Thomas Jauch:

Thomas Jauch wurde 1958 in Italien geboren und zog mit zwei Jahren mit seinen Eltern nach München. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium im Bereich Marketing und Kommunikation arbeitete Jauch zunächst als Aufnahmeleiter und Regieassistent in der Werbefilmbranche, später als Regieassistent unter anderem bei Wolfgang Petersen, Vadim Glowna und John Frankenheimer.

Als Fernsehregisseur ist Jauch seit 1994 tätig. Er hat sich hauptsächlich mit Krimiproduktionen wie der „Tatort“-Reihe sowie mit Episoden von „Schimanski“, „Die Verbrechen des Professor Capellari“, „Das Duo“ und „Post Mortem“ einen Namen gemacht. Heute lebt Jauch in Hamburg. Er produziert immer noch Krimis, aber auch Komödien, und gibt Gastvorlesungen an der Universität.

Was bedeutet Erfolg für Sie?

„Ich bin dankbar dafür, dass man nicht komplett in die Krimischublade gesteckt wird, sondern auch noch andere Sachen machen kann, wie zum Beispiel mal eine Komödie.“

Was braucht es Ihrer Meinung nach, um erfolgreich zu sein?

„Disziplin. Das versuche ich auch meiner Tochter mitzugeben, Disziplin ist das Wichtigste.“

 

 

Marek Erhardt

Marek Erhardt wurde 1969 als Sohn des Regisseurs Gero Erhardt und Enkel von Heinz Erhardt in Hamburg geboren. 1990 verließ Erhardt drei Monate vor dem Abitur das Gymnasium und ging nach New York, wo er bis 1991 Schauspielunterricht am Herbert Berghoff Studio nahm. Seinen Durchbruch schaffte er noch im selben Jahr mit der Hauptrolle in der Fernsehserie „Freunde fürs Leben“. Erhardt war außerdem Stadionsprecher und Moderator, wurde 2011 sogar für vier Jahre in den Aufsichtsrat des Hamburger Sportvereins gewählt. Er spielte bei den 60. Karl-May-Festspielen die Titelrolle in „Der Ölprinz“, begleitete Zivilfahnder in Hamburg-Billstedt, um sich auf eine Rolle als ziviler Ermittler vorzubereiten, und schrieb darüber sogar ein Buch mit dem Titel „Undercover“. Außerdem ist Erhardt die Werbestimme vieler großer Unternehmen und Sänger des deutschen DJ-Projektes „Nightwatchers“. Seit 2018 spielt er den Hauptkommissar Oskar Schütz in der Serie „SOKO Hamburg“.

Was bedeutet Erfolg für Sie?

„Für mich ist es das Schönste und Beste, das ich mir vorstellen kann, Zeit mit meiner Familie und mit Freunden zu verbringen.“

„Besondere Höhepunkte in meiner Karriere waren, Stadionsprechen beim WM-Finale 2006 im eigenen Land zu sein. Die Serie ‚Freunde fürs Leben‘ und meine aktuelle Serie ‚SOKO Hamburg‘, das macht wahnsinnig viel Spaß und ist ein echtes Highlight.“

Was braucht es Ihrer Meinung nach, um erfolgreich zu sein?

„Man braucht schon ein Quäntchen Selbstbewusstsein. Und man muss sich so breit wie möglich aufstellen.“

„Ich habe vor 25 Jahren angefangen, Werbung zu sprechen, hab’ Synchron gemacht, ein Buch geschrieben, mache Lesungen, moderiere. Sich da nur auf eine Branche zu verlassen, kann ganz schnell in die falsche Richtung führen.“

„Man braucht schon einen relativ strikten Terminplan, um alles unter einen Hut zu bekommen.“

„Das Leben besteht pausenlos aus Rückschlägen. Ich hab sehr schnell gelernt, mit Rückschlägen gut umzugehen. Ich lasse das meine Umwelt nicht spüren, sondern mache es mit mir und meinen engsten Vertrauten alleine aus. Das ist mein Anspruch.“