Professor Dr. Mark Obermanns Blick ist stets nach vorne gerichtet. Fotos: © Obermann

In Etappen zum Erfolg

Dass Professor Dr. Mark Obermann heute Ärztlicher Direktor der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen und Direktor des dazugehörigen Zentrums für Neurologie ist, verdankt er neben seiner Qualifikation und seinem Fleiß auch einer Entscheidung, die er schon vor Jahren traf.

Allein Professor Dr. Mark Obermanns Curriculum Vitae ist länger als so manche Bewerbung. Das Kapitel Studium endet mit einer Professur an der Universität Duisburg-Essen, das der beruflichen Laufbahn schließt unter anderem mit dem Titel des Ärztlichen Direktors der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen. Und auf den folgenden Seiten tummeln sich schier unzählige Zusatzbezeichnungen, Stipendien, Preise, Kooperationen oder veröffentlichte Studien. Sein Tag scheint 48 Stunden zu haben.

Angesichts dieses Pensums und der Fülle an erbrachten Leistungen verwundert es nicht, dass es Mark Obermann schwerfällt, ein Karrierehighlight auszumachen. „Da gab es viele“, sagt er und überlegt kurz. „Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich in meinem damals noch sehr kleinen Wohnzimmer einen Freudentanz aufgeführt habe, als meine erste Forschungsarbeit in einem sehr angesehenen Journal publiziert wurde.“

Erfolgserlebnisse wie dieses, aber auch das Wohl seiner Patienten und wissenschaftliche Neugier sind Mark Obermanns Antrieb. „Ich gehe sehr offen auf neue Sachen zu“, erklärt er. Dazu gehöre auch, Verbesserungsvorschläge und Kritik anzunehmen und sie schließlich auch umzusetzen. „Ich bin sehr direkt und ehrlich im Umgang. Das hat manchmal auch Nachteile, aber viel öfter hat mich das nach vorne gebracht“, erklärt er.

Dass Mark Obermann heute da steht, wo er steht, verdankt er auch einer persönlichen Schlüsselentscheidung: Nach seinem Studium in Köln schlug er ein Angebot in der Domstadt aus, um am Universitätsklinikum Essen als Assistenzarzt anzuheuern. Dort bekam er später die Gelegenheit, als Oberarzt das Schwindelzentrum Essen aufzubauen. „So ging dann die Karriere weiter. Wenn ich mich damals anders entschieden hätte, wäre es auch anders gelaufen“, sagt er rückblickend.

Von Jonas Raab

Das ganze Interview können Sie in der Printausgabe von Secrets of Success lesen.