Lukas Mielke gründete bereits als Elftklässler sein erstes Unternehmen. Foto: privat

Ein Höhenflug muss nichts Schlechtes sein

2010 galt Lukas Mielke als Deutschlands jüngster Unternehmer. In der elften Klasse gründete er seine erste Firma, vertrieb Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel. Mit 18 Jahren hatte er 40 Mitarbeiter und den Traum von einer Weltumsegelung. Heute – mit 29 Jahren – hat der Berliner sein Unternehmen längst gewinnbringend verkauft und unterstützt als Investor Startups mit seinem Wissen.

Sie waren extrem jung, als Sie Ihre erste Million verdienten. Hatten Sie irgendwann einen Höhenflug?
Ja, aber ein Höhenflug, der nicht mit Arroganz einhergeht, kann auch zu irrsinnigen und abwegigen Gedankengängen führen, die wiederum in revolutionären Geschäftsideen münden.

Was war Ihre erste große Anschaffung?
Zu Schulzeiten wollte ich immer ein BMW-Cabrio haben. Das habe ich mir gekauft und schnell zu Schrott gefahren. Heute zählt für mich mehr die Möglichkeit, etwas kaufen zu können, wann immer ich möchte.

Wo liegt unternehmerisch Ihr Ziel?
An etwas Großem teilzuhaben, das für die Gesellschaft von Nutzen ist. Deshalb investiere ich in innovative Startups. Neben der finanziellen Beteiligung gibt mir das die Möglichkeit, an vielen verschiedenen Visionen mitzuarbeiten. Das ist eine unglaublich erfüllende Tätigkeit.

Mussten Sie Rückschläge einstecken?
Es gab Zeiten, da führte auch das hundertste Kundengespräch nicht zum Abschluss, der beste Mitarbeiter hat die Firma verlassen und der Kontostand wurde immer niedriger. Einmal hätte mich ein falsch kalkuliertes Geschäftsmodell fast meine Existenz gekostet. Aber auf jeden Rückschlag folgt irgendwann Erfolg.

Von Johanna Reichert

Das ganze Interview können Sie in der Printausgabe von Secrets of Success lesen.