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Das Schönste für den 30-Jährigen Comedian: die Menschen zum Lachen zu bringen, miteinander und über sich. / Foto: © Robert Maschke

Endlich dürfen wir über uns selbst lachen

„Darf er das?“ Mit diesen drei Worten beweist Chris Tall nicht nur sehr viel Humor, sondern auch Mut. In seiner Show spricht er offen und offensiv auch Tabuthemen an – frisch, unverkrampft, äußerst humorvoll. Fast fühlt man ein Aufatmen durch die Zuschauerschaft gehen. Hier steht ein Künstler auf der Bühne, der es wagt, den geschaffenen Grenzen ins Auge zu sehen, diese zu hinterfragen und ins Komische zu lenken. Er tut dies auf eine intelligente, gewinnende Art, bleibt trotz aller vermeintlicher Respektlosigkeit sensibel und doch respektvoll. Endlich dürfen wir über uns selbst lachen. Und genau darum geht es ihm: Dass wir alle endlich wieder mehr über uns lachen. Als einer der jüngsten und erfolgreichsten Stand-upKomiker weiß Chris Tall: Seine Selbstironie ist großer Teil seines Erfolgsgeheimnisses.

Sein Rezept: Unverkrampfte Selbstironie. Seinen Durchbruch hatte der gebürtige Hamburger 2013, als er den „RTL Comedy Grand Prix“ für sich entschied und danach einige Male bei „TV Total“ zu Gast war. Der 30-jährige Chris Tall gehört heute zu den ganz Großen der Comedy-Szene. Noch vor zehn Jahren steht er als frisch ausgebildeter Versicherungskaufmann auf Deutschlands Open Stages und tut das, wofür er brennt: Stand-upComedy. „Auftreten, auftreten, auftreten!“ ist sein Rat an jeden Comedian, der Erfolg haben will.

Nur auf der Bühne lernt man, Lampenfieber zu überwinden, Sicherheit zu gewinnen – und zu improvisieren. Zusammen mit der puren Leidenschaft hat er es zum Erfolg geschafft.

Heute zählt Chris Tall zu den ganz Großen der Comedy-Szene. Hier zu sehen mit US-Schauspieler Will Smith (l.) / Foto: © RTL / Constantin Entertainment

Diese Leidenschaft führt seinen Karriereweg über die Bühnen von „TV Total“, „Willkommen bei Mario Barth“, „Genial daneben“ u. v. m. Er moderiert 2017 die „1LIVE Köln Comedy Nacht XXL“ und den „Deutschen Comedypreis“. Obwohl auch er Rückschläge durchleben muss, lässt ihn „die Liebe zu dem Beruf und der Comedy immer wieder aufstehen“.

Mehr noch: Einen Beruf auszuüben, der ihm Spaß macht – das bedeutet für ihn Erfolg und Glück zugleich.

Chris Tall weiß früh, dass Comedy sein Weg ist. Als er Mario Barth auf der Bühne in Hamburg sieht, denkt er: „Das will ich auch können!“ Doch zunächst entschließt er sich für einen sicheren, kaufmännischen Beruf. Einen Anzug zu tragen, nimmt er als Garant für „ein festes Einkommen und einen guten Job“ wahr und lacht heute über seine damalige „naive Denke“, wie er sie selbst bezeichnet.

Hinter dem Wunsch seines jüngeren Ichs, einmal einen großen Saal zu füllen, verbirgt sich dieser eine Wunsch: die Menschen zum Lachen zu bringen, miteinander und über sich. Während eines Auftritts im „Atelier Theater“ in Köln gerät er mit einer Familie in der ersten Reihe ins Improvisieren. Noch heute bezeichnet er diesen Abend als eines seiner persönlichen Highlights.

Chris Tall beim Golf spielen / Foto: ©simon-hofmann

Er weiß: In Europa führen wir alle sehr privilegierte Leben. Sich sozial zu engagieren, ist daher für Tall selbstverständlich. So unterstützt er die Organisation „Magic Moments“, welche benachteiligte Kinder in Nepal fördert. Mit den Spenden von Chris Tall und seinem Gewinn von 125.000 Euro bei „Wer wird Millionär? – Das Prominenten-Special“, wurde die „Chris Tall School“ in einem entlegenen Bergdorf gebaut.

 

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Seien Sie gespannt, welche spannende Persönlichkeit in den nächsten Tagen folgt! Alle anderen Interviews finden Sie hier.

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