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Nelson Müller wollte schon seit Kindheitstagen Koch werden. Seinen Ausgleich findet der 42-Jährige in der Musik und im Sport. / Fotos: © Mario Andreya

Lebe im Hier, Jetzt und Heute!

Seit über einem Jahrzehnt ist Nelson Müller aus den deutschen TV-Küchen nicht mehr weg zu denken. Feinschmecker aus ganz Europa schwärmen von den Restaurants des Sterne-Kochs. Trotz seines Ruhms ist der 42-Jährige bodenständig geblieben. Erfolg ist für ihn vor allem eine Bestätigung des eigenen Tuns.
Wann wussten Sie, dass Sie Koch werden wollen?

Schon als Kind! inspiriert von meiner Familie habe ich mir damals eine Küche gewünscht und wollte kochen lernen. Mir hat das einfach immer schon Spaß gemacht. Ich konnte mir nie einen anderen Beruf für mich vorstellen!

Welchen Einfluss hatten Ihre Lehrmeister auf Ihren persönlichen Küchenstil?

Innerhalb der Top-Gastronomie ist es wichtig, gute Adressen im Lebenslauf zu haben. Aber man nimmt aus jeder Küche natürlich mehr mit als einen Eintrag im Lebenslauf. Die Summe der verschiedenen Küchen ist am Ende das, was den eigenen Küchenstil prägt.

Was war bisher Ihr größer Erfolg?

Für einen Koch ist der Michelin-Stern ein Ritterschlag. Ich habe mich unglaublich gefreut, als mein Restaurant Schote in Essen 2011 einen Stern bekam.

Welche Herausforderung in Ihrer Karriere ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Der Schritt in die Selbständigkeit mit dem ersten Restaurant. Ich hatte zwar auch schon vorher Caterings gemacht und Kochkurse gegeben. Aber Restaurant, Catering und Kochschule unter einen Hut zu bekommen, war und ist manchmal nicht einfach. Elementar wichtig dabei ist, das passende Team zu finden. Heute bin ich froh, diesen Schritt getan zu haben.

Wie vereinbaren Sie all diese Projekte mit Ihrem Privatleben?

Der größte Erfolg für den Koch: Der Michelin-Stern für sein Restaurant „Schote“ in Essen. / Fotos: © Mario Andreya

Ha, da fragen Sie den Richtigen! Koch zu sein, heißt ja: Arbeit am Abend, in der Nacht, am Wochenende, an Feiertagen und so weiter. Menschen aus meinem privaten Umfeld müssen da oft einiges Verständnis aufbringen.

Sie sind auch als Musiker aktiv. Ist das für Sie eine Art Ausgleich?

Ja, absolut. Wäre ich nicht Koch geworden, wäre ich heute Musiker. Ich liebe die Musik! Außerdem treibe ich als Ausgleich täglich Sport. Inzwischen macht mir das sogar Spaß!

Welches Ziel verfolgen Sie aktuell, z.B. einen weiteren Stern für eines Ihrer Restaurants?

Ein weiterer Stern wäre natürlich schön, aber ich habe keine Ziele, die ich verfolge. Zu viele Menschen leben im Vielleicht, im Morgen und vergessen dabei das Hier, Jetzt und Heute.

 

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Kölln Müsli Autor: Peter Kölln, Fotograf: Foto Seiffe/Arvid Knoll

Müsli oder Porridge mit Früchten und Nüssen sind das ideale Frühstück für alle, die richtig Leistung bringen wollen.

Raus aus dem Bett, rein in einen Tag voller Termine? Kann man machen, ist aber nicht unbedingt sinnvoll. Viele erfolgreiche Menschen schwören darauf, die „Quality Time“ am Morgen ganz bewusst für sich zu nutzen. Dazu kann beispielsweise eine kleine Yogaeinheit oder eine kurze Meditation gehören. Auf jeden Fall sollte man sich aber Zeit für ein gemütliches Frühstück nehmen. Wer sich ausgewogen ernährt, lebt gesünder und ist damit auch leistungsfähiger. Ein vitamin- und ballaststoffreiches Frühstück ist die beste Grundlage für einen erfolgreichen Start in den Tag. Hafer ist proteinreich und enthält viele Ballaststoffe und Vitamine. Außerdem ist er ein guter Eisenlieferant. Damit pflanzliches Eisen vom Körper besser aufgenommen wird, braucht es Vitamin C. Gerade deshalb ist Hafer in Verbindung mit Obst oder Saft perfekt fürs Frühstück. Wenn man dann noch Nüsse hinzufügt, die ebenfalls reich an Eisen und noch dazu Zink sind, ist der Körper bestens für den Tag gerüstet.

Jeden Tag Müsli – klingt eintönig? Auf www.koelln.de/rezepte/muesli findet man jede Menge Inspiration, wie man die Vollkornflocken kreativ und abwechslungsreich zubereitet. Ob als klassisches Birchermüsli mit kernigen Flocken, Äpfeln, Hafermilch, Bananen und Nüssen, knuspriges Granola oder Frühstückspizza – hier gibt es Rezeptideen für alle Geschmäcker!

Wenn das nicht reicht, wie wäre es dann mit Porridge oder Overnight Oats? Früher galt Porridge – oder hierzulande Haferbrei – als Mahlzeit der einfachen Leute. Heute ist es zum richtigen Trendfood geworden, das aus der modernen, gesunden Küche nicht mehr wegzudenken ist. Dabei ist Porridge denkbar leicht zuzubereiten. Für das Grundrezept braucht es vier gehäufte Esslöffel Blütenzarte Köllnflocken, 250 ml Kölln Haferdrink (alternativ Wasser) und eine Prise Salz. Alle Zutaten kocht man zusammen kurz auf und lässt sie drei bis vier Minuten zugedeckt stehen. Beim Topping sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein wenig Süße bekommt das Gericht durch die Zugabe von Honig oder Zimt und Zucker, auch Heidelbeeren und Walnüsse passen hervorragend dazu. Alternativ kann man einen gewürfelten Apfel und Apfelmus unterheben oder vier bis fünf klein geschnittene Backpflaumen dazugeben. Noch mehr Rezeptideen gibt es auf www.koelln.de/rezepte/porridge-co.

Übrigens: Im Jahr 2017 wurde Hafer durch die Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres gekürt – er ist also ein richtiges heimisches Superfood.
Von Christina Ott