Aktuell konzentriert sich der Unternehmer auf sein Versandunternehmen, welches durch einen Algorithmus für jeden Kunden den günstigsten Versandtarif ermittelt. / Foto: © Media Group – Jörg Blümel

One last thing

Jörg Blümel hat ein klares Ziel: Er möchte für E-Commerce-Bestellungen das größte Vergleichsportal für Versandleistungen in Europa aufbauen. Sein Credo auf dem Weg dorthin: Entscheidungen treffen, auch wenn sie unbequem sind.

Während der Präsentationen der Neuheiten seines Konzerns sagte Apple-Gründer Steve Jobs gerne „One more thing”, um dann noch einen Knaller wie das neueste iPhone-Modell aus dem Hut zu zaubern. Für Jörg Blümel ist Jobs ein Vorbild. „Weil er Visionen hatte und der Gesellschaft etwas Bleibendes hinterließ“, erklärt der Hamburger, der mit seiner Kollegin Jessica Thomas und der United Postal Group das größte Versandunternehmen für E-Commerce in Europa aufbauen möchte. Den legendären Satz des Apple-Gurus hat Blümel für sich etwas adaptiert:

„Bei mir heißt es: One last thing. Es ist diese eine Sache, noch etwas Großes und Beständiges aufzubauen!“

Jörg Blümel und Jessica Thomas gemeinsam mit ihrem Team in der Druckstation zur Cricket-WM in der Karibik. / Foto: privat

Zurzeit fließt seine ganze Energie in das Vergleichsportal, das weltweit für Onlinehändler, Unternehmen und die Medienbranche tätig ist. Über die eigens entwickelte Software vergleicht ein Algorithmus für jeden Kunden über 60.000 verschiedene Einzelprodukte von zahlreichen internationalen Postgesellschaften und ermittelt so die günstigsten Versandtarife. Dabei sparen Händler und Kunden im Vergleich zu den bekannten Versanddiensten bis zu 50 % der Portokosten. 2021 ist Blümel auch ins Privatkundengeschäft eingestiegen und eröffnete in Deutschland und weiteren Ländern Europas Shops zur Einlieferung von Sendungen. Dabei geht es ihm nicht nur um schnelle Expansion:

„Erfolg kann man schaffen, man muss ihn aber auch erhalten“, betont er.

2021 eröffnete Blümel europaweit Shops zur Einlieferung von Sendungen. / Foto: privat

Sein Geschäft und die Branche kennt der 55-Jährige in- und auswendig. Schon 1990 gründete er mit dem Blümel Couvertier Service sein erstes Unternehmen. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder schwierige Situationen, aber die gehören für Blümel dazu: „Klar, macht man mal Fehler, aber sie sind oft unvermeidbar auf dem Weg zum Erfolg.

Wenn Du merkst, du gehst den falschen Weg, stoppe ihn und gehe in eine andere Richtung.“

Die Entwicklung seiner Firmengruppe führte ihn seitdem rund um den Globus; ein Luxus, den er zu schätzen weiß: „Ich hatte das Privileg, überall auf der Welt unterwegs zu sein und vieles zu sehen.“ An eine Episode in den 2010er-Jahren erinnert er sich besonders gern: „Auf den karibischen Inseln haben wir damals digitale Zeitungsdruckstationen aufgebaut, auch auf der Privatinsel Mustique. Dort habe ich nur ganz knapp ein spontanes Konzert mit Bruce Springsteen, Phil Collins und Mick Jagger verpasst!“

„One last thing“ ist in Wahrheit eigentlich das erste richtig große Ding. Von wo aus er es eines Tages steuern möchte, weiß er schon: „Zeitweise in New York oder Miami zu leben und zu arbeiten, wäre toll!“ Aber das ist ein anderes Kapitel.

 

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