Tim Niedernolte ist TV-Moderator beim ZDF („hallo deutschland“), Buchautor und Keynotespeaker. © Julia Baumgart photography

RESPEKT – DIE KRAFT DIE ALLES VERÄNDERT

Respekt und Erfolg sind eng miteinander verknüpft. Wenn Respekt im Vordergrund steht, betrachten wir die Menschen, denen wir begegnen, mit anderen Augen. Wir nehmen ihre individuellen Stärken und ihre Bedeutung für das große Ganze in den Blick. Dadurch entsteht ein anderes Miteinander. Unserem Gegenüber zu zeigen: Du wirst gesehen, du bist wichtig; gut, dass du da bist – das verändert alles! Denn jeder sehnt sich nach Anerkennung und Beachtung, egal, welche Aufgabe er oder sie hat. Spürbare Wertschätzung und ein sorgsamer Umgang miteinander führen dazu, dass Menschen sich wohl fühlen. Und das setzt ungeahnte Kräfte frei. So entsteht gemeinsamer Erfolg. Gerade in Krisenzeiten ist Respekt ein entscheidender (Erfolgs-) Faktor.

ZEHN IMPULSE

1. Respekt fängt immer bei mir selbst an. Wenn ich mich nicht einmal selbst mit all meinen Bedürfnissen respektiere und auch das, was ich (nicht) habe, (nicht) kann und (nicht) bin – wie sollen meine Respekt-Ressourcen dann für die Menschen in meinem Umfeld reichen?

2. Wenn ich respektvoll leben will, darf es mir nicht egal sein, was den anderen bewegt und was um mich herum passiert.

3. Respekt sieht den Menschen so, wie er ist.

4. Respekt heißt, andere Meinungen – sofern sie nicht menschenverachtend sind – wahrzunehmen und stehen lassen zu können. Die eigene Sichtweise ist weder die
einzig existierende noch muss sie die einzig wahre sein.

5. Respekt erfordert Mut! Es gilt aufzustehen und zu sagen, was dran ist. Und es gilt liebevolle Zeichen zu setzen.

6. Respekt wird sichtbar, indem wir einem anderen Menschen etwas Gutes tun. Einfach so. Mitten im Alltag. Weil sie oder er es verdient hat. Es sind die Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.

7. Respektvoll leben heißt dankbar sein. Nicht immer, nicht für alles und jeden – aber viel öfter und bewusster, als wir es meistens tun.

8. Respekt bedeutet: Vertrauen schenken und an jemanden glauben; manchmal sogar stellvertretend für denjenigen selbst.

9. Achtsam reden, unseren Mitmenschen zugewandt sein, hinhören und mitfühlen – das sorgt für frische Luft in unserer Gesellschaft und hilft, den Gestank von Respektlosigkeit zu bekämpfen.

10. Respekt hat immer Luft nach oben. Entscheidend ist, was Sie selbst daraus machen …

BUCHTIPP:

Tim Niedernolte
Respekt!
Die Kraft, die alles verändert – auch mich selbst
ISBN 978-3-96340-132-9