„Ohne Vision, ohne Träume kommt man nicht voran”

Weniger als 100% zu geben, gibt es bei dem gebürtigen Bergisch-Gladbacher nicht. Heute hält er Vorträge über mentale Stärke. / Foto: Fabian Hambüchen

Als Kind hatte Fabian Hambüchen Stuntman werden wollen. Er liebte schon immer das Risiko, das Adrinalin und den Nervenkitzel. Man kann sage: Knapp daneben. Denn diese drei Komponenten fanden sich dann auch in seiner erfolgreichen Karriere als Turner wieder. Fast 30 internationale Medaillen gehen auf Hambüchens Konto. 2016 erreichte er den Höhepunkt und sein Lebensziel. Er gewann bei den Olympischen Spielen in Rio die Goldmedaille am Reck. Danach beendet er seine internationale Karriere.

In seinem Buch „Den Absprung wagen“ nennt er diese Goldmedaille die Vollendung. Eine Vollendung nach vielen Erfolgen und vielen emotionalen Momenten. Allerdings war der Sieg in Rio schon etwas ganz besonders für ihn. „Ich hatte von klein auf den Wunsch, Olympiasieger zu werden. Und nach 25 Jahren Leistungssport, viel harter Arbeit, Durchhaltevermögen und starker Willenskraft hatte ich es geschafft.“ 25 Jahre hat Hambüchen für dieses Lebensziel gekämpft. So lange hält so manche Ehe nicht.

Was braucht man, um sein Ziel zu erreichen? Ausschlaggebend für den 33-jährigen: „Das Durchhaltevermögen, der Glaube an sich selbst und die Vision. Ohne Vision, ohne Träume kommt man nicht voran. Und vor allem muss man bereit sein alles dafür zu geben, um diese Träume zu erreichen – sein Leben dem Sport bzw. dem Erfolg zu widmen.“ Doch auch die Familie und die Freunde sind wichtig. „Wenn man beruflich erfolgreich sein möchte, dann muss das Umfeld drum herum passen. Es muss einen unterstützen, Kraft geben und nicht noch eine zusätzliche Belastung darstellen.“ Bei Hambüchen passte es. Sein Vater Wolfgang Hambüchen war von Beginn an auch sein Trainer. Für die mentale Unterstützung bei dieser doch harten Sportart sorgte sein Onkel Bruno Hambüchen, ein diplomierter Pädagoge mit Spezialisierung auf Mental Coaching.
Hartes Training, mentale Stärke sind allerdings nicht alleine für den Erfolg verantwortlich. „Wenn man Erfolg haben möchte, dann muss man weiterdenken, als schon zuvor. Man muss alle Aspekte und Experten mit einbeziehen, um seine eigene Leistung zu optimieren. Man muss sein eigenes Handeln immer hinterfragen, analysieren und überlegen, was man noch besser machen kann,“ so der Ratschlag von Hambüchen.

Der gebürtige Bergisch-Gladbacher ist kein Mann für halbe Sachen. Wie sähe es aus, wenn er nicht das geworden wäre, was er heute ist und erreicht hat? „Dann wäre ich in einem anderen Bereich gut geworden. Weil ich ein Typ bin, der immer 100% gibt, bei dem was ich anpacke.“ Diese 100 % gibt er nun auch nach dem Ende seiner internationalen Karriere.
Mittlerweile ist er TV-Experte bei Eurosport und berichtete von den Olympischen Spielen in Tokio…

 

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