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Frank Thelen – etwas zu bewegen ist sein Antrieb Fotos: © Frank Thelen / frank.io

„Startup-DNA“

Wenn Kinder laufen lernen, fallen sie auch böse hin: Frank Thelen aus der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ weiß nicht nur, wie man Start-ups das Laufen beibringt. Er ist auch tief gefallen. Mit 25 Jahren stand er als Unternehmer vor dem Ruin, hat es aber zurück nach oben geschafft. Heute ist der 44-Jährige für diese schmerzhafte Erfahrung sogar dankbar. Er findet: Richtig auf die Schnauze zu fallen, tut einem Gründer gut.

Wenn Frank Thelen in der „Höhle der Löwen“ sitzt, warten die Zuschauer gebannt auf seine Einschätzung. Der 44-Jährige kennt nicht nur die Tech- und Gründerszene sehr gut, er scheint auch immer den richtigen Riecher zu haben, ob eine Geschäftsidee Potenzial hat. Dass er einmal Deutschlands bekanntester und mit sechs Staffeln dienstältester „Löwe“ werden würde, hätte der Bonner nie gedacht. Seine Eltern vermutlich auch nicht, als ihr Frank so viele Fünfer und Sechser nach Hause brachte, dass er vom Gymnasium flog und auf der Realschule landete. Hätte man ihn damals gefragt, was er sich einmal für seine Zukunft vorstellt, hätte er gesagt: „Eher was Sportliches.“ Auch wenn er leidenschaftlich gerne Skateboard fährt, hatten es ihm früher kleine Bälle angetan. „Als Kind wollte ich mal Tischtennisprofi werden, weil mich der Sport begeistert hat. Ich war auch tatsächlich ganz gut, aber für eine Profikarriere hätte es wohl nicht gereicht“, verrät Thelen.

Gereicht haben dann zumindest die schulischen Leistungen doch noch. Thelen kämpfte sich hoch, konnte studieren und entschied sich für Informatik – um es dann doch wieder abzubrechen. Er hatte nämlich mit 18 Jahren seine erste Firma gegründet, die er ausbauen wollte. Sein Unternehmen stellte ein innovatives Framework zur Herstellung von High-End-Multimedia-CD-ROMs zur Verfügung. Für Interessierte nur so viel: Es war eine schnellere und flexiblere Alternative zur beliebten Macromedia-Director-Plattform. 1996 fusionierte seine erste Firma mit Pro PC zur Marke Create Media, die einige der ersten größeren Websites in Deutschland wie zum Beispiel hallo.de oder bilder.de erstellte und betrieb. 1997 glaubten Investoren so fest an ihn und seine Fähigkeiten, dass er für seine neue Firma Twisd 1,4 Millionen D-Mark Wagniskapital bekam, um einen Linux-basierten Router zu entwickeln und zu vertreiben, der lokale Netzwerke mit dem Internet verband.

Zwei Jahre nach der Firmengründung stand Thelen mit Twisd kurz vor dem Sprung an die Börse und damit mit gerade mal 24 Jahren vor seinem vermeintlich größten Erfolg. Doch dann stürzte alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die Internetblase platzte. Doch Thelen und seine Mitgründer hatten zur Überbrückung der letzten Phase vor dem Börsengang einen Kredit über zwei Millionen D-Mark aufgenommen – und dabei einen ihrer größten Fehler gemacht: Sie haben mit ihrem Privatvermögen gebürgt. Thelen stand plötzlich vor dem Ruin und vor einem riesigen Schuldenberg. „Das war mein größter Rückschlag.“ Er verkroch sich erstmal, sortierte sich neu, suchte nach Auswegen. „Ich konnte glücklicherweise einen Vergleich mit der Bank aushandeln und den Mut und die Willenskraft finden, erneut zu gründen – diesmal erfolgreich.“

Thelen geht ganz offen mit seiner Niederlage um. „Wir lernen mehr durch Schmerz als durch Glück“, gibt er zu bedenken. Und der junge Firmengründer ist gewillt, zu lernen. Zehn Jahre stottert er seine Schulden ab, Monat für Monat. Auch wenn er im Laufe der Jahre alles mit einem Schlag hätte begleichen können, er will die Erinnerung an seine schwerste Zeit nicht so schnell hinter sich lassen. Nach Twisd gründet er die Firma ip.labs, die zum Weltmarktführer für Onlinefotoservices wird: „Das war der wohl wichtigste Karriereschritt und auch einer der wichtigsten Wendepunkte in meinem Leben. Nicht nur, weil das letztendlich zum ersten größeren wirtschaftlichen Erfolg für mich wurde, sondern auch, weil ich aus einer sehr schwierigen Situation heraus erneut gegründet und mir selbst und anderen Gründern gezeigt habe: Wieder aufstehen lohnt sich!“

Thelen ist der festen Überzeugung: „Niemand hat nur Glück und Erfolg.“ Niederlagen gehörten ebenso zum Leben. Die Frage sei nur, wie man mit den Tiefpunkten umgehe. Das will er jungen Gründern mit auf den Weg geben. Auch seine Autobiografie „Startup DNA“ trägt den prägnanten Untertitel „Hinfallen, aufstehen, die Welt verändern.“ Besser könnte man den 44-Jährigen nicht beschreiben. Auch er möchte die Welt verändern. „Mein größtes Vorbild ist Elon Musk, weil er visionär denkt und in fast allen relevanten Zukunftsthemen spürbar involviert ist.“ Dass die Welt vor einem großen Umbruch steht, liegt für Thelen auf der Hand: „Sämtliche Industrien werden in den kommenden Jahrzehnten durch immer wieder neue, technologische Entwicklungen disruptiert. Wer hierfür kein Verständnis hat und nicht vorausschauend handelt, wird abgehängt.“

Dass Deutschland sich selbst abgehängt hat, ist Thelens große Befürchtung. Oder, wie er es ausdrückt: „Internet, Smartphone, Cloud: Europa hat alles verpennt.“ Deshalb treibt ihn jetzt vor allem eines an: „Bisher war es immer die Begeisterung für neue Technologien und die Liebe zum Produkt, an dem ich zu dem Zeitpunkt gebaut habe. Jetzt habe ich zum ersten Mal einen Zehnjahresplan und eine Agenda: Ich möchte einen Technologie-Champion aus Europa mit aufbauen. Wir müssen unsere wirtschaftliche Lage gegenüber den USA und China stärken, damit wir auch in Zukunft noch auf Augenhöhe mit den Weltmächten verhandeln können. Wir brauchen globale Lösungen für Themen wie KI und Klimaschutz. Das spornt mich an.“ Etwas zu bewegen, das ist sein Antrieb und Motor. Das spürt man. Deshalb verwundert es auch nicht, dass er über sich selbst sagt: „Für mich bedeutet Erfolg, jeden Tag ein bisschen besser zu werden und immer wieder an neuen Herausforderungen mit den klügsten Köpfen arbeiten zu dürfen.“

Ihm sei es auch nie wichtig gewesen, einmal ein großer Firmenchef zu sein. „Ich habe schon immer aus Passion heraus gehandelt. Ich habe mich nie aktiv dazu entschieden, Gründer oder Investor zu werden, sondern habe einfach immer mit Herzblut an Produkten gearbeitet, bis daraus Unternehmen entstanden sind. Investor bin ich dann geworden, weil ich mit meinem Kapital etwas an die Start-up-Szene zurückgeben wollte.“ Jungen Gründern rät er: „Wer mit Passion und aus Leidenschaft und tiefster Überzeugung heraus ein Ziel verfolgt, kann es in meinen Augen mit harter Arbeit und Disziplin auch immer schaffen. Wer nur auf Erfolg aus ist, wird es hingegen schwierig haben.“

Claudia Rothhammer

© oro photography Oliver Rösler

Die bescheidene Powerfrau

Unternehmerin, Politikerin, Moderatorin, TV-Löwin – Lencke Wischhusen ist vielseitig. Deutschlandweit bekannt wurde Steiner durch ihr Engagement im TV-Format „Die Höhle der Löwen“. Führungsverantwortung hat die Bremerin früh übernommen – als Geschäftsführerin des familieneigenen Verpackungsmittelunternehmens W-Pack Kunststoffe, das Anfang 2019 verkauft wurde. Politisch ist Lencke Wischhusen bei der FDP seit 2015 engagiert, sie ist Mitglied im Bundesvorstand und Vorsitzende der FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft. Klingt nach einem bewegten Leben, dabei ist Wischhusen erst 34 Jahre alt und eine gute Ansprechpartnerin, wenn es um das Thema Erfolg geht. „Erfolg heißt für mich, wenn wir als Team ein gemeinsam gestecktes Ziel erreichen, ohne dass andere Menschen dafür leiden müssen“, lautet Steiners persönliche Erfolgsdefinition.

Als Kind wollte Wischhusen immer werden wie ihr Papa. „Ich war ein richtiges Papa-Kind.“ Ihr Vater, Dieter Wischhusen, kommt aus einfachen Verhältnissen, ist auf einem Bauernhof groß geworden, fuhr zur See und hat sich mit W-Pack seinen Unternehmertraum erfüllt. „Ich habe meinen Papa bewundert, wie er seinen Weg gegangen ist und das durchgezogen hat. Das fand ich immer spannend.“ „Respektvoll-wertschätzend“ bezeichnet Steiner heute die Beziehung zu ihrem Vater.

2010, nach abgeschlossenem Hochschulstudium und sechs Jahren Berufserfahrung, holt ihr Vater sie mit 24 Jahren in die Geschäftsführung der W-Pack Kunststoffe GmbH & Co. KG und der W-Pack Beteiligungs GmbH. Lencke Wischhusen trägt nun Verantwortung für gut 50 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Als Stärken, die auch für ihren Erfolg maßgeblich sind, sieht Wischhusen ihre Beharrlichkeit, ihre Fokussiertheit und die Gabe, Menschen motivieren zu können. „Für Ziele müssen immer alle an einem Strang ziehen, um gemeinsam etwas zu schaffen. Durch meinen Führungsstil schaffe ich es, dass Menschen über sich hinauswachsen und sich mehr zutrauen.“ Als kommunikativ-konsequent beschreibt Wischhusen ihren Führungsstil. Das heißt, sie nimmt ihr Team bei Veränderungen, Prozessen und Entscheidungen mit, die letzte Instanz ist aber sie. „Trotz allem lasse ich viele Freiräume und übertrage Verantwortung – unabhängig davon, ob jemand viel Erfahrung hat. Ich versuche immer, die Stärken einer Person zu erkennen und dementsprechend Verantwortungen zu übertragen.“ Das verschaffe ihr Freiraum für neue Aufgaben, Projekte und Ideen. „Ich denke, so muss eine gute Führungskraft heutzutage auch sein: teamorientiert arbeiten aber gleichzeitig eine Respektsperson sein und bereit dazu, die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen zu tragen.“

Außerhalb ihrer Karriere ist Lencke Wischhusen auf dem Boden geblieben, wirkt natürlich und bescheiden. Wahrer Luxus ist für die Politikerin, die Lebensmittel kaufen zu können, die sie möchte. „Ich schätze qualitativ hochwertige Lebensmittel und bin in der glücklichen Lage, mir diese einfach so aussuchen zu dürfen. Wahrer Luxus.“ Wenn der Einkauf in einem Kochabend mit der Familie endet, ist Steiner doppelt glücklich, denn gemeinsam Zeit zu verbringen und Erlebnisse zu schaffen, sei das schönste Geschenk.

Ihre Familie und ihr Lebensgefährte sind Wischhusen heilig und nach eigener Einschätzung auch an ihrem Erfolg beteiligt: „Wenn mein Lebensgefährte nicht an mich glauben und mich unterstützen würde, würde mir meine Arbeit keinen Spaß machen. Heutzutage ist es immer noch Glück, wenn eine Frau einen Partner hat, der sie in ihrem Tun unterstützt. Das habe ich Gott sei Dank.“ Im Fall von Wischhusen steht hinter einer erfolgreichen Frau ein starker Mann.

Apropos erfolgreiche Frauen. Spielt das Geschlecht beim Weg nach oben immer noch eine Rolle? „Ich denke schon, dass Frauen auch heutzutage immer noch mit einer großen Anzahl an Vorurteilen kämpfen, und vielleicht haben sie es im ersten Schritt schwerer. Aber jeder, der an die Spitze will, muss kämpfen, egal ob Frau oder Mann“, sagt Wischhusen.

Zugleich sieht sie in diesen Startschwierigkeiten aber auch ihr Erfolgsgeheimnis: „Steine, die mir in den Weg gelegt werden, sehe ich gerne als Meilensteine. Ich lass’ mich nicht aufhalten von Gegnern oder Kritikern.“ Der Erfolg gibt ihr Recht. Immer, wenn Lencke Wischhusen wieder ein Stück ihres persönlichen Weges geschafft hat, belohnt sie sich übrigens dafür: „Ich schenke mir dann eine Kleinigkeit.“ Schmuck ist ihre Schwäche. „Ohrringe, eine Uhr oder einen Ring habe ich mir schon selbst geschenkt. Etwas Kleines, woran ich mich erfreue. Und manchmal brauche ich einfach einen Grund für Geschenke an mich selbst“, sagt die herzliche Bremerin lachend.

Von Renate Kerscher

Mit Intuition zum Erfolg

© Georg Kofler Beim Klettern bekommt Georg Kofler den Kopf frei

Ein Südtiroler, der die deutsche Medienlandschaft maßgeblich geprägt und verändert hat, ist Dr. Georg Kofler. Er hat ProSieben aufgebaut, das Teleshopping nach Deutschland geholt und Premiere saniert. Drei Projekte, die der Reihe nach für unsinnig, unnütz und unmöglich gehalten wurden. Kofler, Anfang 60, könnte sich als Privatier zurückziehen, aber danach ist ihm noch nicht. Er ist als Unternehmer aktiv, unter anderem in der Sendung „Höhle der Löwen“, und plant das nächste große Ding: die Social Chain AG. Aber der Reihe nach.

Georg Kofler kommt aus einfachen Verhältnissen. Als Kind wollte er „Bauer mit einem großen Traktor“ werden, wie er sagt. Stattdessen studiert er Publizistik und Kommunikationswissenschaft mit dem Berufsziel Journalist. Es folgt eine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier, bevor der Generalintendant des ORF auf Kofler aufmerksam wird. „Ich hatte verschiedene Artikel veröffentlicht, über die Gerd Bacher auf mich aufmerksam wurde“, sagt Kofler. Aus der Universität holt ihn Bacher ins Fernsehgeschäft. „Das war ein entscheidender Karriereschritt, weil es mein Einstieg ins operative Fernsehgeschäft war.“

Jungen, strebsamen Menschen empfiehlt er, es ihm gleichzutun: „Mache den Job, den du gerade hast, besonders gut. Das wird anderen auffallen. Und wenn es so weit ist, sei bereit für Veränderungen. Man muss auch das Risiko auf sich nehmen, den Job zu wechseln und mobil zu sein – in geistiger, aber auch in physischer Hinsicht.“ Mobil ist er. Er sei der einzige seines Jahrgangs gewesen, der sein Südtiroler Bergdorf verlassen habe, um in die Welt hinauszuziehen. „Ohne Risiko kein Gewinn“, fasst es Kofler zusammen.

Risikobereit war und ist Georg Kofler immer. Dafür stehen auch die drei großen Highlights seiner bisherigen Karriere: die Gründung von ProSieben, die Einführung von Teleshopping in Deutschland und die Sanierung von Premiere – drei Projekte, die Branchenexperten für unmöglich gehalten haben. Statt auf Berater zu hören und langwierige Analysen durchzuführen, hat Kofler einfach gemacht. „Und immer, wenn ich etwas gemacht habe, gab es diesen Chor an Zweiflern und Skeptikern, der einen innovativen Unternehmer oft begleitet. Da braucht man schon auch Entschlossenheit und Risikobereitschaft.“

Nur einmal hätte er in der Retrospektive gerne bedachter gehandelt – beim Kofler Energies Club, den er als ADAC der Energieeffizienz positionieren wollte. Doch die Verbraucher wollten das Angebot partout nicht annehmen und so musste Kofler nach nur zwei Monaten den Stecker ziehen. „Hier hätte ich mir mehr Zeit lassen sollen, um Marktforschung zu betreiben. Andererseits ist das gegen mein Temperament. Wenn ich eine Entscheidung getroffen hab, will ich mit vollem Einsatz einsteigen.“ Und: „Beim Aussteigen erfordert es für Unternehmer manchmal mehr Mut als beim Einsteigen.“

Das macht seiner Meinung nach auch einen guten Unternehmer und Chef aus: Risikobereitschaft. „Man muss schnelle Entscheidungen treffen und zuverlässig gegenüber Mitarbeitern und Geschäftspartnern sein.“ Außerdem empfiehlt er jeder Führungskraft eine Portion gute Laune. „Niemand will mit griesgrämigen Leuten zusammenarbeiten. Gerade gegenüber Mitarbeitern soll man ein gut gelaunter Chef sein.“ Seine Mitarbeiter sieht Kofler gerne als unternehmerische Partner. Darum beteiligt er sie auch häufiger an Unternehmen. „Ich pflege einen unternehmerischen Führungsstil. Das heißt, ich übertrage Mitarbeitern Verantwortung, frage aber trotzdem nach, wie es so läuft. Eine gewisse Kontrolle muss auch sein.“

Wenn er den Kopf frei bekommen will für neue Ideen, geht er klettern in Südtirol. „Richtig abschalten kann ich nur in der Natur mit möglichst viel Anstrengung. Da ist Klettern genau das Richtige.“ Im Fels ist er von Schwierigkeitsgrad 4 bis 6- unterwegs, in der Halle darf es gerne schwieriger sein.

Koflers Erfolgsgeheimnis? Sein Bauchgefühl. „Wenn ich so meine wichtigsten Firmen sehe, dann war es eher intuitiv und aus dem Bauch heraus ohne langwierige Analysen und langes, bedächtiges Abwägen.“ Jedem Unternehmensberater stellen sich dabei doch die Haare auf. „Deswegen sind die Unternehmensberater ja keine Unternehmer, sondern Berater“, sagt Kofler lachend. Entscheidungen dürfen auch intuitiv getroffen werden. „Sonst könnte ja jeder erfolgreich sein, wenn man die Zukunft genau berechnen könnte.“

Apropos Zukunft – Koflers Zukunft ist die Social Chain AG. Darin werden alle Arten von Social Media mit E-Commerce verknüpft. „Das wird mein neues ProSieben“, schwärmt Georg Kofler. Er ist siegessicher mit der Social Chain AG, aber ein kleiner Nervenkitzel ist doch dabei: „Es gibt immer die Möglichkeit des Scheiterns. Das ist ja das Spannende am Unternehmerleben, dass man nicht weiß, wie es ausgeht. Ich glaube, das Leben eines Unternehmers ist eine sehr spannende und aufregende Lebensform. Kein Tag ist wie der andere bei mir. Dafür bin ich dankbar.“

Von Renate Kerscher