Er verhilft als „Unternehmens-Gestalter“ Menschen dabei, ihr Leben in vielen bereichen ins Positive zu verändern. / Foto: © Fuat Akar

Der Gladiator des Erfolgs

Seit 15 Jahren hilft Fuat Akar anderen Unternehmern, ihre Firma erfolgreich zu führen. Er sieht sich dabei nicht als Berater, sondern
als Gestalter – und verfolgt ein antikes Ideal.

Ws bedeutet für Sie Erfolg?

Ein Leben in finanzieller Unabhängigkeit zu leben, das meinen Kindern und anderen Menschen als Vorbild dient. Ein Leben, das mir ermöglicht, mit Leichtigkeit Hilfsbedürftigen wie Waisenkindern in Äthiopien oder Flutopfern in Deutschland Hilfe zukommen zu lassen.

Wen würden Sie als Ihr Vorbild bezeichnen?

Meinen ehemaligen Chef Reinhold Würth. Und zwar, weil ich damals als jüngster Finanzleiter der Würth-Gruppe hautnah in den halbjährlichen Konferenzen erleben durfte, wie dieser Vorzeigeunternehmer denkt und handelt. Er hat innerhalb eines Lebens einen Konzern mit knapp 80.000 Mitarbeitern und mehr als elf Milliarden Euro Umsatz aufgebaut. Seine ethischen Grundsätze zu allen Partnern und sein Umgang mit Menschen war mir immer ein Leitbild. Ich habe in den zehn Jahren viel von ihm gelernt und bin sehr dankbar dafür.

Gemeinsam mit seiner ebenfalls erfolgreichen Frau Marta bildet Fuat Akar ein gutes Team. Sie sind seit 21 Jahren verheiratet. / Foto: © Ronny Barthel

Wo sehen Sie Ihre Stärken, die auch für Ihren Erfolg maßgeblich sind?

Ich weiß, wie Geld funktioniert. Ich habe gelernt, Unternehmen zu sanieren, aufzubauen, Teams zu motivieren und zu führen. Daneben sehe ich mich als mutig an: Immer bereit zu sein, zu wachsen und neue Wege zu gehen. Darüber hinaus ist mir Ehrlichkeit wichtig: Unsere Kunden und Dienstleister wissen, dass man mit mir am Telefon Verträge abschließen kann.

Was bedeutet Unglück für Sie?

Unglück gibt es nicht. Alles passiert aus einem Grund. Es sind Lektionen des Lebens. Sie fallen dir so oft auf die Füße, bis du es verstanden hast und bereit bist für den nächsten Wachstumsschritt.

Was würden Sie Ihrem jüngeren Ich raten?

Dasselbe, was ich unseren 14 und 16 Jahre alten Kindern rate: Umgib dich auch mit Menschen, die schon dort sind, wo du hinwillst. Suche dir Mentoren, die Abkürzungen zeigen. Lerne, wie Geld für dich arbeitet. Wenn du anfangs für jemanden arbeitest, dann nie primär des Geldes wegen, sondern, um Erfahrung zu sammeln für den Weg zu deinen Zielen. Vergeude möglichst keine Zeit mit Tätigkeiten, die dich nicht deinen Lebenszielen näherbringen.

Wie vereinbaren Sie Ihren Beruf mit dem Privatleben?

Ich habe schon sehr früh in meiner Selbstständigkeit konsequent eine Vier-Tage-Woche geführt. Freitag war Frei-Tag. Im weiteren Verlauf haben wir, meine Frau und ich, unsere Strategie weiter umgesetzt. Es war Teil unseres privaten Plans, durch Digitalisierung unserer Unternehmensberatung und Investments an der Börse sowie Immobilien nicht abhängig zu sein vom fatalen Prinzip „Zeit gegen Geld“.

Wer hat Sie auf Ihrem Weg am meisten unterstützt?

Als Allererstes meine Eltern. Sie haben als Christen aufgrund religiöser Benachteiligung die Türkei verlassen und sind, als ich zwei Monate alt war, mit einer Tasche in der Hand nach Deutschland ausgewandert. Sie haben mir beigebracht, dass Ehrlichkeit, Mut und Fleiß sich immer auszahlen. Schon früh hat sich mein Vater selbstständig gemacht und Risiken übernommen. Ich konnte bereits als Kind viel von ihm lernen. Er war mein erster und wichtigster Mentor. Später im Leben buchte ich dann viele weitere Mentoren, und zwar in den verschiedensten Sparten, im Verkauf, bei Investments, an der Börse und so weiter.

Fuat Akar (2. v. l.) mit seinen zwei Kinden und seiner Frau Marta (r.). / Foto: privat

Was ist heute Ihr Antrieb, jeden Tag weiterzumachen?

Meiner Frau Marta und mir geht es nicht ums Geld. Wir könnten von unseren Laptops aus an der Börse handeln und weiter in Immobilien oder Unternehmen investieren. Die Menschen, die wir begleiten und deren Leben sich in vielen Bereichen ins Positive verändert, sind der Grund, warum wir tun, was wir tun. Ich habe dazu ein Bild in meinem Kopf: Menschen in die finanzielle Freiheit zu begleiten, ist wie in der Antike als Gladiator Sklaven aus der Gefangenschaft zu befreien.

Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau, sagt der Volksmund. Trifft das bei Ihnen zu?

Zu 100 Prozent! In meinem Fall ist meine Frau nicht nur stark, sondern selbst erfolgreich, und darauf bin ich sehr stolz. Ohne meine Frau wäre ich nicht da, wo ich heute stehe. Und sie wäre ohne mich nicht da, wo sie heute steht, sondern vermutlich noch viel weiter … Niemand kennt mich so gut wie sie. Sie hört, was ich denke. Aber um das
zu beherrschen, hatte sie auch viel Zeit – wir sind seit 21 Jahren verheiratet.

Wie wichtig ist Ihnen soziales Engagement?

Wir haben schon immer soziales Engagement gelebt. So haben wir es von unseren Eltern vorgelebt bekommen. Obwohl sie wenig hatten, haben sie immer über Kirchen oder sonstige Organisationen Bedürftigen Spenden zukommen lassen. Dieses Jahr haben wir den Bau eines Waisenhauses in Äthiopien gefördert und 50 Prozent der Baukosten gespendet. Das war Martas Projekt und Herzenswunsch. Wir haben 40.000 Euro gespendet und den Bau ermöglicht. Zusätzlich haben wir in unserem Netzwerk mit weiteren erfolgreichen Menschen das Projekt vorgestellt und weitere 20.000 Euro eingesammelt. Dieses Projekt rettet Menschenleben.

 

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Seien Sie gespannt, welche spannende Persönlichkeit in den nächsten Tagen folgt! Alle anderen Interviews finden Sie hier.

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