegenwart von Investmentbankern und Spekulanten nicht wohl, wie er sagt. Er schwenkt auf Medizin um, verdient nebenbei „auf ehrliche Art und Weise“ Geld mit typischen Studentenjobs. Aus seiner Studienzeit bleiben ihm zwei Uniabschlüsse, einer in Medizin und einer in Public Health, und die Erkenntnis: Man sollte den Blick auf Wertschöpfung richten, nicht auf Geldschöpfung.

Als Arzt zieht es ihn zur Ästhetischen Chirurgie. So ausgeprägt wie seine Intelligenz ist auch sein Sinn für Ästhetik. Er hat den gewissen Blick dafür. „Ich liebe alles, was schön ist. Vor allem Frauen“, sagt Bruce Reith und lächelt. Seine Freundinnen sind in der Tat immer bildhübsch. Er gibt aber auch zu: „Ich hätte mit dieser Vorliebe aber genauso gut Kunsthändler werden können.“ Zum Glück für seine vielen Patienten ist er aber bei der Chirurgie geblieben, hat bei dem Besten der Besten gelernt und alle Hebel in Bewegung gesetzt, um überhaupt bei ihm arbeiten zu dürfen. „Er ist der Mozart der Chirurgie“, sagt Bruce Reith über seinen Lehrmeister Ivo Pitanguy. Zweieinhalb Jahre war Bruce Reith bei ihm in Rio de Janeiro und hat weit mehr gelernt als chirurgische Techniken. Das Fellowship habe ihn verändert. Die Menschen in Brasilien seien zwar arm, aber nicht unglücklich. „Ich habe gelernt, dass man kein Geld braucht, um glücklich zu sein. Auch das Aussehen ist nicht wichtig, sondern das Gefühl in dir.
Das macht dich glücklich.“ Seitdem definiert Bruce Reith Erfolg für sich neu: „Erfolg macht nicht glücklich. Wenn man aber glücklich ist, ist man auch erfolgreich.“

Von Claudia Rothhammer

Das ganze Interview können Sie in der Printausgabe von Secrets of Success lesen.