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Marc Girardelli ist 1997 vom Skirennlauf zurückgetreten und ist seitdem beruflich in vielseitigen Bereichen aktiv. / Fotos: © Marc Girardelli

Die Kunst, zum richtigen Zeitpunkt aus dem Standy-Modus zu erwachen

Marc Girardelli gehörte zwischen 1980 und 1996 zu den erfolgreichsten Skirennläufern. Der gebürtige Österreicher, der während seiner Karriere für Luxemburg startete, gewann fünf Mal den Gesamtweltcup, 46 Weltcuprennen und war vier Mal Weltmeister. „Mein persönliches Highlight war der Gewinn der Streif 1989. Als Slalomfahrer die Streif zu gewinnen, hat schon was.“

Girardelli merkte früh, dass er für den Skirennlauf geschaffen war. „Ich war körperlich und auch von der Einstellung her den meisten anderen Kindern überlegen. Ich fürchtete absolut nichts, aber vor allem die Geschwindigkeit beim Skifahren war für mich schon fast eine Sucht. „Meine Zielstrebigkeit und Hartnäckigkeit für den Erfolg ist eine meiner größten Stärken. Zudem erwache ich erst richtig aus dem Standby-Modus, wenn es wirklich brenzlig wird. Hier kann ich Energien erzeugen, die mich nicht müde machen, bis das Problem gelöst ist. Das war für meine Rennsportkarriere als Mini-Team sehr wichtig“.

Rückschläge in Form von Verletzungen haben den ehemaligen Skirennläufer nie ausgebremst. / Fotos: Fotos: © Marc Girardelli

Rückschläge, in Form von Verletzungen gab es immer wieder. 1983 stürzte er so schwer, dass seine Karriere beendet schien. Sein linkes Knie wickelte es um 360 Grad um die eigene Achse. Die Versicherung stufte ihn zu 15 % Invalidität ein. Doch Girardelli gab nicht auf, und kam stärker zurück als zuvor. In der folgenden Saison gewann er die Weltcupkugel im Slalom vor Stenmark und die große Kugel in den beiden folgenden Jahren. Doch das Verletzungspech holte ihn 1989 wieder ein. Bei seinem Sturz 1989 im Super-G von Sestriere entging er nur knapp einer Querschnittslähmung. Nach einem durch Operationen und Reha verlorenen Winter konnte er sich aber wieder erholen und an seine früheren Erfolge anknüpfen. Noch mehr Kristall und Medaillen bei WM und Olympia waren die Ausbeute.

Für Girardelli sind zwei Faktoren überaus entscheidend, wenn man im Leben weiterkommen möchte. „Zum einen muss man gewillt sein, für den Erfolg auch Schmerzen zu akzeptieren.

Der Drang zur Perfektion ist auch der Schlüssel, um Spaß an seiner Aufgabe zu haben.

Man kann nur Bestleistungen erbringen, wenn man das was man tut, auch liebt. Ansonsten bleibt man wohl bestenfalls im Mittelmaß stecken.

Doch jedes Alter hat seine Grenzen. Mit Anfang 30 war der Körper ausgelaugt und kaputt. Die Willenskraft reichte nicht mehr aus, Weltklasseleistungen zu erbringen. Skirennfahren ist nicht so wie etwa Golf, das man bis ins hohe Alter auf gutem Niveau spielen kann. Skirennfahren erfordert dem Körper alles ab und deshalb kann man diesen Sport nur wenige Jahre auf höchstem Niveau ausüben. 1997 dann sein Rücktritt.

Seitdem arbeitet er im Tourismusbereich, produziert und vertreibt Team-Skiwear für Skiclubs, Skischulen und ganze Skigebiete, arbeitet für Bemer in Liechtenstein, organisiert Events und schreibt Krimis. Kommunikation ist überhaupt eine seiner Leidenschaften, nicht nur für seine beruflichen Aktivitäten sondern generell.

„Ich liebe Kommunikation mit Menschen in fremden Sprachen.

Gerade lerne ich Russisch – nicht gerade einfach. Aber wenn ich es schaffe, mich fließend auf russisch zu unterhalten, dann ist das für mich wie der Gewinn einer Weltcup-Kugel.“ Und man merkt, dass Marc Girardelli nicht nur Spaß an der Sache, sondern am Leben hat.

 

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Die beiden Gründer von CIRCLY: Oliver Kremer (l.) und Maximilian Munz / Foto: CIRCLY

Creme aus Café

Oliver Kremer und Maximilian Munz von CIRCLY glauben daran, dass sich gute Hautpflege und umweltbewusster Konsum nicht ausschließen. In Zusammenarbeit mit ausgewählten Lieferanten aus der Getränkeindustrie sammeln die beiden 33-Jährigen Rohstoffe, die wir alle im Alltag konsumieren: Aus verbrauchtem Kaffee und Obstschalen schaffen sie und ihre sechs Mitarbeiter seit 2019 Naturkosmetik, die neue Standards in puncto Ressourcenschonung setzt.

 

Wie ist die Idee entstanden?

In der Vergangenheit arbeiteten Oliver und ich in zahlreichen Beratungsprojekten in den Bereichen Nachhaltigkeit und Wiederaufbereitung. Hierbei lernten wir unter anderem, dass es noch sehr viele Stoffströme gibt, die in der Lebensmittelindustrie verschwendet werden, die jedoch sehr gut für weitere Produkte verwendet werden können. So begannen wir, so viel wie möglich über die Bereiche des Upcyclings zu lernen. Da wir beide zu empfindlicher Haut neigen, war die Idee zu CIRCLY geboren: Upcycling meets Skincare. Ein neues, aber innovatives Konzept mit einem echten Mehrwert für Haut und Umwelt. Mit CIRCLY möchten wir zeigen, dass Naturkosmetik noch einen Schritt weitergedacht werden kann.

Foto: CIRCLY

Wie hat sich Ihr Geschäft bisher entwickelt?

Aktuell sind wir in über 700 Retail-Stores. Wir planen einen weiteren Ausbau im Handel sowie im Online-Vertrieb. Corona hat gezeigt, dass viele Kunden bestimmte Produkte, die sonst offline nachgefragt wurden, nun auch online nachfragen. Wir konnten innerhalb kürzester Zeit über 10.000 KundInnen von unserem Konzept überzeugen. Wir sind uns sicher: Upcycled-Beauty ist ein neuer Megatrend!

Klingt gut. Lief bei dieser Entwicklung alles nach Plan oder gab es auch Überraschungen?

Eine der Überraschungen war die Erkenntnis, im Marketing besser nur den Hauptnutzen herauszustellen, also tolle Hautpflege, statt sich voll auf das Upcycling zu konzentrieren. Gleichzeitig hilft uns dieser Zusatznutzen, unsere Marke spitz im Markt zu positionieren.

Hat sich im Kopf der KundInnen etwas getan im Vergleich zu vor ein paar Jahren?

Upcycling-Power für die Haut: Die CIRCLY-Produkte sind zu 100% nachhaltig. / Foto: CIRCLY

Auf jeden Fall! Nicht nur bedingt durch die Presse, sondern auch durch die Politik erkennt man einen Wandel in der Gesellschaft, bei dem das bestehende Denkmuster hinterfragt und nach neuen, grünen Lösungen gesucht wird.

Was muss sich noch ändern, um die Umwelt zu retten?

Wir alle müssen damit aufhören, Greenwashing zu betreiben und Lösungen, die nicht wirklich umweltfreundlich sind, als umweltfreundlich zu verkaufen! Sinnvoller erscheint mir, kleine Schritte zu gehen und sich um die Nachteile dieser Lösungen bewusst zu sein. So schaffen wir ein besseres Verständnis, welche Schritte noch nötig sind.

 

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Mit guter Laune Müll vermeiden: Gründer:innen von „Saatgutkonfetti” Christoph, Katja und Philip (v.l.n.r.). / Foto: © Saatgutkonfetti

Kompostierbares Konfetti

Erlebe schöne Momente, hinterlasse dabei keinen Müll, sondern säe Wildpflanzen und mach somit gleichzeitig etwas für die Umwelt – das ist die Idee von Philip Weyer (32), Katja Filippenko (34) und Christoph Trimborn (31), mit der sie im April 2019 ihre Firma Saatgutkonfetti gründeten. Inzwischen beschäftigen sie in Kassel 24 MitarbeiterInnen, wo das Saatgutkonfetti in Handarbeit hergestellt wird.
Wie ist die Idee entstanden?

Philip: Konfetti ist so ein symbolisch starkes Produkt. Alle Leute verbinden schöne und positive Momente damit, gleichzeitig werfen wir aber Müll in unsere Umwelt. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Parallel zu diesen Gedanken habe ich auf dem Weg zur Uni regelmäßig Blumensamen vom Fahrrad geworfen, aus denen dann kleine Pflänzchen an Büschen und Grünflächen wuchsen. Ich bin der Meinung, dass wir sowohl eine höhere Diversität an Wildpflanzen in unseren Städten brauchen, als auch eine größere Toleranz gegenüber Wildwuchs. Entstanden ist aus diesen Gedanken dann letztendlich unser Saatgutkonfetti!

Sind Sie mit dem bisherigen Erfolg zufrieden?

Katja: Wir konnten mit diesem Produkt ein grünes soziales Start Up aufbauen und über 24 Leuten die Möglichkeit geben, mit Sinn und Spaß zu arbeiten und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Außerdem war es schön zu sehen, wie viele Menschen Konfetti auch in der ersten COVID-Phase bestellt haben. Wir haben uns riesig gefreut, dass so viele Unternehmen das Saatgutkonfetti ihren KundInnen und MitarbeiterInnen als Geschenk nach Hause

Das Konfetti / Foto: © Saatgutkonfetti

geschickt haben, um sie in dieser Zeit ein wenig aufzumuntern!

Was bedeutet das in Zahlen ausgedrückt?

Katja: Dieses Jahr werden wir voraussichtlich einen Umsatz von einer halben Million Euro machen. Wir wollen unsere Ziele aber nicht nur an wirtschaftlichen Zahlen messen, sondern auch an der Menge an Saatgut, die wir ausbringen. Aktuell haben wir Saatgut für ca. 10.000 Quadratmeter herausgebracht und 1300 Kilogramm schädliches Konfetti durch unser Saatgutkonfetti ersetzt!

Was ist Ihr Antrieb?

Chris: Individuelle und planetare Gesundheit. Zum einen möchten wir so viel herkömmliches Konfetti wie möglich ersetzen, um einen Beitrag gegen unnötige Müllverschmutzung zu leisten. Mit guter Laune soll dann noch mehr als nur “kein Müll” entstehen. Wir wollen unseren Beitrag gegen den Verlust der Artenvielfalt leisten, indem wir heimische Wildpflanzenarten ausbringen, die Heimat- und Nahrungsquellen für

Das Start-up bei “Höhle der Löwen” / Foto: © Saatgutkonfetti

Insekten und andere kleine Tieren sind. Gleichzeitig möchten wir Wissen über unsere Pflanzen- und Tierwelt kommunizieren, zum Beispiel mit unserem Kartenspiel. Denn schützen können wir nur das, was wir kennen.

Warum lohnt es sich in Ihre Firma zu investieren?

Katja: Zum einen sind wir ein stetig wachsendes, regeneratives Business, Der Konfettimarkt ist groß, Konfetti kommt bei vielen verschiedenen Anlässen zum Einsatz. Außerdem verfolgen wir eine zukunftsfähige Vision, nach der wir einen fairen Umgang mit unserer Umwelt anstreben und Produkte kreieren, die mehr können, als “nur nachhaltig” zu sein.

Welche Visionen haben Sie für die Zukunft?

Philip: Zum einen möchten wir mehr Saatgutkonfetti zu einem geringeren Preis anbieten, zum anderen wollen wir neue Zielmärkte erreichen, in denen wir dezentral agieren können. Darüber hinaus werden wir weitere Produkte präsentieren, die auf aktuelle Problematiken hinweisen und unseren KundInnen die Möglichkeit geben, einen positiven Einfluss darauf zu haben.

Wie grün ist Ihr Büroalltag?

Alle lieben Konfetti! Aus „Saatgutkonfetti” werden anschließend Wildpflanzen – so entsteht kein Müll und es wird etwas für die Umwelt gemacht. / Foto: © Saatgutkonfetti

Chris: In unserem Büro- und Fabrikgebäude versuchen wir so viel “grün” wie möglich zu integrieren. Das heißt: Strom aus erneuerbaren Energien, gebrauchte Möbel, viele Pflanzen, eine vegan/vegetarischen Küche und das Weglassen von Reinigungsmitteln beim Säubern unserer Produktionsgeräte, damit wir das Wasser zum Gießen unserer Pflanzen weiterverwenden können.

Welche Erkenntnis nehmen Sie mit aus der Gründungsphase Ihres Unternehmens?

Chris: Die eigene Wohnung in der Kölner Innenstadt an Karneval als öffentlicher Pop Up Shop für Saatgutkonfetti ist nur vor der Party eine gute Idee!

 

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Nelson Müller wollte schon seit Kindheitstagen Koch werden. Seinen Ausgleich findet der 42-Jährige in der Musik und im Sport. / Fotos: © Mario Andreya

Lebe im Hier, Jetzt und Heute!

Seit über einem Jahrzehnt ist Nelson Müller aus den deutschen TV-Küchen nicht mehr weg zu denken. Feinschmecker aus ganz Europa schwärmen von den Restaurants des Sterne-Kochs. Trotz seines Ruhms ist der 42-Jährige bodenständig geblieben. Erfolg ist für ihn vor allem eine Bestätigung des eigenen Tuns.
Wann wussten Sie, dass Sie Koch werden wollen?

Schon als Kind! inspiriert von meiner Familie habe ich mir damals eine Küche gewünscht und wollte kochen lernen. Mir hat das einfach immer schon Spaß gemacht. Ich konnte mir nie einen anderen Beruf für mich vorstellen!

Welchen Einfluss hatten Ihre Lehrmeister auf Ihren persönlichen Küchenstil?

Innerhalb der Top-Gastronomie ist es wichtig, gute Adressen im Lebenslauf zu haben. Aber man nimmt aus jeder Küche natürlich mehr mit als einen Eintrag im Lebenslauf. Die Summe der verschiedenen Küchen ist am Ende das, was den eigenen Küchenstil prägt.

Was war bisher Ihr größer Erfolg?

Für einen Koch ist der Michelin-Stern ein Ritterschlag. Ich habe mich unglaublich gefreut, als mein Restaurant Schote in Essen 2011 einen Stern bekam.

Welche Herausforderung in Ihrer Karriere ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Der Schritt in die Selbständigkeit mit dem ersten Restaurant. Ich hatte zwar auch schon vorher Caterings gemacht und Kochkurse gegeben. Aber Restaurant, Catering und Kochschule unter einen Hut zu bekommen, war und ist manchmal nicht einfach. Elementar wichtig dabei ist, das passende Team zu finden. Heute bin ich froh, diesen Schritt getan zu haben.

Wie vereinbaren Sie all diese Projekte mit Ihrem Privatleben?

Der größte Erfolg für den Koch: Der Michelin-Stern für sein Restaurant „Schote“ in Essen. / Fotos: © Mario Andreya

Ha, da fragen Sie den Richtigen! Koch zu sein, heißt ja: Arbeit am Abend, in der Nacht, am Wochenende, an Feiertagen und so weiter. Menschen aus meinem privaten Umfeld müssen da oft einiges Verständnis aufbringen.

Sie sind auch als Musiker aktiv. Ist das für Sie eine Art Ausgleich?

Ja, absolut. Wäre ich nicht Koch geworden, wäre ich heute Musiker. Ich liebe die Musik! Außerdem treibe ich als Ausgleich täglich Sport. Inzwischen macht mir das sogar Spaß!

Welches Ziel verfolgen Sie aktuell, z.B. einen weiteren Stern für eines Ihrer Restaurants?

Ein weiterer Stern wäre natürlich schön, aber ich habe keine Ziele, die ich verfolge. Zu viele Menschen leben im Vielleicht, im Morgen und vergessen dabei das Hier, Jetzt und Heute.

 

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Der erfahrene CEO will sein Wissen an junge Nachwuchs-Unternehmer weitergeben. / Foto. privat

„Erfolg ist Freiheit“

Er ist der Prototyp des erfolgreichen Gründers: Claus-Georg Müller hat schon einige Unternehmen groß gemacht und sogar mehrfach den Kitzel erlebt, wenn das eigene Baby – zum Beispiel der Telekommunikationsausrüster ADVA Optical AG – an die Börse geht. Zurzeit führt er die Geschäfte der S4 Space AG, einer von ihm erst 2018 gegründeten Firma, die sich dem schnellen Anschluss an das Internet der Dinge verschrieben hat und dazu Lösungen anbietet.

Wenn man Claus-Georg Müller nach seinem Vorbild fragt, lautet die Antwort „Tesla-Gründer Elon Musk“.

Erfolg ist für den Wahl-Münchner nämlich Freiheit – also die Unabhängigkeit von der Bürokratie der Großunternehmen und die Chance, selbstbestimmt die Geschicke lenken und etwas bewegen zu können.

Zu sehen, wie die eigenen Ideen unternehmerisch Früchte tragen. Wie bei Musk, der seine

Aktionäre zwar mit seinen scheinbar unbedachten Äußerungen auf Twitter immer wieder das Fürchten lehrt, sie aber doch zu großen Gewinnen führt

, indem er – wie Müller es beschreibt – „risikobewusst Vollgas gibt“. In der heutigen Zeit braucht es aus seiner Sicht zum Erfolg nämlich vor allem eins: „Eier!“ Aber was ist der Antrieb des passionierten Gründers, der vor allem in den Bergen und in der Natur Inspiration findet? „Anderen zeigen zu können, was möglich ist“, wenn man es wirklich will und bereit ist durchzuhalten. Irgendwann, wenn seine Geschäftsideen ihm die Luft dazu lassen, will der erfahrene CEO sein Wissen jungen Nachwuchs-Unternehmern weitergeben.

In den Bergen und in der Natur findet der passionierte Gründer seine Inspiration. / Foto: privat

Leicht hatte es der kreativen Kämpfer, der Stress liebt und großes Talent besitzt, überraschende Lösungen zu finden, allerdings nicht immer. Eine schwere Krankheit, mit der Claus-Georg Müller auch heute, fünf Jahre später, noch zu tun hat, ließ seinen Karriereweg, der bis dahin immer nur steil nach oben ging, steinig werden. Nicht nur die Sorge um die eigene Gesundheit machte ihm zu schaffen – der fünf-fache Vater musste auch auf die harte Tour erkennen, dass nicht alle Menschen das sind, was sie vorgeben zu sein. „Viele angebliche Freunde, die mir eigentlich helfen wollten, haben sich überall bedient und sich die Taschen vollgemacht“, muss der Entrepreneur heute leider Bilanz ziehen. Daraus hat er vor allem eins gelernt:

Am besten verlässt man sich immer nur auf sich selbst – und auf die engere Familie.

Blut ist eben meist doch dicker als Wasser… Doch selbst wenn Müller die Zeit zurückdrehen könnte, würde der Unternehmer heute nur eines anders machen: Seine Erfolge mehr genießen.

 

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Sie steht voll im Leben und verliert nie ihr Lachen: Journalistin Anne Gesthuysen / Foto: Stephan Pick

Von Kopf- und Herzerfolgen

Anne Gesthuysen ist eine wortgewandte, humorvolle Frau, die voll im Leben steht. Alles Qualitäten, die ihr u. a. auch zu ihren beruflichen Erfolgen verholfen haben. Anne Gesthuysen ist erfolgreiche Journalistin, war von 2002 bis 2014 das Gesicht beim ARD-Morgenmagazin. Neben ihrem aktuellen Buch „Wir sind schließlich wer“ kommt ihr viertes Buch im November 2021 auf den Markt.

Die 52-Jährige sieht Erfolg von zwei Seiten. „Erfolg ist zum einen das, was es an ‚Trophäen‘ gibt, also was
das Hirn berührt. Und dann gibt es noch den Herzerfolg, die pure Freude, die man empfindet, weil man sein Ziel erreicht hat.
Das kann auch was ganz Banales sein.“ Für Anne Gesthuysen stand bereits früh fest, dass sie Journalistin werden wollte. „Ich war ein sehr loborientiertes Kind und irgendwann wurde mir ein Rhetorik-Talent zugesprochen, was mir ein Lob zu sein schien. So war klar, dass ich irgendwann in den elektronischen Medien landen möchte.“ Mit diesem Ziel vor Augen machte sie sich auf den Weg. Ehrgeiz, ein starker Wille und, wie sie selbst von sich sagt, „Marathonqualitäten“ haben ihr geholfen, so manche Hürde zu überwinden. „Ich halte so lange an einer Sache fest, bis ich im Ziel ankomme. Natürlich muss man auch manchmal einsehen, wann man verloren hat. Aber ich gebe einfach nicht gerne auf.“

Gerade zu Beginn beim ARD-Morgenmagazin haben ihr diese Qualitäten geholfen. „Die ersten drei Jahre habe ich sehr gelitten. Ich war immer übermüdet und längst nicht so gut, wie ich gerne sein wollte. Doch ich arbeite stets so lange weiter an mir, bis ich alles, was ich kann, aus mir rausgeholt habe.“ Nach diesen ersten drei harten Jahren folgten noch neun erfolgreiche weitere Jahre beim ARD-Morgenmagazin. Für Anne Gesthuysen ist es genau diese Beharrlichkeit, die man mitbringen muss, um zu seinem persönlichen Erfolg zu kommen. Auch ein gewisses Selbstbewusstsein, nach dem Motto „Hoppla, jetzt komm ich“ darf gerade zu Beginn der Karriere nicht fehlen. „Man muss erst mal loslaufen, wenn man irgendwo ankommen möchte. Es schadet allerdings nicht, sich manchmal zu fragen, wo stehe ich eigentlich und wie geht‘s weiter? Man sollte sich immer gut einschätzen können.“

Neben der Karriere als Moderatorin und Journalistin feiert die gebürtige Niederrheinerin auch Erfolge als Romanautorin.

„Erfolg hilft mir, mit mir im Reinen zu sein, und das macht mich glücklich“,

sagt Gesthuysen und fährt fort: „Doch noch wichtiger ist das Familienglück, das private Glück.“ Gesthuysen ist mit Moderator Frank Plasberg verheiratet. Beide haben einen zehnjährigen Sohn. Anders, als man sich vielleicht vorstellt, gibt es im Hause Gesthuysen/Plasberg keinen großen beruflichen Austausch. „Fernsehsendungen sind kein Thema bei uns. Dennoch gibt es gegenseitige Ratschläge. Es gelingt uns immer ganz gut, uns gegenseitig zu erden, wenn der andere gerade unter der Decke hängt.“ Eine weitere wichtige Eigenschaft für Gesthuysen ist Humor. „Er ist etwas Lebenswichtiges und hilft oft, die Dramatik des Lebens auszuhalten.

Ich habe festgestellt, dass sogar in schlimmsten Situationen irgendwo ein Lachen lauert, das einen weiterleben lässt.“

Eine Einstellung, die ihr auch bei ihrem sozialen Engagement hilft. Seit 2011 ist sie Schirmherrin der Kinderaugenkrebsstiftung. „Wenn man in der Öffentlichkeit steht und davon profitiert, muss man auch etwas zurückgeben.“ Für Anne Gesthuysen beruhigt Erfolg die Nerven.

Auch wenn der Ehrgeiz niemals aufhört. Sie hat bereits neue Ziele. „Ich spiele seit vier Jahren Tennis. Jetzt träume ich von der Ü-80-WM. 30 Jahre bleiben noch fürs Training“, sagt Anne Gesthuysen und lacht. Wenn das Lachen nicht gewesen wäre, dann hätte man ihr glatt geglaubt. Oder meint sie es ernst? Da war sie wieder. Die wortgewandte, humorvolle Frau, die voll im Leben steht.

 

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Josef Haas geschäftsführender Gesellschafter der KAMPA GmbH / Foto: Michael Tinnefeld

Schnelligkeit ist gefragt, um erfolgreich zu sein

Es gibt Menschen, die mit ihrer Leidenschaft andere in ihren Bann ziehen. Josef Haas gehört zu diesen Menschen. Man muss ihn nur über seine Leidenschaft, dem Wertstoff Holz, reden hören. Josef Haas ist geschäftsführender Gesellschafter der KAMPA GmbH. Einem der bekanntesten Fertighaushersteller in Deutschland, dem Marktführer für Plusenergiehäuser aus Holz.

Ich bin auf einem land- und forstwirtschaftlichen Hof groß geworden. Holz hat für mich immer schon eine große Bedeutung gehabt. Ich liebe diesen Wertstoff“, sagt der 50-Jährige. Eigentlich wollte Haas Landwirt werden. Doch es sollte anders kommen. Er machte eine Ausbildung und fing bei Haas Fertigbau an. Im Übrigen nicht verwandt damit. Dort stieg er bis in die Geschäftsführung auf. 2001 wechselte er zur Wolf System GmbH, bis er dann 2007 beim börsennotierten Unternehmen Kampa AG anfing. „Ich komme aus ganz einfachen Verhältnissen. Aber ich habe immer mit Leidenschaft meinen Beruf ausgeübt. Leidenschaft, die nötige Motivation und natürlich auch ein gewisser Ehrgeiz. Ich bin eine Art Zwischengeneration. Wenn man bescheiden aufgewachsen ist, dann hat man eine ganz andere Einstellung zur Arbeit. Als ich anfing, da waren Work-Life-Balance, Homeoffice und Co noch gar nicht geboren. Für mich gibt es kein Reden, sondern Machen.“ Machen ist für Josef Haas das A und O. Als 2008 die große Finanzkrise kam und die Kampa AG insolvent ging, sicherte er sich die Rechte an der Marke KAMPA und führte diese fort. Die Kampa GmbH wurde gegründet, die Markenphilosophie konsequent weiterentwickelt. Und das vor allem mit seiner Leidenschaft für Holz. „Es war ein Schlag ins Gesicht, als die Kampa AG insolvent ging. Weil ich dafürstand. Deshalb habe ich auch alles darangesetzt, die Marke KAMPA aufrechtzuerhalten.

Man darf nicht aufgeben, wenn man an etwas glaubt.“

Er glaubt auch daran, dass der Klimawandel machbar ist. „Es macht mich wahnsinnig glücklich, jungen Familien die Zukunft des Wohnens zu erklären. Wenn man sich anschaut, welchen Wandel wir gerade durchleben, dann muss man gerade auch bei dem Bau von Häusern anfangen umzudenken. Deswegen setzen wir serienmäßig auf echte Plusenergie und maximalen
Ressourcenschutz. Wir bauen in unseren Hausbau-Manufakturen mit Holz – einem nachwachsenden Rohstoff, der zig Tonnen
schädliches Kohlendioxid bindet. Eine perfekt gedämmte Gebäudehülle, die selbst erzeugte, regenerative Energie sowie ein
effizientes Energiemanagement mit Wärmerückgewinnung machen ein KAMPA Haus zu einem echten Plusenergiehaus, welches das Klima entlastet und seine Bewohner zu Selbstversorgern macht. Unsere Häuser übertreffen schon heute die staatlichen Vorgaben von morgen. Und sichern den Bauherren die maximale Förderung. Man muss die Zeit der Veränderung mitgehen. Schnelligkeit ist gefragt, um erfolgreich zu sein. Corona hat uns gezeigt, dass sich alles ändern kann. Vor zwei Jahren sprachen alle über das urbane Leben in der Stadt. Mittlerweile erleben wir eine Stadtflucht. Ich mache mir Gedanken zum CO2-Ausstoß in Häusern. Wir als Hersteller kämpfen Tag für Tag für die Zukunft des Wohnens.“ Josef Haas ist ein Mann, der fest daran glaubt, dass man mit Leidenschaft und der nötigen Motivation viel erreichen kann. „Ich versuche sowohl mich als auch meine Mitarbeiter jeden Tag dazu zu motivieren, das Beste aus sich rauszuholen. Das treibt mich voran.“ Dieser Antrieb, gepaart mit einer Leidenschaft, die einen mitreißt, kann aus einem einfachen Jungen aus Niederbayern einen Menschen machen, der mit seinem Willen die Welt verändern möchte.

 

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Er hatte schon immer eine starke Neigung zur Exzentrik: Regisseur und Autor Oskar Roehler. / Foto: © Gerald von Foris

„Mein Erfolgsgeheimnis ist mein Fanatismus.“

Er ist der Unbeugsame unter den deutschen Filmemachern. Der, der seine Meinung sagt – selbst wenn sie unbequem sein mag. In Deutschland hat Oskar Roehler längst Kultstatus, doch mit seinem letzten Film “Enfant terrible”, einem Porträt über Regielegende Rainer Werner Fassbinder, hat es der Regisseur auch ins offizielle Programm beim Filmfest in Cannes geschafft. Roehlers erträumter Ritterschlag. Oder zumindest fast. Auch als Autor ist er sehr erfolgreich. Mit seinem neusten Roman „Der Mangel“ macht er seine persönliche Tragödie zu einem Lehrstück über die frühe Bundesrepublik. Dieser Roman erzählt von der Kehrseite des Wirtschaftswunders – und von der Rettung durch Kunst.
Ihr großer Traum war es, beim Filmfestival in Cannes für einen Beitrag gefeiert zu werden. 2020 wäre es so weit gewesen – aber dann hat das wegen der Pandemie alles im sehr abgespeckten Rahmen stattgefunden. Hat es Sie trotzdem ein bisschen befriedigt?

Das war jetzt wirklich ein Pech. Wenn dieses Festival stattgefunden hätte, dann wäre ich in Deutschland mit Lorbeerkranz durch die Gegend gelaufen und alle wären auf die Knie gegangen. Aber diese Genugtuung ist halt leider nicht passiert. Es hat zwar jeder erfahren, aber wenn die Presse keine Bilder kriegt und es keinen roten Teppich gibt, kann man nicht viel erwarten. Aber der Festivalchef hat den wunderbaren Satz formuliert “You are now in the family.” Man wird meine nächsten Filme also wahrnehmen…

Also ist die Goldene Palme von Cannes nach wie vor das Ziel? Oder eher ein Oscar?

Ich wollte immer Kunst machen und da ist mir die Palme viel wichtiger als Hollywood. Ich war ein paar Mal eingeladen, in Amerika einen Film zu drehen, aber es hat nie geklappt. Ich habe dazu eine herrliche Anekdote. Mir ist mal ein Manuskript vorgelegt worden, aber ich konnte mir nicht vorstellen, einen Film über zwei schwule Cowboys in den Bergen zu machen und habe abgesagt. Jahre sind vergangen und ich habe das Ganze vergessen. Dann ging ich mit meiner Frau ins Kino und nach zehn Minuten merke ich, dass ich die Geschichte kenne. Der Film „Brokeback Mountain“ wurde ein Welterfolg – und ich habe ihn nicht gemacht.

Haben Sie Ihre Entscheidung bereut?

Gott sei Dank habe ich ihn nicht gedreht. So genial wie Ang Lee hätte ich es nicht hinbekommen. Ich glaube einfach, der mag selbst auch lieber Jungs… Außerdem habe ich Probleme damit, wenn ich mit Leuten zu tun habe, die ihnen in der Hierarchie untergeordnete Leute schlecht behandeln. Das erlebt man in Hollywood oft. Ich habe keinen Bock darauf, in so einem Umfeld zu arbeiten.

Was bedeutet für Sie Erfolg?

De facto war es immer der Ruhm, der mich interessiert hat. Ich wollte berühmt werden. Ich habe mir immer gesagt, ich bin etwas total Besonderes – im Guten wie im Schlechten. Ich hatte immer schon eine sehr starke Neigung zur Exzentrik. Ich bin einfach nicht Mainstream genug und habe noch immer den gleichen Status – den des Außenseiters, der einfach keine Lust hat, sich unterzuordnen. Der Filmakademie zum Beispiel. Da bin ich jetzt aufgetreten.

Wie angepasst muss man für Erfolg sein?

Seine Filme sind weltweit bekannt. Auch als Autor ist er neben seinen Regie-Tätigkeiten sehr erfolgreich. / Foto: © Gerald von Foris

Ich glaube, das ist nicht unbedingt ein Kriterium. Man kann sich gut durchmogeln durch diese schrecklich banale Filmlandschaft. Ich war habe meine Filme in alle wichtigen Länder verkauft. Diese Art von Erfolg war mir aber nie so wichtig. Dafür habe ich mir, als ich neu in Berlin war, die Nase platt gedrückt draußen an der Pariser Bar, wo Fassbinder und andere illustre Erscheinungen gefeiert haben. Da wollte ich dabei sein.

Wie wichtig ist Glück?

Ich hatte zwei wahnsinnig wichtige Sachen in meinem Leben, die mir widerfahren sind. Als es mir damals sehr schlecht ging bei meinem Vater, einem Alkoholiker, tauchte wie ein Sendbote des Himmels eines Tages ein Mann in blauer Livree auf und sagte zu mir, er sei der Fahrer meines Großvaters. Dann sind wir mit der Limousine ins Kempinski gefahren und dort erwarteten meine Großeltern mich bereits. Ich konnte mich gar nicht mehr an sie erinnern. Am nächsten Tag haben sie sich die Wohnung angeguckt, in der ich mit meinem Vater wohnte, mich unter den Arm gepackt und gesagt: Zu deinem Vater, da lassen wir dich nicht mehr zurück. Meine Großmutter hat mir für meinen ersten Film auch 20 000 Mark gegeben. Für meinen Zweiten bin ich dann Klinken putzen gegangen, aber keine Sau wollte mir Geld geben. Dann starb meine Mutter und ich habe über meinen Großvater eine ganze Stange Geld geerbt. Plötzlich konnte ich den Film aus der Portokasse bezahlen. So hatte ich nie mehr so richtig Geldsorgen in größerem Maße.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Fanatismus. Das Durchfechten gegen alle Widerstände. Als ich ein Jahr lang Klinken geputzt habe und nur abgelehnt worden bin, war es schwer nicht aufzugeben. Und dann kam die Kohle – und ich habe den Film wahnsinnig gut verkauft damals. Ich habe ein Vielfaches von dem wiederbekommen, was ich reingesteckt habe. Das war das Allerbeste daran.

Schauen Sie selbst im Kino nur künstlerisch wertvolle Filme oder darf es auch mal ein Bond-Streifen sein?

Nicht unbedingt James Bond, aber zum Beispiel Spider-Man. Ich gucke mir auch gern Horrorfilme an. Eigentlich gehe ich nur in Filme, die mir Spaß machen und das ist garantiert nicht klassisches Intellektuellen-Kino.

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Sie machte ihre Leidenschaft zum Beruf: Rennfahrerin Christina Tomczyk-Surer. / Foto: URNER

Nicht lange nachdenken – sondern raus aus der Komfortzone

Christina Tomczyk ist im ersten Moment vielleicht nicht jedem ein Begriff. Bei Christina Surer sieht das schon ganz anders aus. Model, Moderatorin und Rennfahrerin. „Ich habe mehrmals mein Hobby zum Beruf machen können. Das ist wirklich ein Privileg,“ sagt die gebürtige Schweizerin.

Ihre Karriere fing bereits sehr früh an. Mit 10 Jahren ist sie beim Hundespaziergang als Model entdeckt worden. Nach der Schule machte sie eine Ausbildung zur Medizinischen Praxisassistentin und mit 19 Jahren kam sie bei der Wahl zur Miss Schweiz ins Finale. Dass sie überhaupt Rennfahrerin wurde, hatte sich über die Jahre ergeben. Die Leidenschaft für ihr Hobby, dem Motorsport, wurde immer größer, bis sie sich entschied, volle Kraft da hereinzustecken und es zu ihrem Beruf zu machen. „Wenn man dann von seinem Hobby rund 20 Jahre leben kann, ist das großes Glück und ich scheine ja dann auch etwas richtig gemacht zu haben. Darauf bin ich stolz und das bedeutet für mich Erfolg.“

Für Christina Tomczyk-Surer sind es viele kleine Schritte, die sie immer wieder nach vorne gebracht haben. Als sie 1994 bei der Schweizer Kart-Meisterschaft ihr Debüt als Rennfahrerin gab, war der Frauenanteil in dieser Sportart sehr überschaubar. Man kann die Baslerin schon als eine Art Vorreiterin bezeichnen und wie sie selbst sagt, ist sie stolz darauf, wenn die Frauen sie als Vorbild sehen.

Und das zu Recht. Denn es verlangt schon einiges an Mut und Können, sich über so lange Zeit so erfolgreich im Rennsport zu beweisen. Allein viermal fuhr Christina Tomczyk-Surer die „Grüne Höller“. „Für mich persönlich ist das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einer der härtesten Wettkämpfe, sagt die 47-Jährige.” Ein Rennen, das schon so

Heute steht sie wieder vermehrt für Moderationsjobs vor der Kamera und auf der Bühne. / Foto: DTM

manchen Mann zum Schwitzen gebracht hat. Der Rennsport ist zwar nach wie vor eine Männerdomäne, aber Christina Tomczyk-Surer sieht dort gar kein Geschlechterproblem. „Interessanterweise glaubt man oft, dass Männer keine Frauen im Motorsport haben wollen. Ich habe das nie verspürt.

Viele Männer haben mich bei meinem Vorhaben unterstützt.

Ich hatte viele Mentoren, ohne sie wäre ich sicherlich nicht so weit gekommen,“ verrät sie. Neben der Unterstützung von außen hat sie ihre Karriere auch ein kleines bisschen ihrer Spontanität zu verdanken. „Ich hatte schon immer eine große Klappe, die mich allerdings auch oft in Situationen gebraucht hat, in denen ich mich dann selbst gefragte habe ´Was hast Du da schon wieder angestellt? `,“ erzählt sie lachend und ergänzt: „Aber so musste ich oft aus meiner Komfortzone raus und genau das hat mich weitergebracht.

Hätte ich über manche Dinge länger nachgedacht, dann hätte ich sie bestimmt nicht gemacht und somit auch nicht erfahren, wozu ich fähig bin.“

Christina Tomczyk-Surer sieht in der Männerdomäne kein Geschlechterproblem und ist dankbar für die Unterstützung vieler Mentoren. / Foto: jh-press.de

Doch Spontanität allein führt auch nicht immer zum Erfolg. „Man braucht schon Freude an dem, was man tut. Und den Willen und das Durchhaltevermögen auch dranzubleiben, wenn es schwierig wird. Rückschläge haben mich zum Beispiel immer wieder angespornt, um besser zu werden.“ Gerade im Motorsport können Rückschläge auch Unfälle bedeuten. „Auch ich hatte leider Unfälle und da ist es immer wichtig zu analysieren, warum das passiert ist. Man darf nicht sofort aufgeben.“ Christina Tomczyk-Surer ist eine sehr disziplinierte Frau, denn so sehr sie den Rennsport auch liebt, hat sie nach der Geburt ihrer beiden Kinder die Rennen reduziert. Auch ihr Mann, Martin Tomczyk, ist Rennfahrer und beide Elternteile mit einem riskanten Beruf, da fährt man das Arbeitspensum dann auch gerne mal zurück. Aber die Leidenschaft steckt nach wie vor in ihr. „Nachdem unsere Kinder Emily (8) und Lio (6) nun etwas größer sind, kann und will ich beruflich wieder mehr machen. Ich freue mich, wieder vermehrt für Moderationen auf der Bühne oder vor der Kamera zu stehen und auch Fahrevents als Instrukteurin zu begleiten.“

Beim Taekwondo kann die 47-Jährige abschalten und setzt sich auch dort große Ziele. / Foto: KwonRo Kampfsportschule Alicia Osterhammer

Die Baslerin, die mittlerweile mit ihrer Familie im bayerischen Rosenheim wohnt, ist noch lange nicht an ihrem Ziel angekommen und erfindet sich auch gerne neu. „Ich habe immer wieder neue Ideen und Lust auf Neues. Das treibt mich auch immer wieder voran. Seit drei Jahren mache ich Taekwondo. Dabei kann ich abschalten und Kraft tanken. Und auch da habe ich ein Ziel. Ich sag nur Mission Black Belt.“ Christina Tomczyk-Surer hat das gewisse Etwas, was man braucht, um Erfolg zu haben.

Kompetenz, Durchhaltevermögen gepaart mit Freundlichkeit und Respekt.

Und wie sie dann noch verrät: „Immer etwas mehr tun als die anderen und auch etwas mehr auffallen.“

 

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Mark Gregg ist Geschäftsführer der BONAGO Incentive Marketing Group GmbH. / Foto: BONAGO

Erfolgreiche Mitarbeiterbindung durch Flexibilität und Individualisierung

Die Coronapandemie hat sämtliche Branchen in den letzten 1 ½ Jahren herausgefordert.
Herr Gregg, wie hat BONAGO diese Zeit erfolgreich überstanden?

Wir hatten das Glück, dass unsere Branche nur wenig von der Krise betroffen war. Unsere Kunden haben ihre Mitarbeiter weiterhin unterstützt, wo es ging. Das finde ich bemerkenswert. Ich muss aber auch sagen, dass wir nicht untätig waren. Wir haben letztes Jahr als eines der ersten Unternehmen Coronatests für Mitarbeiter angeboten und haben dieses Jahr das erfolgreiche Multi Flex-Ben Portal für Mitarbeiter weiterentwickelt und um neue attraktive Benefits erweitert. Das Erfolgsrezept war also, dass wir neue Chancen ergriffen haben, ohne unser Stammgeschäft zu vernachlässigen.

Sie sprechen von Flexibilität. Wie wichtig ist das in der heutigen Zeit?

Unser Beispiel zeigt, wie wichtig Flexibilität in der heutigen Zeit ist. Man muss auf unterschiedliche Einflüsse von außen reagieren und dabei stets die Sicherheit gewährleisten. Das gilt nicht nur für die Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden, sondern auch für die zu den eigenen Mitarbeitern. Jeder Mitarbeiter hat individuelle Bedürfnisse. Um die Mitarbeiter zu fördern und vor allem zu halten müssen Unternehmen auf die individuellen Wünsche eingehen können. Beispielsweise freuen sich alle über die 50€ Sachbezug. Eine Kollegin möchte jedoch ein neues E-Auto über den Arbeitgeber leasen und der andere Kollege benötigt den Kindergartenzuschuss. Die Personalabteilung im Mittelstand kann diese Individualität gar nicht leisten. Deshalb haben wir das Multi Flex-Ben Portal mit 25 Benefits entwickelt, in dem jeder Mitarbeiter seine Benefits selbst zusammenstellen kann.

Welche Rolle spielt für Sie das Gesundheitsmanagement bei der Mitarbeiterbindung?

Die Gesundheit steht bei der Mitarbeiterbindung an oberster Stelle. Das haben spätestens jetzt alle verstanden. Neben der körperlichen Gesundheit, vergessen viele aber immer noch die psychische Gesundheit. Unternehmen wollen aber langfristig von der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter profitieren. Das eine funktioniert nicht ohne das andere. Ein gutes Beispiel hierfür ist die PGB (Psychische Gefährdungsbeurteilung). Obwohl die Analyse verpflichtend ist und sogar hohe Bußgelder drohen, führen mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen diese nicht regelmäßig durch. Infolgedessen haben wir uns dazu entschieden, jedem Kunden mit Full Service im Portal die PGB für 3 Jahre zu schenken. Das ist unser Beitrag zur Mitarbeitergesundheit.

 

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Ein Erfolgsgeheimnis hat der Politiker und Unternehmer nicht. „Zum Erfolg gehört eine Portion Glück“, so der gebürtige Hamburger. / Fotos: privat

Mehr als die Stimme der deutschen Industrie

Wirtschaftsexperte, Honorarprofessor, Politiker… Hans-Olaf Henkel blickt auf viele Karrieren zurück. Er ist kein Typ, der sich ausruht. Denn Glück bedeutet für den gebürtigen Hamburger „immer eine Aufgabe zu haben“.

Wer hätte gedacht, dass DER Wirtschaftsrepräsentant Deutschlands eigentlich Saxofonist werden wollte? Aber der Zufall – im wahrsten Sinne des Wortes – hatte andere Karrierepläne.

Nach seinem Abschluss stolperte Henkel – zufällig – über einePolitik Anzeige des IT-Giganten IBM, wird dort später Europachef. „Alles, was ich erreicht habe, habe ich meiner Lehrzeit bei Kühne & Nagel in Hamburg, meinem Studium an der Akademie für Wirtschaft und Politik und der IBM zu verdanken“, betont der Unternehmer heute. Diese Erfahrung als Lehrling bei Kühne & Nagel hat in ihm die Sehnsucht nach anderen Ländern geweckt.

Erfolg bedeutet für ihn, „ein gesetztes Ziel erreicht oder überschritten zu haben.“ Er selbst hat sich nach seinem ersten Erfolg übrigens einen Jugendtraum erfüllt: „1962 kaufte ich mir am Bodensee eine Segeljolle.“

Und vielleicht wäre Henkels Karriere auch anders verlaufen, hätte er 1972 IBM mit jenen fünf Kollegen verlassen, die damals SAP gründeten. Aber: „Sie haben mich nicht gefragt und wenn sie mich gefragt hätten, hätte ich wohl ‚nein‘ gesagt. Deren Mut hatte ich damals nicht.“

Welche persönlichen Stärken für seine Erfolge maßgeblich waren? „Ich habe keine

Er behält immer die Ruhe: Hans-Olaf Henkel bei einem Schachduell. / Foto: privat

Stärken, habe keine bestimmten Begabungen. Vielleicht ist meine einzige Stärke, keine besonders auffallenden Schwächen zu haben?“ Henkels Karriere hatte viele Wendepunkte: „Entscheidend war, dass ich bei allen Veränderungen etwas Neues lernen konnte.“

Nach seiner Zeit bei IBM, die er meist in Asien, Frankreich und den USA verbrachte, war er von 1995 bis 2000 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), anschließend Präsident der Leibniz-Gemeinschaft („Nach meiner Karriere in der Wirtschaft eröffnete mir das ganz neue Perspektiven.“) und lehrte dazu über zehn Jahre als Honorarprofessor (ehrenamtlich) an der BWL-Fakultät an der Universität Mannheim.

Die wissenschaftliche Arbeit trieb ihn in die Politik, 2014 wurde er ins Europaparlament gewählt. Das Entscheidende bei jedem Karrierewechsel war dabei für ihn „immer wieder etwas Neues lernen zu können”.

Was sein Erfolgsgeheimnis ist? „Ich habe keins. Wahrscheinlich gehört zum Erfolg eine gehörige Portion Glück, und das hatte ich immer wieder mal.“ Denn natürlich gab es Rückschläge: „Meist waren sie auf zu viel Selbstzufriedenheit zurückzuführen. Sobald ich das merkte, ging es wieder bergauf.“

Überheblichkeit, Selbstzufriedenheit und Arroganz sind für ihn ganz klar keine Erfolgsgaranten. Henkel ist lieber selbstkritisch – auch im Rückblick auf seine getroffenen Entscheidungen: „Ich würde mich nicht wieder für die Einführung des Euro einsetzen, was ich als BDI-Präsident tat.“ Und was würde er heute seinem jüngeren Ich raten: „Beruflich nur das zu tun, was drei Voraussetzungen erfüllt: Es muss Freude machen; man muss das Gefühl haben, es zu können und man muss davon unabhängig von anderen leben können.“ Es gibt übrigens einen Bereich, in dem Hans-Olaf Henkel noch nicht ganz erfolgreich ist. Tenorsaxophon würde er gerne spielen können.

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Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

230 Mitarbeitende, fünf Standorte, vier Technologiepartner, ein Ziel. Anfang 2021 haben sich die beiden IT-Beratungsunternehmen PTS Group AG und affinis AG zusammengeschlossen. Wir haben Heiko Harms (CEO) und Jochen James Fischer (Aufsichtsratsvorsitzender) im Interview über die Ziele und die zukünftige Entwicklung der neuen affinis AG befragt.

 

Herr Harms, wie sind Sie zu dem Entschluss gekommen, dass die PTSGroup und affinis gemeinsam ihren Weg beschreiten sollen?

HARMS: Wir hatten uns zum gleichen Zeitpunkt dem Ziel gewidmet, unsere jeweiligen Kompetenzfelder zu stärken und mit einem strategischen Partner zu wachsen. Ausschlaggebend für den Zusammenschluss waren unsere sich ergänzenden Beratungs- und Serviceansätze, die Fokusbranchen und die ähnlichen Unternehmenskulturen. Uns verbinden die gleichen Unternehmenswerte, eine unermüdliche Motivation unsere Kunden voranzubringen sowie die Affinität für innovative Lösungen.

Und wie sieht die strategische Entwicklung der neuen affinis AG aus?

Jochen James Fischer ist Aufsichtsratsvorsitzender der affinis AG

HARMS: Durch den Zusammenschluss können wir unseren Kunden durchgängige Digitalisierungslösungen mit den Technologien SAP, Microsoft, ServiceNow, Adobe und ADITO liefern, abgerundet mit unserem tiefen ProzessKnow-how und unserer Beratungsexpertise. Neben dem Projektgeschäft werden wir die Erbringung von Serviceleistungen konsequent ausbauen und kommen somit dem Markttrend entgegen. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere Plattform „smart us“, in die wir aktuell investieren – eine innovative digitale B2X Plattform, die alle entscheidenden Akteure aus dem Bereich Real Estate vernetzt. Hierbei konnten wir unsere umfangreiche Erfahrung in Microsoft Dynamics 365 mit unserer fast 20-jährigen Erfahrung im Bereich Real Estate bündeln.

Welches Potenzial sehen Sie zukünftig für die affinis AG?

FISCHER: Als innovative IT- und Technologieberatung bewegen wir uns mit unseren Leistungen in einem klaren Wachstumsmarkt. Der Bedarf an Digitalisierungsprojekten wird in den nächsten Jahren weiter wachsen und damit auch die Nachfrage nach IT-Dienstleistungen. Wir verstehen uns als Problemlöser und Ansprechpartner in der Implementierung digitaler Prozesslösungen mit zukunftsweisenden Technologien. Mit der Entwicklung innovativer Serviceplattformen und intelligenter Systeme schaffen wir ein Alleinstellungsmerkmal für uns und einen Mehrwert für unsere Kunden.

Heiko Harms ist Vorstandsvorsitzender der affinis AG

Und was ist die nächste Schlagzeile, die wir über affinis lesen werden?

FISCHER: „affinis – Die IT- und Technologieberatung aus Deutschland!“ So oder so ähnlich zumindest, denn wir wollen die Anzahl unserer Standorte langfristig verdoppeln. Für uns steht fest, dass wir unser Ziel noch lange nicht erreicht haben. Wir möchten weiter wachsen – sowohl organisch als auch mit neuen strategischen Partnern.
HARMS: Wir haben in den letzten Wochen unsere Leistungen im Bereich Business Intelligence gebündelt, um unsere Kunden bei der Implementierung von Systemen zur automatisierten Entscheidungsfindung zu unterstützen. Wir legen damit die ersten Bausteine für den Einsatz künstlicher Intelligenz und werden dies zukünftig viel stärker ausbauen. Die spannendste Zeit liegt also noch vor uns. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Kunden die gesamten Potenziale der digitalen Transformation freizusetzen.

www.affinis.de

 

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Sarna Röser ist die Nachfolgerin des in dritter Generation geführten Familienunternehmens „Karl Röser & Sohn GmbH“./ Foto: Anne Großmann Fotografie

„Die nächste Unternehmer-Generation steht vor gewaltigen Herausforderungen“

Sie ist die designierte Nachfolgerin des Betonröhrenherstellers „Karl Röser & Sohn“, Start-up-Investorin und Vorsitzende des Wirtschaftsverbands DieJungen Unternehmer“, dem größten Verband für Gründer, Jungunternehmer und Unternehmensnachfolger in Deutschland. Außerdem sitzt Sarna Röser im Aufsichtsrat der Fielmann AG und seit Sommer im Beirat der Deutschen Bank – mit gerade mal 34 Jahren.

 

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Das zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe.

Wollten Sie immer schon ins Unternehmen einsteigen oder haben Sie sich eher eines Tages der geerbten Verantwortung gebeugt?

Meine Eltern haben mir immer die Freiheit gelassen, selbst zu entscheiden, was ich später einmal werden will. Mir wurde aber im jugendlichen Alter schnell klar, dass ich das Gleiche werden wollte wie meine Eltern: Unternehmerin.

Was haben Sie studiert? War das schon die Vorbereitung auf die Karriere im Familienunternehmen?

Ich habe internationale Betriebswirtschaftslehre und im Anschluss Corporate Social Responsibility studiert, damit ich das nötige Rüstzeug habe, um unser Unternehmen weiterzuführen oder ein neues Unternehmen gründen zu können. Mit BWL ist man meiner Meinung nach nie schlecht beraten…

Warum sind Sie ins Familienunternehmen eingestiegen?

Ich möchte unsere Tradition fortführen und Verantwortung übernehmen. Ich bin mit dem Unternehmertum aufgewachsen. Der Familienbetrieb war immer Bestandteil meines Lebens. Er gehört zu

Für sie bedeutet Erfolg: Das zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe. / Foto: Anne Großmann Fotografie

mir – und ich bin Unternehmerin mit Herz und Seele.

Mussten Sie härter arbeiten, um sich zu beweisen, weil Sie die Tochter des Chefs waren?

Das war eigentlich nie ein Thema. Meine Schwester und ich sind quasi im Unternehmen aufgewachsen. Im Familienunternehmen kennt man sich – und respektiert sich. Natürlich ist Grundvoraussetzung, dass man als zukünftige Chefin die nötigen Qualifikationen, Kenntnisse und den Biss mitbringt, das Unternehmen erfolgreich in der nächsten Generation zu führen. Dass die Mitarbeiter sich auf einen verlassen können. Das ist für mich aber einfach auch schon meine Erwartung an mich selbst.

Vor welchen Herausforderungen steht die nächste Unternehmer-Generation der mittelständischen Familienunternehmer?

Auf jeden Fall vor Gewaltigen! Wir werden die Folgen der Pandemie abfedern, den klimagerechten Umbau der Wirtschaft stemmen und die digitale Transformation bewältigen müssen. Da haben wir einiges vor uns.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Anpacken und Handeln. Ich habe gelernt, auch mal ins kalte Wasser zu springen und beherzt und ausdauernd an Dingen dranzubleiben.

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten, würden Sie etwas anders machen?

Nein. Ich denke, aus jeder Erfahrung, auch wenn sie mal negativ ist, lernt man. Man wird stärker und es spornt einen an, es beim nächsten Mal besser zu machen. Ich finde, Scheitern ist in Deutschland oft überbewertet. Scheitern kann passieren und gehört dazu. Gerade als Unternehmer ist man oft genug gezwungen, schnell wieder aufzustehen, aus Fehlern zu lernen und die Erfahrung in das nächste Projekt einzubringen.

Was würden Sie einer jungen Frau, die in Ihre Fußstapfen treten möchte, raten?

Sei hartnäckig, sei selbstbewusst, glaub an dich und vor allem: Nutze dein Netzwerk!

Erleben Sie je Diskriminierung?

Sarna Röser gemeinsam mit ihrem Vater Jürgen Röser / Foto: Anne Großmann Fotografie

Diese Erfahrung musste ich zum Glück noch nicht machen, nein.

Eines meiner Ziele als Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer ist, mehr Menschen für das Unternehmertum zu begeistern. Vor allem aber möchte ich mehr Frauen ermutigen, als Nachfolgerinnen ein Familienunternehmen zu übernehmen oder sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen. Hier müssen wir schon in den Schulen ansetzen: Das Bild einer erfolgreichen Unternehmerin ist eine echte Seltenheit in einem Schulbuch – es geht darum, den Mädchen und Jungen mehr Mut zuzusprechen und eben auch Vorbilder aufzuzeigen.

Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau – stimmt das auch umgekehrt?

Ich glaube, dass das untereinander Austauschen, sich gegenseitig als Sparringspartner zu sehen und sich „gegenseitig“ zu unterstützen unheimlich wichtig ist – egal ob als Frau oder als Mann. Jeder hat seine Stärken, von dem der andere profitieren kann.

Warum sitzen auch heute in noch deutlich mehr Männer in den Führungspositionen? Was muss sich ändern?

Wir sind uns alle einig, dass mehr Frauen den Weg in die Führungsgremien der deutschen Wirtschaft finden sollten. Doch dafür braucht es keine von oben verordnete Quote. Ich bin der Meinung, wir müssen an der Wurzel ansetzen und das „Warum“ lösen. Warum haben wir noch weniger Frauen als Männer in Top-Positionen? Warum gründen weniger Frauen als Männer? Solange sich die Rahmenbedingungen nicht ändern, sich Familie und Beruf nicht endlich reibungslos vereinbaren lassen, hilft uns auch keine Quote – die unsere Freiheiten als Unternehmer bei der Besetzung des Managements im Übrigen massiv beschneidet. Ohne flexible Kita-Öffnungszeiten – uns fehlen momentan über 300 000 Plätze für unter Dreijährige –, ohne gute Ganztagsschulen, ohne Männer, die auch mal länger Elternzeit nehmen als zwei Monate, wird uns kein gesetzlicher Zwang helfen. Und auch dann sind Sichtbarkeit, Selbstvertrauen und Netzwerke die Schlüssel – man muss mehr Frauen vernetzen, Vorbild für die Jüngeren sein und zeigen, wie erfolgreich viele Unternehmerinnen sind. Eine Quote hilft außerdem auch nicht dabei, junge Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern.

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Alexander Leipold als Keynotespeaker bei seinen Motivationsvorträgen „Wer nicht kämpft, hat schon verloren – Glaub an dich“. / Foto: © Nicole Dietzel

„Man sollte nie seine Wurzeln vergessen.“

Deutscher Meister, Europameister, Weltmeister: Freistil-Ringer Alexander Leipold hat in seiner sportlichen Karrierelaufbahn die Spitze erreicht. Trotz unerwarteter Herausforderungen und persönlicher Rückschläge blieb sein Glaube an den Erfolg stets unerschüttert. Eine Einstellung, die er als Motivationscoach und Keynotespeaker weitergeben will.
Als Profisportler haben Sie sich jeden Titel erkämpft. Welcher davon war für Sie am entscheidendsten?

Es war für mich immer wichtig, das nächsthöhere Ziel zu erreichen. Wenn man deutscher Meister ist, will man Europameister werden. Anschließend geht es darum, den Weltmeister zu holen. Für mich war jeder dieser Schritte enorm wichtig, die in gewisser Weise den Weg zum Sieg bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney ebneten.

Rückschläge blieben jedoch nicht aus. Wie sind Sie damit umgegangen?

Alexander Leipold zählt zu den erfolgreichsten Ringern weltweit. 2005 kämpfte Leipold sich nach drei Schlaganfällen erneut zum Weltmeistertitel. / Foto: privat

Leider tauchten einige gesundheitliche Probleme in meiner Anfangszeit als junger Sportler schon auf. Es war sogar so schlimm, dass es hieß: „Der Leipold wird nicht mehr Ringen können!“ Für mich resultierte daraus der Antrieb, es allen zu beweisen. Aber ohne meinen Physiotherapeuten Werner Krass, der immer an meiner Seite stand, wäre dieser Kampf nicht möglich gewesen. Einem jungen Menschen würde ich raten: Höre auf deine innere Stimme, gib jeden Tag dein Bestes und glaube fest an dich.

Basiert auf dem Glauben an sich selbst Ihr Erfolgsgeheimnis?

Es klingt relativ simpel, aber so ist es! Wenn du nicht an dich glaubst, warum sollen es andere Menschen tun? Du brauchst Personen, die dich unterstützen, und eine große Portion an Durchhaltevermögen. Diesen Punkt habe ich talentierten Athleten in meiner Zeit als Bundestrainer stets auf den Weg gegeben. Heute versuche ich als Keynotespeaker, Mitarbeitern und Unternehmensvorständen zu vermitteln, was es heißt, ein Team zu sein und vereint alle Hürden zu nehmen. Diese Erfahrung zu teilen, macht mir viel Freude.

Gibt es ihrer Meinung nach Parameter, die den Erfolg beschleunigen können?

Heute motiviert er als Trainer / Foto: © Peter Hanselmann

Unter Umständen erleichtert der Status oder der soziale Background den Start in ein erfolgreiches Leben. Aber am Ende hängt es von dem eigenen Handeln ab. Wer nachlässig ist, wird selbst von der möglicherweise benachteiligten – aber deutlich ehrgeizigeren – Konkurrenz überholt und abgehängt.

Ein unterschätzter Makel, den Erfolg mit sich bringt?

In gewisser Weise schon. Es ist wichtig, sich in Erinnerung zu rufen, welcher Aufwand und Einsatz hinter dem Erfolg steht. Im gleichen Zuge dürfen erfolgreiche Menschen nie vergessen, wo ihre Wurzeln sind und wer ihnen den Rücken stärkte.

 

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Der Schauspieler Roland Suso Richter gemeinsam mit einem Geparden bei den Dreharbeiten zu „Grzimek”. / Foto: Fotos: © Roland Suso Richter

Erfolg ganz ohne Rampensau-Gen

Er habe keinen Bock mehr auf seinen Job – das musste sich Regisseur Roland Suso Richter anhören, als er beschloss, in Zukunft anders zu arbeiten als die Kollegen. Aber: Das stimmt so nicht! Im Gegenteil. Er wollte einfach weiter Spaß an seinem Beruf haben. Und mit Filmen wie „Der Tunnel“, „Mogadischu“ und die „Zürich-Krimis“ überlebt er seit über 40 Jahren bestens im harten Filmbusiness.
Wie lief Ihr Einstieg ins Filmgeschäft?

Ich machte ein Praktikum in einer Hamburger Werbeagentur und wollte meinen ersten Kurzfilm drehen – ich bin kläglich gescheitert. Niemand wollte umsonst für mich arbeiten. Also zog ich nach München, wo die Filmhochschule ist. Und ein halbes Jahr später drehte ich meinen ersten Kurzfilm. Er hieß „Überflüssig“. Vielleicht war er auch überflüssig – aber nicht für mich. Heiner Lauterbach spielte in dem Film seine erste Rolle! Und der heutige UFA-Geschäftsführer Nico Hofmann war mein Ton-Mann.

Kennen Sie Existenzängste?

Leider ja. Der Kinofilm „Medicus“ stürzte mich in eine Krise. Der Vertrag dafür war schon unterschrieben, da sagte der Produzent den Drehstart ab. Ein Jahr später wurde doch gedreht – allerdings mit einem anderen Regisseur. Diese Erfahrung kostete mich viel Geld und Emotionen. Ich musste mit der Akquise bei null starten und rumfragen, ob jemand etwas für mich hat. Natürlich kam da auch die Sorge auf, wie ich die nächste Miete zahlen soll…

Was bedeutet für Sie Erfolg?

1980 und in den 90er Jahren träumte ich schon vom amerikanischen Kino. Heute mache ich Erfolg daran aber nicht mehr fest: Jemand ist für mich erfolgreich, wenn er Ausdauer hat. Also nach einem Film direkt den nächsten dreht, an sich glaubt, sich selbst treu bleibt. Erfolg heißt für mich auch, nach über 30 Jahren die Liebe zur Arbeit nicht zu verlieren. Bei mir gab es aber vor zwölf Jahren einen Moment, an dem ich dachte: Filme machen kann auch total langweilig sein.

Waren Sie damals versucht, sich neu zu orientieren?

Natürlich habe ich auch andere Leidenschaften wie die Musik oder das Kochen. Aber ich wollte das Drehen nie aufgeben. Also beschloss ich, dass ich etwas ändern sollte und das war mein Plan B.

Am Set des TV Films „Der Weg nach San José“.

Normalerweise treffen sich alle am Set, lesen den Text, proben. Diese erste Interaktion der Schauspieler untereinander während der Probe ist großartig. Aber die wird nie gefilmt. Also änderte ich die Arbeitsweise, drehte direkt ohne Probe mit zwei Kameras. Natürlich sagten einige zu der ungewohnten Arbeitsweise: Der hat keine Lust mehr und will Zeit sparen, deshalb probt der nicht. Da musste ich mich durchsetzen – aber das Ergebnis gibt mir recht.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Viele denken, ein Regisseur muss sagen, was die Schauspieler machen sollen. Aber ich nehme mich zurück und gebe allen das Gefühl, frei zu sein. Ich führe leise Regie, drehe an kleinen Stellschrauben. Mir geht es um den Moment, wenn der Schauspieler vor der Kamera steht – weniger um die technische Welt.

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten, was würden Sie anders machen?

Manchmal hätte ich mehr Rampensau sein können. Manche sind lauter. Ob ich dann mehr erreicht hätte? Vielleicht. Aber so bin ich nicht.

Ein Dreh ist sehr arbeitsintensiv. Was ist Ihr Ausgleich?

Inzwischen erhole ich mich tatsächlich bei der Arbeit am besten. Ich habe einen niedrigen Blutdruck, beobachte gern, bin Minimalist. Und ich finde es toll, zu wissen, wann ich wo sein muss. Ich werde gebraucht, das ist ein schönes Gefühl.

Welche Ziele peilen Sie als Nächstes an?

Eine Netflix-Serie würde ich gern machen. Da ist die Lust, an ein Ufer zu schwimmen, das ich noch nicht kenne.

Seit einiger Zeit sind Sie mit Ina Paule Klink liiert, die in Ihren „Zürich-Krimis“ mitspielt. Wie klappt das am Set?

Als ich als Regisseur zum „Zürich-Krimi“ kam, hatten wir noch keine Beziehung. Und jetzt ist das eben unser Job und ich finde, das kann auch gut vom Privaten getrennt werden. Paule, muss genau so funktionieren wie die anderen Schauspieler auch. Schauspieler zu sein ist schon Herausforderung genug, das muss man durch private Konstellationen nicht noch verkomplizieren.

Wer hat bei Ihnen zu Hause das Sagen?

Zumindest in der Küche ich – das findet Paule aber nicht schlimm. Wir verstehen uns ausgesprochen gut, vielleicht, weil wir beide Sternzeichen Steinbock sind.

Ist es schwer Beruf und Privatleben zu vereinbaren?

In der Kategorie „Regie“ gewann Roland Suso Richter den „Bayerischen Fernsehpreis“.

Ich bin viel unterwegs, das ist für den Partner nicht immer schön. Das verstehe ich. Manchmal komme ich nur fürs Wochenende und total fertig nach Hause. Da kann sich die Frau kaum auf den Mann einstellen, der gefühlte 18 Stunden vorbeischaut.

Haben Sie mal einen Erfolg besonders gefeiert?

Ich kaufe mir nicht etwas aufgrund des Erfolgs. Aber nach dem „Tunnel“-Dreh habe ich mir zwölf Monate Auszeit gegönnt und einen Teich gebaut. Es war ein großer Teich. Ich habe ein zehn mal zehn Meter großes Loch dafür ausgehoben, die Folie dafür wog gefühlt über 150 Kilogramm. Und ich wollte alles allein machen. Was auch immer mich da geritten hat.

 

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Zielstrebigkeit, ein enormer Wille, konsequente Disziplin und pralle Lebensfreude – das macht das männliche Topmodel so erfolgreich. / Foto: © Marcus Schenkenberg

„Behandele andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden willst.“

Seine Modelkarriere startet filmreif. Mit 20 Jahren wird Marcus Schenkenberg im kalifornischen Venice Beach beim Rollerskaten entdeckt. Nach einem Testshooting beginnt der 1,93 Meter große gebürtige Schwede seine Modelkarriere bei LA Models. Er arbeitet zunächst in Italien und Griechenland und dann rund um den Globus.
Marcus Schenkenberg war erstes männliches Cover-Model der Zeitschrift Harper´s Bazaar und ist bis heute das bestbezahlte männliche Model der Welt. Wir sprechen mit dem Mann, dessen Gesicht für Calvin Klein auf 116 Seiten in der Vanity Fair zu sehen war und der vom People Magazin zu den „50 Most Beautiful People“ gewählt wurde.

Marcus Schenkenberg selbst bezeichnet seine Modelkarriere als Lottogewinn. Es sei eine Aneinanderreihung von Zufällen gewesen, die dazu geführt haben. Seine entspannte Lebensphilosophie und enorme Ausstrahlung öffnen ihm Tor und Tür, während er auf der ganzen Welt seiner Modeltätigkeit nachgeht. Immer mit im Gepäck: viel Disziplin und die gesunde Einstellung, alle Menschen so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.

Seine Bescheidenheit möchten wir fast schon Demut nennen. Der 53-Jährigen mit Sternzeichen Löwe lässt sich von seinem Instinkt leiten und liegt damit richtig. Auf seine Modelkarriere folgen Musik- und Filmerfolge als Prinz Eisenherz oder Seite an Seite mit Uma Thurman, Mira Sorvino und Timothy Hutton. Mit Duftlinien, einer Männerpflegeserie, Fitness-DVD, Schmuck und einer Bodywear-Kollektion hat sein aus Deutschland stammendes Management, die Kuhlmann-Consulting-Group ihn als lifestylige und erfolgreiche Eigenmarke „Marcus Schenkenberg“ aufgebaut.

„Wenn man das tut, was man gerne macht, kommt der Erfolg ganz von allein.“

Das ist seine Überzeugung, die an die Philosophie des griechischen Epikur erinnert, der schon vor fast 2.500 Jahren dafür warb, nur Dinge zu tun, die man gerne tut. Materieller Erfolg ist für Schenkenberg niemals Motivation, höchstens in dem Maße, sich dauerhaft versorgt zu fühlen. „Ich wollte nur überleben, um Essen zu kaufen und Miete zu zahlen,“ verrät er uns im Interview. Diesen Wunsch erfüllt er sich mit gerade einmal 23 Jahren, als er in New York ein Apartment kauft. Sich „ein Dach über dem Kopf“ zu sichern, nennt Schenkenberg diese Erfüllung seines einzigen materiellen Wunsches. Heute ist diese Wohnung noch immer der Ort, an dem er Kraft schöpft, Ruhe und Inspiration findet.

Abgesehen davon sucht er den Sinn seiner Arbeit nicht im finanziellen Reichtum, sondern in der Tätigkeit selbst. So lautet sein Rat an sein jüngeres Ich, seine Energie in die Aufgaben zu investieren, die ihm Freude bereiten.

Seine Erfahrung beweist, dass sich Erfolge automatisch einstellen, „wenn Sie das tun, das Ihnen gefällt,“ und ergänzt: „Und wenn Sie Spaß an dem haben, was Sie tun, ist es nicht wirklich wie Arbeit.“ Eine solch gelassene Lebenseinstellung allein ist Glücksgarant, könnte man meinen. Doch natürlich steckt deutlich mehr hinter seinem Erfolgsgeheimnis.

Seine Erfolgsfaktoren: Zielstrebigkeit und Willenskraft, Konsequenz und Disziplin.

Schenkenberg ist geprägt von einer unbändigen Willenskraft, die er schon in früher Jugend unter Beweis stellt. Mit 19 zieht es ihn in die USA. Er will reisen und Lebenserfahrung sammeln. Um das Geld dafür zu verdienen, arbeitet er den Sommer zuvor in einem Vergnügungspark. Wenn er sich für etwas entscheidet, dann zieht er es konsequent durch. Als er beschließt, seine Athletik zu verbessern, trainiert er so intensiv, dass er in nur sechs Monaten 30 Pfund Muskelmasse zunimmt. Als er beschließt, Italienisch zu lernen, spricht er diese Sprache nach einem halben Jahr. Fließend, wohlgemerkt. Dass er fünf weitere Sprachen beherrscht, ist eine Besonderheit, die er im Interview nicht einmal für erwähnenswert hält.

Marcus Schenkenberg mit Topmodel Linda Evangelista

Sein großer Antrieb hat ihn weit nach oben geführt – zu Aufträgen der ganz Großen. Calvin Klein und Versace, Lagerfeld und Joop, Iceberg und Donna Karan sind nur einige der Mega-Brands, für die er modelte. Die ersten Shootings mit Bruce Weber, einem der bekanntesten Modefotografen der USA, verschaffen dem attraktiven Hünen Anfang der 90er Jahre den Durchbruch. Was Schenkenberg als Lottogewinn bezeichnet, sehen wir als Glück der Tüchtigen. Denn nur, wer konsequent seine Ziele vor Augen hat, erreicht sie – und wenn man seine Arbeit liebt.

Das wissen auch seine Eltern, die ihren Sohn seit jeher in seinen beruflichen Aktivitäten ermutigen. Zwar stehen sie seiner Modelkarriere zunächst skeptisch gegenüber. „Aber sie haben mich immer unterstützt, solange ich glücklich war“. Solche Eltern haben wahre Vorbildfunktion und lehren ihn: „Wenn du gute Energie aussendest, wird du gute Energie empfangen.“

So ist es auch nicht verwunderlich, dass einer seiner Karrieretipps deutlich ist, immer freundlich zu den Menschen zu sein, mit denen er zusammenarbeitet. Weitere Must-Haves sind – ganz klar – immer diszipliniert und professionell zu arbeiten und auch Ablehnung gut annehmen zu können. Wenn er als Model einen Auftrag nicht bekommt, liegt das nicht an ihm, sondern lediglich daran, dass er für diesen bestimmten Job nicht geeignet ist. Wieder fühlen wir uns an Epikur erinnert: Nur “kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen.“
Welche Rolle spielt Social Media?

Natürlich führt auch Marcus Schenkenberg einen Instagram-Account, bespielt er ihn aber kaum. Für ihn sei Social Media niemals so relevant wie für die nachkommenden Generationen gewesen. Heute achten die Kunden viel mehr darauf, dass ihre Models viele Follower haben, aber für ihn selbst spiele es keine wirkliche Rolle. Im Gegenteil ist er überzeugt, dass die sozialen Medien “für all diese jungen Menschen“ nicht gut sind. Er geht einen Schritt weiter: „Es macht sie nicht glücklicher, im Gegenteil.“

Seine Arbeit führt ihn durch alle Kontinente. Er liebt es zu reisen und hat auf der ganzen Welt Freunde gewonnen. Wenn er beruflich unterwegs ist, lässt sich sein Beruf daher wunderbar mit seinem Privatleben verbinden. Das Einzige, das er sich manchmal noch für sein privates Glück wünscht, sind Frau und Kinder. „Ich überlasse es Gott,“ sagt er jedoch und weiß: „Aber auch wenn ich das nicht habe, wird es mir gut gehen.“

Bei so viel dankbarer Gelassenheit, Bescheidenheit und Talent zu aufrichtiger Zufriedenheit lässt sich getrost sagen: Marcus Schenkenberg sticht gleichermaßen durch seine innere wie durch seine äußere Anmut hervor.

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Er ist davon überzeugt: „Um Erfolg zu haben, braucht es Durchhaltevermögen.“ / Foto: privat

Das Schicksal liegt in seinen Händen

Seine Fähigkeiten haben schon viele Karrieren gerettet: Dr. Michael Lehnert gilt als Koryphäe in der Handchirurgie, viele Spitzensportler und Musiker vertrauen nur ihm. Sein Ratgeber „Hände gut, alles gut: Meine Tipps für gesunde und bewegliche Hände“ wurde sogar ein SPIEGEL-Bestseller …

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Das ist für mich der höchste Zustand persönlicher Zufriedenheit und die Bestätigung des eigenen Handelns.

Was wollten Sie als Kind werden?

Schauspieler. Ich habe es geliebt, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und anschließend Applaus dafür zu bekommen.

Irgendwann haben sich Ihre Interessen offensichtlich gewandelt…

Ich habe eine Leidenschaft entwickelt, mehr über den Körper des Menschen zu wissen als andere und dieses Wissen dann in Hilfe für zum Teil sehr verzweifelte Patienten umzusetzen. Für mich ist es etwas Besonderes, dass sie meinen Fähigkeiten so sehr vertrauen, dass ich in ihre Hände schneiden darf.

Gab es einen materiellen Wunsch, den Sie sich nach dem ersten großen Erfolg erfüllt haben?

Er darf anderen Spitzensportlern und Musikern in die Hände schneiden: Dr. Michael Lehnert. / Foto: privat

Ich wollte immer Porsche fahren. Vom ersten verdienten Geld aus meiner eigenen Praxis habe ich mir diesen Wunsch dann erfüllt.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Konsequenz und ein bedingungsloser Ehrgeiz, mit dem ich mein Ziel fokussiere. Dazu bin ich mit schneller Auffassungsgabe und der Fähigkeit Struktur orientiert zu Denken und Handeln gesegnet. Um Erfolg zu haben, braucht es außerdem Durchhaltevermögen – und man muss einfach schneller sein als andere.

Was würden Sie Ihrem Jüngeren Ich raten?

Lass Dir mehr Zeit für Entscheidungen und bei der Umsetzung von Projekten. Und ganz wichtig: Investiere privat nur, wenn das Geld wirklich übrig ist.

Im Sport findet der Chirurg seine Energie, immer weiterzumachen. / Foto: privat

Was ist Ihr Ausgleich zur täglichen Arbeit?

Ich treibe sehr regelmäßig Sport und benötige ein bis zwei Stunden pro Tag für mich alleine, das gibt mir die notwendige Energie immer weiter zu machen. Außerdem lese ich viel. Oft sind es sogar zwei bis drei Bücher parallel, auf die ich mich zu jeder Zeit des Tages freue.

Wovon träumen Sie?

Ich würde gern ein Jahr mit meiner Freundin durch die Welt reisen und meine Geschäfte von unterwegs erledigen.

Sie waren schon sehr jung als Handchirurg angesehen. Hat das zu witzigen Situationen geführt?

Oh ja, öfter! Ein neuer Patient sagte zum Beispiel mal bei seiner ersten Vorstellung zu mir: „Ich habe so viel Gutes von Ihnen gehört und jetzt sind Sie gar nicht weißhaarig!“ Er hat mir aber trotzdem vertraut.

Was ist für Sie Luxus?

Lebensmittel einzukaufen, ohne zu wissen, was die Butter kostet.

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In seinem Element: Heiner Brand ist durch seine emotionalen Auftritte am Spielfeldrand nicht nur Handball-Fans ein Begriff. / Fotos: Detlev Hebel, DHM TOP Referenten, Raymond Casey, Sky, Deutsche Sporthilfe, Unique

Erfolg kann viel bewirken

Heiner Brand ist ein Mann, der auffällt. Sicherlicht hat das auch etwas mit seinem außergewöhnlichen Schnauzbart zu tun. Sein Markenzeichen, von dem er sich nach über zwei Jahrzehnten sogar schon einmal getrennt hatte. Schweren Herzens, aber gleichzeitig mit einem freudigen und vor allem erfolgreichen Gefühl. Nach dem Gewinn der Handball-EM in Slowenien 2004 musste der damalige Bundestrainer ein Versprechen einlösen und ließ sich seinen Schnauzbart live vor Kameras und Fotografen abrasieren. „Ich habe mich in mein Schicksal ergeben und den Bart für den Titel gerne geopfert“, sagte er damals. Danach ließ er ihn wieder wachsen und mit dem Bart kamen noch einige Erfolge dazu.

Dass er solch eine erfolgreiche Trainerkarriere einschlagen würde, war nicht von vorne herein geplant. Auch wenn der sportliche Weg an sich schon vorgegeben war. In einer Handballfamilie aufgewachsen und dann auch noch in Gummersbach, der Handball-Hochburg in Deutschland. Mit 7 Jahren trat er dem VfL Gummersbach bei. Dort begann seine erfolgreiche Karriere. „Der Sprung in die Bundesligamannschaft vom VfL war schon der erste wichtige Karriereschritt. Eineinhalb Jahre danach war ich bereits Nationalspieler. Das war für mich der Weg in den richtigen Spitzensport.“, so Brand. Dabei hatte er eigentlich einen ganz anderen Berufsweg einschlagen wollen. Brand schloss noch während seiner aktiven Zeit ein BWL Studium in Köln ab, mit den Schwerpunkten Steuern und Wirtschaftsprüfung. „Eigentlich sollte mein beruflicher Werdegang auch in diese Richtung gehen. Aber ich habe nach meinem Abschluss gemerkt, dass ich den Sport hätte aufgeben müssen und mich somit für die Sportkarriere entschieden“, sagt Brand, der zwischenzeitlich auch die Versicherungsagentur seines Vaters übernommen hatte. Doch der Sport stand an erster Stelle und der Erfolg gab ihm recht. Mit Gummersbach wurde er u.a. sechs Mal Deutscher Meister, mit der Nationalmannschaft gewann er 1978 den WM-Titel. Nur zwei Wochen nach seinem Abschiedsspiel 1984 wurde er Co-Trainer der Nationalmannschaft. Sein erster Schritt ins Trainergeschäft. Ohne Trainererfahrung. Die Ära Brand als Coach begann dann 1987. Als Bundesliga-Trainer gewann er drei Mal die Deutsche Meisterschaft. Das zweite Trainerkapitel startete 1997. Brand übernahm die Nationalmannschaft und er führte das Team an die Weltspitze.

„Um Erfolg zu haben – und das gilt für alle Lebenslagen – braucht man den Willen und das Durchhaltevermögen. Man muss mit Rückschritten zurecht kommen können.

In einer Handballfamilie in Gummersbach aufgewachsen, war sein Weg schon vorgegeben: Bereits jung startete Brand seine Karriere beim VfL Gummersbach und wurde wenig später Nationalspieler

Gerade im Profisport warten die etablierten Spieler nicht darauf, dass ein junger Spieler nachkommt. Da muss man schon einige Hindernisse überwinden. Das war auch bei mir in Gummersbach, obwohl es meine Heimatstadt ist, ganz ausgeprägt. Es war wirkliche in hartes Durchkämpen,“ erzählt Brand auf die Frage, was man mitbringen muss, um Erfolg zu haben. Seine Stärken hat er im Laufe seiner Karriere bewiesen und es zahlte sich aus.

2007 gelang ihm mit seinem Team das, was ein Jahr zuvor die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nicht geschafft hatte. Der WM-Titel im eigenen Land. Was folgte waren Ehrungen, Auszeichnungen und viele Termine. „Es war ein Jahr, das bei mir am meisten verankert ist. Es war alles so außergewöhnlich. Auf der einen Seite war ich sehr stolz und habe es genossen, so viele Ehrungen zu bekommen, die mir alle sehr viel bedeuten. Auf der anderen Seite hätte ich mir manchmal mehr Ruhe gewünscht. Gerade in der Zeit danach stand ich immer im Mittelpunkt. Das hat mir oft die Lockerheit und Vorfreude auf Veranstaltungen genommen“, erinnert sich Brand. Der Erfolg hat für ihn zwei Seiten. Man profitiert von vielen Dingen und erkennt, dass man seine Ziele, die man sich gesteckt hat, erreicht hat. Allerdings sollte man sich auch reflektieren können.

„Der Erfolg kann dazu beitragen, dass man schnell abhebt. Da gibt es sicherlich viele Beispiele. Es kommt dann darauf an, wen man um sich hat.

Die eigene Familie kann schon eine gewisse Bodenhaftung sein. Aber man sollte sich immer klar machen, woher man kommt, wie man es geschafft hat. Und vor allem sollte man berücksichtigen, dass auch ein klein wenig Glück zum Erfolg gehört. Ich habe bei mir immer wieder den Karriereverlauf überdacht und mir die Wege bewusst gemacht, die ich gegangen bin. Nach dem Motto: Wenn Du zu der Zeit nicht an der Stelle gewesen wärest, dann wäre alles vielleicht anders gelaufen. Man darf den Erfolg nicht als selbstverständlich ansehen und zu hoch einschätzen.“

Handball-Legende trifft auf Fußball-Legende: Heiner Brand (l.) neben Franz Beckenbauer (r.)

Kritisch war Heiner Brand schon immer. Mit sich selbst aber auch mit seinem Umfeld. So trat er 2011 als Bundestrainer zurück. Doch bereut hat er den Schritt nie.

„Ich hatte immer wieder mit der Liga zu kämpfen, die viele Dinge dominiert hat und nicht gerade die Arbeit der Nationalmannschaft unterstützt hat. Das war schon sehr aufreibend für mich.

Hinzu kamen noch zwei nicht so gute Turniere. Da stand mein Entschluss fest. Aber wirklich ausschlaggebend war für mich, dass ich so ein bisschen die Freude verloren hatte. Das sollte immer ein Zeichen sein, um aufzuhören.“
Noch heute ist Brand nicht nur den Handball-Fans ein Begriff. Er hat für viele Bilder gesorgt, die in den Köpfen geblieben sind. So zum Beispiel als er 2007 geschultert von Lars Kaufmann nach dem Halbfinale gegen Frankreich von der Menge in der Köln-Arena bejubelt wurde. Er war der Mann, der über Jahre für den erfolgreichen Handball stand und für einen enormen Hype in der Sportart gesorgt hatte.

„Die richtige Begeisterung kommt mit dem Erfolg zustande“, so der heute 68-jährige. Mittlerweile sieht sich Brand lieber zukünftig in einer ruhigen Rolle.

Seit Jahren vermittelt er seine Erfahrungen als Redner. Beim Sport wie im Businessleben steht das Streben nach Erfolg im Mittelpunkt. „Grundsätzlich gibt es beim Sport und in einem Unternehmen viele Parallelen. Letztendlich geht es um den Umgang mit Menschen, um Teambuilding, Motivation, wie führe ich eine Mannschaft, welches Verhalten lege ich an den Tag und was erwarte ich von meinem Gegenüber. Das sind Dinge, die ich vermitteln kann.“

Zudem ist Brand auch noch als Sky-Experte tätig. Doch in der Zukunft möchte er – wie er lachend sagt – immer mehr in die Rolle des Privatiers eingehen. Heiner Brand hat Handball gelebt und weiß, wenn man sich nicht nur auf sein Talent verlässt, sondern auch die harte Arbeit, die dahinter steckt erkennt und andere Leute mit Respekt behandelt, dann kann man auch Erfolg haben. Doch eins ist ihm besonders wichtig: Man muss Spaß und Freude an dem haben, was man macht. Denn nur dann ist man gut darin.

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Mit seinen Computerspielen Millionen Menschen Freude bereiten – dieses Gefühl liebt der Unternehmer Heiko Hubertz. / Foto: privat

„Mein Erfolgsgeheimnis ist ein Tick Wahnsinn“

Gerade baut Heiko Hubertz wieder eine Computerspiele-Firma auf, die er zum Erfolg führen will. Diesmal will er den US-Markt erobern. Auch mit Bigpoint, das Unternehmen, das er zu einem der größten Spiele-Giganten Europas machte, startete er diesen Versuch, konnte im Silicon Valley aber nicht punkten. Nun will es der 46-Jährige nochmal wissen. Nur das Valley sieht ihn nicht wieder…
Warum fasziniert Sie Gaming so?

Auf der einen Seite reizt mich, dass ich das Business verstanden habe und auf der anderen liebe ich den Reiz, den jedes neue Spiel bedeutet. Wir wissen vorher ja nie, ob es ein Erfolg wird – und dann das Gefühl zu haben, dass man Millionen Menschen Freude bereitet, ist einfach geil. Ich wüsste nicht, was ich Besseres machen könnte.

Sie haben mit Bigpoint auch finanziell den großen Wurf gelandet. Warum gründen Sie immer wieder neue Gaming-Firmen?

Warum spielt Bayern München nächstes Jahr schon wieder in der Bundesliga? Ich glaube, es gibt Menschen – und dazu zähle ich –, die es einfach toll finden, Erfolg zu haben. Und ein Unternehmen zu verkaufen, wenn es läuft, gehört für mich dazu. Dann habe ich wieder Platz im Kopf für das nächste Abenteuer.

Also fiel es Ihnen nicht schwer, sich von Ihrem Baby Bigpoint zu trennen?

Es war ja nicht wie bei einem plötzlichen Unfalltod, sondern ein Prozess. Sobald man den ersten Investor aufnimmt, weiß man, dass er sein Geld vervielfachen will – und zwar über den Verkauf. Für mich war klar, dass ich dann mit aussteige.

Haben Sie danach sofort wieder losgelegt?

Damals bin ich erst mal auf Weltreise gegangen und dachte, jetzt genießt Du das Leben und gründest irgendwann eine Familie. Das habe ich aber nicht mal ein Jahr ausgehalten…

Gab es Rückschläge auf Ihrem Karriere-Weg?

Immer wieder. Der Schlimmste war sicherlich, als ich 2012 über 100 Mitarbeiter entlassen musste. Aber ich habe weitergemacht und einen Teil der Leute später in meiner neuen Firma wieder eingestellt.

Kann man Erfolg steuern?

Das Unternehmen „Bigpoint“ machte der 46-Jährige zu einem der größten Spiele-Giganten Europas. / Foto: privat

Definitiv. Wer nicht bereit ist, über Grenzen zu gehen und Sachen zu opfern, und ich betone hier bewusst das Wort opfern, wird keinen Erfolg haben. Wenn ich nicht jeden Tag trainiere, dann werde ich keine Top-Sportler – und wenn ich nicht jeden Tag im Büro bereit bin, Entscheidungen zu treffen und harte Arbeit reinzustecken, wird das auch nichts. Egal wie viel Glück und Talent ich habe.

Was haben Sie persönlich für den Erfolg geopfert?

Viel Freizeit. Ich konnte mir nie vorstellen, was Menschen machen, die um 18 Uhr nach Hause gehen. Fernsehen? Fußball spielen? Glück ist mit dem Tüchtigen, deshalb wollte ich lieber bis 22 Uhr im Büro sitzen. Das ist heute noch so, aber ich habe jetzt auch eine kleine Tochter, die ich ins Bett bringen möchte…

Gibt es etwas, worauf Sie trotz aller Opfer achten?

Ich nehme Recovery-Phasen sehr ernst. Wenn ich nicht genug Schlaf bekomme, bin ich einfach nicht in der Lage, ausgeglichen zu reagieren und gute Entscheidung zu treffen. Ich arbeite zwar auch am Wochenende, schlafe aber dann auch sehr lange.

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Ich arbeite gern gegen Ziele. Das heißt aber nicht, dass ich mich morgens hinsetze und mir ein Ziel überlege, das wäre mir zu strukturiert. Stattdessen habe ich immer ganz viele Ziele gleichzeitig, die ich zu bestimmten Zeitpunkten erreicht haben will. Mit diesem psychologischen Trick motiviere ich mich.

Setzen Sie sich auch private Ziele – wie am Wochenende mal das Handy auszuschalten?

„Mut haben und machen!“ – so lautet das Geheimnis des erfolgreichen Unternehmers. / Foto: privat

Ich setze mir nur realistische Ziele (lacht). Aber ich bin zum Beispiel ein leidenschaftlicher Golfer. Ich nehme mir jedes Jahr mit meinem Trainer etwas vor, um daran zu arbeiten – Schwung, Handicap oder eine bestimmte Platzierung bei einem Turnier. Im Urlaub trage ich mir genau im Terminkalender ein, was wir wann machen wollen, damit wir nichts wegen mangelnder Koordination verpassen. Ich kann mich nicht gut treiben lassen.

Was wollten Sie als Kind werden?

Manager von Coca Cola. Mein Vater arbeitete als Angestellter im öffentlichen Dienst und war in der Gewerkschaft. Meine Weltauffassung war schon als Kind völlig contraire. Meine Mutter sagte deshalb immer, ich würde mal Manager von Coca-Cola – das war das Sinnbild des Kapitalismus. Das fand ich toll – auch wenn ich nie dort gelandet bin. Aber ein großer Fan der USA bin ich noch immer, obwohl ich nach wie vor in Deutschland lebe.

Wäre nicht das Silicon Valley für Sie der Place to be?

Das war auch mein großer Wunsch. Es hängt mir bis heute nach, dass ich es da unten nicht geschafft habe. Bigpoint habe ich zwar gut verkauft, aber das US-Business war bei Weitem nicht so erfolgreich, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich war seitdem noch ein paar Mal in San Francisco, fühle mich da aber nicht mehr wohl, weil es für mich mit einer Niederlage verbunden ist.

Wollen Sie es trotzdem wieder versuchen?

Absolut. Mit meiner neuesten Firma werde ich den amerikanischen Markt als Erstes angehen. Ich will noch mal probieren, in den USA Erfolg zu haben – ins Valley gehe ich aber nicht wieder zurück. Dort hätte ich nicht genügend Energie, weil mich die Erinnerung bedrücken würde.

Und wie sind Sie eigentlich Unternehmen geworden?

Ich habe an einer privaten Fachhochschule in Hamburg studiert. Mehr oder weniger. Dann bot mir eine finnische Firma an, die IT-Leitung hier in Deutschland zu übernehmen. Ich hatte dort einen Chef, der mich überall mitreinschauen ließ. Und da ich dachte, wenn das die freie Wirtschaft ist, kann ich das auch. Also habe ich gekündigt und meine erste eigene Firma gegründet.

Hatten Sie Eigenkapital?

Nein, nur erste Kunden. Bis heute behalte ich mir eine gewisse Naivität – mit voller Absicht. Ich rate auch jedem: Gründe so jung wie möglich. Je mehr du die Risiken verstehst, desto mehr Angst hast du davor. Je mehr Du zu verlieren hast, desto schwieriger wird es. Du wirst dann nicht die mutigen Entscheidungen treffen, die für einen Unternehmer dazugehören. Auch meine aktuelle Firma habe ich nur gegründet, weil ich naiv war: Wir beschäftigen uns mit künstlicher Intelligenz, davon hatte ich vorher keine Ahnung. Sogar heute verstehe ich noch relativ wenig, dabei habe ich schon 30 Mitarbeiter. Die verstehen die Materie aber zum Glück. Im Nachhinein, jetzt, wo sich alles ein Bild ergibt, merke ich erst, wie verrückt ich war, zu glauben, dass das, was wir da machen, überhaupt geht. Naivität gehört eben dazu. Gerade wir Deutschen haben immer viel zu viel Angst zu scheitern.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Auch privat setzt sich der leidenschaftliche Golfer realistische Ziele / Foto: privat

Mut haben und machen. Vielleicht ist es auch ein Tick Wahnsinn, den ich habe. Wenn ich meiner Freundin sage, wie viel Geld ich in die Firma pumpen muss, um unsere Ziele zu erreichen, schlägtsie die Hände über dem Kopf zusammen. Dabei ist ja noch nichts sicher, ich hoffe nur, dass es funktioniert. Es ist wie beim Bungee-Jumping. Einfach Hopp und Sprung.

Verlangt es einer Frau viel ab, Ihre Partnerin zu sein?

Ich hatte immer nur Langzeitbeziehung. Die Frauen verstehen, wie ich bin. Ich verstehe aber auch umgekehrt, dass es nervt, wenn ich ständig am Handy rumtippe. Ich habe durchaus gute Eigenschaften, allerdings glaube ich, dass es trotzdem nicht einfach mit mir ist. Aber mit welchem Unternehmer ist es schon einfach…

Ist Erfolg ist eine Gemeinschaftsleistung?

Definitiv. Mein Erfolg hing auch immer mit der jeweiligen Frau an meiner Seite zusammen. Wenn ich ständig zu Hause Streitereien hätte, könnte ich mich nicht auf die Firma fokussieren. Ich weiß aber genau, dass man sich auf mich freut, wenn ich heimkomme. Das ist mir extrem wichtig.

 

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Seit 2015 ist Seidel neben ihrer eigenen aktiven Teilnahme am Rennsport auch als Motorsport Instruktorin für Marken wie Mercedes-Benz, Audi, Porsche oder Ferrari aktiv. / Foto: Doreen Seidel

Playboy Bunny braucht PR

Doreen Seidel ist eine außergewöhnliche Frau mit einem außergewöhnlichen Werdegang. 2008 war sie erstmals Playmate des Monats in der deutschen Ausgabe des Playboys. Noch im selben Jahr wurde sie Playmate des Jahrs. Es folgten viele weitere Cover. Allerdings hat die heute 36jährige mehr als nur ihre Schönheit vorzuweisen.

Auf der Rennstrecke fühlt sich Doreen am wohlsten – egal ob im Bunny Outfit oder Rennanzug. / Foto: Playboy

Doreen Seidel hatte schon immer viele Träume, die sie auch größtenteils verwirklicht hat. „Ich habe meine Berufswahl in meinem Leben so oft geändert. Ich höre auf meinen Bauch und habe keine Scheu vor Ungewissem.“ Diese eigene Verwirklichung endet somit nicht mit dem Bunny-Stempel. „Ich gebe zu, der Moment, als ich die Zusage vom Playboy bekommen habe, der große Wendepunkt bei mir war. Er hat mir viele Türen geöffnet.“ Allerdings muss man auch durch diese Türen gehen können. „Es passiert ja nichts, wenn man nichts tut. Ich hatte schon immer eine Macher-Mentalität.“

2011 ging Doreen Seidel ihren nächsten Traum an. Den Rennsport. „2008 war ich bei der DTM als Playboy Bunny gebucht, stand vor dem Rennauto und lächelte in die Kameras. In diesem Moment war mit klar, dass ich viel lieber selbst im Rennauto sitzen will, anstatt mit Hasenohren auf dem Kopf davor zu stehen. Ungefähr 3 Jahre später war es dann so weit. Zum ersten Mal standen die Playboy Bunnys dann vor meinem Auto.

Seitdem ist Doreen Seidel aus dem Rennsport nicht mehr wegzudenken. Sie nahm u.a. an der MINI Trophy als Teil des ADAC GT Masters teil. Es folgten viele weitere Rennen und Podiumsplätze. Zudem ist sie neben ihrer aktiven Karriere am Rennsport auch als Instruktorin für Marken wie Mercedes-Benz, Audio, Porsche oder Ferrari aktiv. Erfolge, auf die sie stolz ist. Denn gerade zu Beginn ihrer Karriere gab es Gegenwind. „Ein Playboy Bunny sitzt im Rennauto. Das schreit nach Lästerei. Alle dachten nur: „Bunny braucht PR“. Es hat viele Jahre gedauert, bis man mich ernst nahm. Aber ich habe einfach weiter gemacht. Meine positiven Momente im Rennsport waren so berauschend, dass ich fast schon süchtig nach dem Erfolgsgefühl wurde.“

„Dem Rennsport gehört meine ganze Energie, meine ganze Leidenschaft.“ / Foto: Audi

Ihr Erfolgsgeheimnis ist relativ simpel aber effektiv. „Ich kann nur jedem raten, seine eigenen Ideen und Wünsche in Angriff zu nehmen. Es gibt für alles 1000 Gründe, es nicht zu tun, aber das bringt einen nicht weiter. Einfach machen, dranbleiben und Kritiker eines Besseren belehren. Ich bin sogar der Überzeugung, dass man nicht einmal der Beste auf seinem Gebiet sein muss, um Erfolg zu haben. Man muss es aber am Meisten wollen“, so ihre Devise.

Mittlerweile lebt sie in den USA, ist mit dem Rennfahrer Romain Thievin verheiratet und hat natürlich noch viele Ziele. „Momentan arbeite ich für Exotics Racing und bin dort einerseits als Rennfahrer tätig aber auch hinter den Kulissen. In Zukunft möchte ich mich mehr auf den Bereich Management fokussieren.“ Doreen Seidel sucht noch nach weiteren Herausforderungen, bis sie mit ihrer Verwirklichung irgendwann fertig ist. Vielleicht ist deshalb auch das Puzzeln eines ihrer Hobbys. „Ich liebe Puzzle und dieses Gefühl, dass richtige Teilchen zu finden, um das Puzzle dann fertig zu stellen.“

 

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2022 startet die Tournee zu seinem 2020 erschienenen Best-of-Album. / Foto: © mumpi kuenster monsterpics

He did it his way

Er ist der deutsche Frank Sinatra: Tom Gaebel begeistert bei seinen Auftritten als Bandleader und Sänger mit entspannter Eleganz das Publikum. Diese scheinbar angeborene Lässigkeit ist einer der Gründe für seinen Erfolg.

Seinem Förderer Stefan Raab verdankt es Tom Gaebel, dass seine Karriere durch die Decke ging: Die Auftritte in Raabs Shows 2004 und 2005 machten ihn auf einen Schlag einem breiten Publikum bekannt und führten zum ersten Plattenvertrag. Vorher waren der Musiker und sein Projekt „Tom Gaebel & Band spielen Frank Sinatra“ eher eingefleischten Fans bekannt. Bis heute ist es seitdem für den heute 46-Jährigen steil aufwärts gegangen: All seine Alben wurden mit dem German Jazz Award im Goldformat ausgezeichnet, er ging mehrfach auf Tournee und gründete 2015 sogar sein eigenes Label.

Von Rückschlägen ließ er sich dabei nicht aufhalten: „Ich musste mich mehrfach aus unangenehmen Abhängigkeiten befreien, was aber letztlich dazu geführt hat, dass ich mich seit ein paar Jahren frei wie nie zuvor fühle, einfach großartig!“ Dabei war zu Beginn seiner Karriere gar nicht klar, dass er als Sänger und Bandleader erfolgreich werden würde: Eigentlich ist der Wahl-Kölner ausgebildeter Geiger, tourte als Posaunist durch China. Dass er das Fach wechselte, war eher Zufall: „Mein damaliger Mitbewohner hörte mich in der Dusche singen und meinte daraufhin, ich solle doch mal an der Hochschule vorsingen“, erinnert er sich lachend. Die Songs von Frank Sinatra, mit denen er vor 15 Jahren groß

Seine Auftritte in den Shows von Stefan Raab führten ihn zu seinem ersten Plattenvertrag: Sänger Tom Gaebel. / Foto: © mumpi kuenster monsterpics

rauskam, haben es ihm bis heute angetan: „Für mich ist Frank der größte Interpret von Popularmusik und ich verehre seine Kunst so sehr, dass ich mein Leben lang von ihm lernen kann“, erklärt er.

Diese spezielle Verbindung ist einer der Grundpfeiler von Tom Gaebels Erfolg. Dazu kommt seine scheinbar angeborene Lässigkeit. Lampenfieber? Fehlanzeige: „Lampenfieber ist nicht hilfreich, um eine gute Show zu liefern. Bei dem, was ich mache, muss alles locker und entspannt sein – die Band, das Publikum und vor allem ich!“

Dank seines Erfolgs ist es dem Entertainer inzwischen möglich, seine persönliche Vorstellung von Luxus zu leben: „Ich kann in meinem Haus in meinem eigenen Studio sitzen und mir die Zeit selbst einteilen. Das ist zwar seit einiger Zeit Alltag für mich, ich nehme das aber immer noch als Privileg wahr – und als großes Glück!“ Trotz seines Erfolgs hat Tom Gaebel die Bodenhaftung nie verloren. Für ihn wäre auch ein Leben abseits des Showbusiness’ vorstellbar gewesen: „Vermutlich hätte ich Musik unterrichtet oder etwas im Medienbereich gemacht – und wäre auch zufrieden. Denn die Freude an der Musik besteht ja unabhängig davon, ob man erfolgreich ist oder nicht.“
Doch so freut er sich auf den nächsten Höhepunkt seiner Karriere: die 2022 startende Tournee zu seinem 2020 erschienenen Best-of-Album. Nur abseits des Jobs könnte es noch etwas besser laufen: bei der Parkplatzsuche und der Wahl der kürzesten Supermarktschlange.

 

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Der Spaß an seinem Beruf treibt ihn an: Endokrinologe und Diabetologe Prof. Dr. med. Christian Berg. / Foto: © EVK Mettmann

Keine Pflicht, sondern ein Privileg

Als Chefarzt trägt Prof. Dr. Christian Berg viel Verantwortung – für seine Mitarbeiter und vor allem für seine Patienten. Aber die Möglichkeit, Menschen helfen zu können, ist ihm jede Anstrengung wert

Es kommt wahrscheinlich selten vor, dass ein renommierter Mediziner den Tennis-König Roger Federer als Vorbild nennt. Dass Prof. Dr. med. Christian Berg die Tennis-Legende bewundert, bedeutet allerdings nicht, dass er ihm sportlich nacheifern möchte. Es geht um die innere Einstellung: „Roger Federer hat wie kein zweiter gezeigt, wie man es mit Einsatz, Motivation, Kraft und Willensstärke bis ganz nach oben schaffen kann“, erklärt der Chefarzt der Inneren Medizin am Evangelischen Krankenhaus Mettmann. Diese Eigenschaften bestimmen auch sein eigenes Handeln: „Neben der persönlichen Einsatzbereitschaft braucht es vor allem Authentizität, Ehrlichkeit und Empathie für das, was man tut.“

Der Chefarzt der Inneren Medizin am Evangelischen Krankenhaus Mettmann will Menschen bei ihren medizinischen Problemen weiterhelfen. / Foto: © EVK Mettmann

Sich in seine Patienten einzufühlen, fällt dem 44-Jährigen nicht schwer: Als Diabetiker kennt er deren Beschwerden oft aus eigener Erfahrung. „Es treibt mich an, noch mehr Menschen bei ihren Anliegen und medizinischen Problemen wirklich helfen zu können. Manchen kann man eine Heilung ermöglichen, vielen eine Besserung.“ Diese Möglichkeit zu haben, war auch ausschlaggebend für seine Berufswahl: „Der Gedanke, Krankheiten bekämpfen zu können und dabei gleichzeitig Menschen helfen zu können, hat mich immer fasziniert.“

Seine Leidenschaft für diese Ausgabe führte Christian Berg in Rekordzeit die medizinische Karriereleiter hinauf: Mit nur 35 Jahren wurde er zum Chefarzt an einem akademischen Lehrkrankenhaus ernannt. Dabei galt es auch, innere Hürden zu überwinden: „Die größte Schwierigkeit zu Beginn meiner Karriere war für mich, als junger Arzt von der Unterstützung anderer Entscheider abhängig zu sein. Manche Dinge liegen nicht in der eigenen Hand, vielmehr kommt es wohl darauf an, zu richtigen Zeit am richtigen Ort das Bestmögliche zu erreichen“, erinnert sich der dreifache Familienvater. Das Privatleben mit dem Beruf zu verbinden, ist in der Medizin bekanntermaßen teilweise schwierig. „Aber ich versuche, außerhalb der Klinik Berufliches auszublenden. Das gelingt mir auch deswegen gut, weil ich meistens sofort abschalten kann.“

Prof. Dr. Christian Berg mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. / Foto: privat

Kraft und Rückhalt gibt ihm dabei seine Familie, seine Kindern vor allem seine Ehefrau: Ohne ihre Unterstützung und ihren Rat hätte ich viele Dinge vielleicht anders und weniger gut entschieden. Ihr Einfühlungsvermögen und Empathie für die Dinge, die auf meinem beruflichen Weg wichtig waren und sind, sind meine allergrößte Unterstützung.“ Trotz allem Stress, den seine Arbeit mit sich bringt, lässt sich der Mediziner die Begeisterung dafür nicht nehmen: „Der Spaß an meinem Beruf treibt mich an. Es ist keine Pflicht, die erledigt werden muss, es ist ein Privileg.“ Und diesen Spaß merkt man ihm an. Gefragt nach einem Must-Have in seinem Beruf, antwortet er lachend: „Ein weißer Kittel.“

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Ob Bonita Grupp oder ihr Bruder in der vierten Generation den Bekleidungshersteller Trigema übernimmt, steht noch nicht fest. / Foto: © TRIGEMA

„Planlosigkeit liegt mir nicht“

Noch ist die Zukunft von Bonita Grupp nicht in Stein gemeißelt – entweder sie oder ihr jüngerer Bruder werden den Bekleidungshersteller Trigema in der vierten Generation übernehmen. Doch fest steht: Die 32-Jährige, die im Familienunternehmen die Verantwortung für das Online-Geschäft und den Personal-Bereich trägt, hat eine große Zukunft als Unternehmerin vor sich.

 

Was bedeutet für Sie Erfolg?

Erfolg ist nicht entscheidend, aber die Bestätigung, dass man etwas richtig gemacht hat, ist wichtig.

Was Ihr BWL-Studium am King’s College in London schon die Vorbereitung auf die Karriere im Familienunternehmen?

Sicherlich war das eine gute Voraussetzung für den Einstieg ins Familienunternehmen. Mit meinem Master in Wirtschaftsgeschichte an der London School of Economics habe ich aber eher mein persönliches Interessengebiet verfolgt.

Warum sind Sie ins Familienunternehmen eingestiegen?

Unsere Eltern haben meinen Bruder und mich schon in jungen Jahren in die Themen des Familienunternehmens miteinbezogen und wir sind mit der Firma aufgewachsen. Unser Haus steht auf der gegenüberliegenden Straßenseite und als Kinder haben in der Firma gespielt und später auch in den Ferien mitgeholfen.

Mussten Sie anfangs härter arbeiten, um sich zu beweisen, weil Sie die Tochter des Chefs waren?

Es war immer klar, dass wir uns Ansehen und Position erarbeiten müssen. Wenn man jung ins Unternehmen kommt, darf man auch noch Fehler machen. Ich habe in einer untergeordneten Position angefangen und mir mein jetziges Aufgabengebiet gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und meinen Eltern erarbeitet.

Was wollten Sie als Kind werden?

Familie Grupp: Wolfgang Grupp, seine Frau Elisabeth, Tochter Bonita und Sohn Wolfgang junior / Foto: © TRIGEMA

Als Kind hat mich die Design-Abteilung in unserer Firma fasziniert. Ich musste jedoch feststellen, dass meine Begabung nicht im kreativen Bereich liegt.

Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Wo meine Stärken liegen, müssen andere beurteilen. Für mich ist es stets wichtig, ein Ziel vor Augen zu haben. Planlosigkeit liegt mir nicht.

Wobei haben Sie außer im täglichen Business noch gern Erfolg?

Ich glaube, es ist nicht immer gut, stets nach Erfolg und Aufmerksamkeit zu suchen, sondern man muss versuchen, mit sich und seiner Umgebung im Einklang zu stehen.

Als erfolgreiche Frau findet man sich manchmal in befremdlichen Situationen wieder: Was war das Dümmste, das je zu Ihnen gesagt wurde?

Ein Politiker hat mir einmal bei einer Veranstaltung nahegelegt, dass ich mich bewusst gegen eine Familiengründung entschieden hätte, da ich aktiv in die Nachfolge eingestiegen bin.

 

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Seit über 25 Jahren sucht Frank Obrist mit seinem Team nachhaltige Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit und entwickelt dabei innovative Technologien. / Foto: © Christoph Pallinger

Grüne Zukunft made in Austria

Mobilität muss CO2-neutral werden, das ist klar. Allerdings braucht es dafür eine global umsetzbare Lösung. Genau daran arbeitet die österreichische Innovationsfabrik OBRIST Powertrain GmbH aus Lustenau am Bodensee mit weltweit rund 70 Mitarbeiter:innen. Die Mission des Gründers Frank Obrist: „Umweltfreundliche Technologie zu entwickeln. Dinge nicht nur anders zu machen, sondern auch besser und enkeltauglich.“

Schon seit 1996 sucht Frank Obrist mit seinem Team Lösungen für die großen Probleme unserer Zeit und entwirft neue Technologien, darunter die Serieneinführung der CO2-Klimaanlage in der Mercedes S-Klasse, also einer Kühlung, die mit Kohlendioxid als Kältemittel arbeitet. Diese Erfindung hievte die Firma technologisch in eine weltweite Führungsposition, aber der Tatendrang des Vorarlbergers ist längst nicht gestillt. Besonders die Themen CO2-Emissionsreduktion und alternative Energiequellen sieht er als entscheidend für die Zukunft unseres Planeten. Der neueste Coup des Lustenauer Unternehmers ist der „HyperHybrid“: Hier wird das Fahrzeug zwar elektrisch angetrieben, kombiniert aber einen sehr kleinen – und mit einem Verbrauch von zwei Liter auf hundert Kilometer auch sehr sparsamen – Zwei-Zylinder-Stromgenerator mit einer Batterie und einem Elektromotor. Um den Fahrzeugherstellern zu zeigen, welche Vorteile ein Auto mit einem derartigen Antrieb hat, wurde als Prototyp ein Tesla Model 3 umgerüstet.

Bis spätestens 2025 soll der „HyperHybrid“ in Serienproduktion gehen. Warum er am Ende trotz Mini-Verbrennungsmotor besser für die Umwelt ist als ein reines E-Auto? Seine Antriebsart kann laut den Entwicklern von Obrist in allen Fahrzeugklassen und für alle Anforderungen verwendet werden, nicht nur bei Autos und Lkws, sondern zum Beispiel auch bei Schiffen oder Kleinflugzeugen – das geht mit der reinen Batterieelektrik nur sehr bedingt. Und: Gerade in weniger gut entwickelten Ländern wie Afrika oder Süd-Amerika ist eine geringe Reichweite ein Problem – es fehlt an der Ladeinfrastruktur. Aber mit dem „HyperHybrid“ ist es nicht getan, bei Obrist hat man große Pläne. In fünf Jahren will man „im Bereich einer globalen grünen Energieversorgung sowie bei der Frage der optimalen grünen Antriebstechnologie maßgeblich mitgestalten“ undneue Innovationen zur Vermeidung von Emissionen zu Land, Luft und Wasser entwickeln. Dafür opfert Frank Obrist als großer Denker hinter der Firma auch schon mal die ein oder andere Nacht:

Er will umweltfreundliche Technologie „enkeltauglich“ machen: Unternehmer Frank Obrist / Foto: © Marcel Hagen, www.studio 22.at

„Ich versuche mit all meiner Kraft Lösungen zu finden, mit denen sich globale Probleme einfach und wirtschaftlich vertretbar realisieren lassen.“

Was für ihn Erfolg ist? „Die Welt besser zu verlassen, als man sie betreten hat. Die Verantwortung für unseren Planeten zu übernehmen, ist die größte und schönste Herausforderung, der man sich stellen kann. Ich sehe mit unseren Lösungen große Chancen, die Menschheit über Kontinente, Herkunft und alle Religionen hinweg in dieser Verantwortung zu einen und in eine bessere Zukunft zu führen.“ Dass in der ersten Welt zwar auf Elektro-Mobilität umgerüstet wird, aber andere Länder nicht von der Stelle kommen, sieht man bei OBRIST Powertrain als eine Aufgabe, die schnell angegangen werden muss. „Es gibt dringenden Entwicklungsbedarf im Bereich einer nachhaltigen, leistbaren und vor allem machbaren Realisierung einer globalen Energieversorgung für alle Lebensbereiche. Diese muss weltweit koordiniert werden.

Wie wollen wir den Grundlaststrom beim Ausstieg aus Kohle, Atom und Erdgas kompensieren, ohne die Umwelt zu belasten – und wie speichern und verteilen wir diesen Strom? Diese Fragen sind höchstens regional geklärt“, gibt Frank Obrist zu bedenken. Laut ihm heißt die Lösung – auf lange Sicht – „HyperHybrid® & aFuel®, um eine klimaneutrale Mobilität“ zu erreichen. aFuel® ist ein von Obrist entwickeltes Konzept, das modernste Technik der synthetischen Methanol-Herstellung mit CO2-Einlagerungs

Bis spätestens 2025 soll der neueste Coup des Unternehmers in Serienproduktion gehen: der „HyperHybrid“. / Foto: © VN/ Steuer

verfahren kombiniert. Auf diese Weise wird aus der Luft nicht nur CO2 für die Methanol Gewinnung entzogen, sondern durch die zusätzliche Speicherung von CO2 in Form von Grafit schafft aFuel® sogar eine negative CO2-Bilanz. Damit ist aFuel® der erste globale Energieträger, der zu einer Reduktion der CO2-Anteile in der Atmoshpäre führt. „Beweglich zu sein, ist für die meisten Menschen existenziell. Um eine weltweite, grüne und emissionsfreie Mobilität schaffen zu können, muss diese für alle auch leistbar sein. Wir dürfen bei der ganzen Diskussion nicht vergessen, dass es der Erde egal ist, wo wir das CO2 ausstoßen!“

Gerade wird in seinem Unternehmen an mehreren Prototypen-Fahrzeugen in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten gefeilt. „Die neue Generation von ,HyperHybrid Powertrain‘ wird dann durch einen reinen aFuel®-Generator mit Strom versorgt. Damit kann das Fahrzeug sogar CO2-positiv und ohne Partikelausstoß auf den Straßen unterwegs sein“, verrät Frank Obrist. Für eine in naher Zukunft ausreichende Produktion des synthetischen Kraftstoffs aFuel® benötigt es allerdings im Sonnengürtel der Erde entsprechende Produktionsanlagen.Diese können dann mit preiswerter Solarenergie den Kraftstoff aFuel® herstellen. Effizienzverluste durch Wasseraufbereitung, Elektrolyse und Co können unter diesen Umständen vernachlässigt werden.

Und wenn die ersten „Modern Forests“ entstehen, also moderne Wälder, wie Frank Obrist die von ihm erdachten EnergieFabriken nennt, ist er seiner selbst definierten Bedeutung von Erfolg, nämlich die Welt besser zu hinterlassen, als er sie vorgefunden hat, schon ein großes Stück nähergekommen …

Derzeit baut Obrist ein Netzwerk an Partnern auf für die Realisierung von Modern Forest Anlagen. Interessenten können sich unter office@obrist.at mit der Firma in Verbindung setzen.

 

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Das Schönste für den 30-Jährigen Comedian: die Menschen zum Lachen zu bringen, miteinander und über sich. / Foto: © Robert Maschke

Endlich dürfen wir über uns selbst lachen

„Darf er das?“ Mit diesen drei Worten beweist Chris Tall nicht nur sehr viel Humor, sondern auch Mut. In seiner Show spricht er offen und offensiv auch Tabuthemen an – frisch, unverkrampft, äußerst humorvoll. Fast fühlt man ein Aufatmen durch die Zuschauerschaft gehen. Hier steht ein Künstler auf der Bühne, der es wagt, den geschaffenen Grenzen ins Auge zu sehen, diese zu hinterfragen und ins Komische zu lenken. Er tut dies auf eine intelligente, gewinnende Art, bleibt trotz aller vermeintlicher Respektlosigkeit sensibel und doch respektvoll. Endlich dürfen wir über uns selbst lachen. Und genau darum geht es ihm: Dass wir alle endlich wieder mehr über uns lachen. Als einer der jüngsten und erfolgreichsten Stand-upKomiker weiß Chris Tall: Seine Selbstironie ist großer Teil seines Erfolgsgeheimnisses.

Sein Rezept: Unverkrampfte Selbstironie. Seinen Durchbruch hatte der gebürtige Hamburger 2013, als er den „RTL Comedy Grand Prix“ für sich entschied und danach einige Male bei „TV Total“ zu Gast war. Der 30-jährige Chris Tall gehört heute zu den ganz Großen der Comedy-Szene. Noch vor zehn Jahren steht er als frisch ausgebildeter Versicherungskaufmann auf Deutschlands Open Stages und tut das, wofür er brennt: Stand-upComedy. „Auftreten, auftreten, auftreten!“ ist sein Rat an jeden Comedian, der Erfolg haben will.

Nur auf der Bühne lernt man, Lampenfieber zu überwinden, Sicherheit zu gewinnen – und zu improvisieren. Zusammen mit der puren Leidenschaft hat er es zum Erfolg geschafft.

Heute zählt Chris Tall zu den ganz Großen der Comedy-Szene. Hier zu sehen mit US-Schauspieler Will Smith (l.) / Foto: © RTL / Constantin Entertainment

Diese Leidenschaft führt seinen Karriereweg über die Bühnen von „TV Total“, „Willkommen bei Mario Barth“, „Genial daneben“ u. v. m. Er moderiert 2017 die „1LIVE Köln Comedy Nacht XXL“ und den „Deutschen Comedypreis“. Obwohl auch er Rückschläge durchleben muss, lässt ihn „die Liebe zu dem Beruf und der Comedy immer wieder aufstehen“.

Mehr noch: Einen Beruf auszuüben, der ihm Spaß macht – das bedeutet für ihn Erfolg und Glück zugleich.

Chris Tall weiß früh, dass Comedy sein Weg ist. Als er Mario Barth auf der Bühne in Hamburg sieht, denkt er: „Das will ich auch können!“ Doch zunächst entschließt er sich für einen sicheren, kaufmännischen Beruf. Einen Anzug zu tragen, nimmt er als Garant für „ein festes Einkommen und einen guten Job“ wahr und lacht heute über seine damalige „naive Denke“, wie er sie selbst bezeichnet.

Hinter dem Wunsch seines jüngeren Ichs, einmal einen großen Saal zu füllen, verbirgt sich dieser eine Wunsch: die Menschen zum Lachen zu bringen, miteinander und über sich. Während eines Auftritts im „Atelier Theater“ in Köln gerät er mit einer Familie in der ersten Reihe ins Improvisieren. Noch heute bezeichnet er diesen Abend als eines seiner persönlichen Highlights.

Chris Tall beim Golf spielen / Foto: ©simon-hofmann

Er weiß: In Europa führen wir alle sehr privilegierte Leben. Sich sozial zu engagieren, ist daher für Tall selbstverständlich. So unterstützt er die Organisation „Magic Moments“, welche benachteiligte Kinder in Nepal fördert. Mit den Spenden von Chris Tall und seinem Gewinn von 125.000 Euro bei „Wer wird Millionär? – Das Prominenten-Special“, wurde die „Chris Tall School“ in einem entlegenen Bergdorf gebaut.

 

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Erfolg bedeutet für Wilma Elles, sehr gut in dem zu sein, was sie macht. In der türkischen Serie „Öyle bir geçer zaman ki“ stellt sie ihr Talent unter Beweis. / Foto: SAFFET AZAK

Deutschlands unbekannter Superstar

In Deutschland kennt man ihren Namen (noch) kaum, aber: Wilma Elles ist ein Exportschlager. Sie modelte schon für Vogue, Elle und Grazia – zum Superstar machte sie aber die in mittlerweile 70 Ländern ausgestrahlte türkische Serie „Öyle bir geçer zaman ki“ (übersetzt „Wie die Zeit vergeht“). Jetzt will sich die gebürtige Kölnerin auch zu Hause in die A-Liga spielen und drehte unter anderen den Kinofilm “Die Rückkehr” mit Ralf Bauer.
Was bedeutet für Sie Erfolg?

Erfolg bedeutet für mich, sehr gut in dem zu sein, was ich mache – und immer besser zu sein als gestern. Das ist mir wichtiger als Geld. Erfolg ist die innere Einstellung im Wettbewerb mit sich selbst. Ich möchte kein hin und hergetriebener Ball, sondern in meinem Leben selbst die richtweisende Kraft sein. Dazu muss ich wissen, was ich will. Es ist wichtig, Entscheidungen bewusst zu treffen. Es kann auch ein Erfolg sein, auf den einen Job zu verzichten, um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Oder andersrum muss man oft auf eine tiefverwurzelte Einbindung in die Umgebung verzichten, weil man immer auf Reisen ist.

Was wollten Sie als Kind werden?

Immer Schauspielerin. Ich bin immer mutig auf mein Ziel zugegangen, weil ich mir dachte, dass mir dieser Traum von oben eingegeben wurde – ich habe mir das nicht selbst ausgesucht. Es hat mich immer von innen wie von selbst angetrieben.

Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Viel und mit Freude und Leidenschaft arbeiten, schöne gute Gedanken pflegen, ein gutes Team aufbauen und pflegen, sich immer wieder die Ziele vergegenwärtigen, gesund leben, Chancen sehen und kreativ wahrnehmen, von anderen lernen.

Was macht Sie aus?

Die gebürtige Kölnerin Wilma will sich nun auch in Deutschland in die A-Liga spielen und drehte unter anderem einen Kinofilm mit Ralf Bauer. / Foto: Wilma Elles

Ich kann hart und sanft sein, witzig und ernst, konservativ und modern, laut und leise, ich kann stark sein und ich kann um Hilfe bitten. Ich setze mir keine Schranken.

Wie sind Sie Superstar in der Türkei geworden?

Der Anfang hierzu war in Deutschland. Ein befreundeter Regisseur hatte mich darauf gebracht, mich für eine Hauptrolle im türkischen Kinofilm “Turkish Style” zu bewerben. Zwei Jahre später empfahl mich jemand an die Regisseurin der Serie „Öyle bir geçer zaman ki“. Wenig später zog ich schon nach Istanbul.

Sie konnten aber kein Türkisch. Bekommt man da nicht Panikattacken?

Schon etwas, um ehrlich zu sein. Was dazu führt, dass ich noch mehr gearbeitet habe. Ich war Tag und Nacht mit dem Text und der Rolle beschäftigt. Da ich Wörter anfangs völlig falsch ausgesprochen habe, sind schon mal Verzerrungen in der Bedeutung entstanden. Das hat viele Lachanfälle am Set ausgelöst. Funktioniert hat es trotzdem sehr gut und war für mich der beste Schauspielunterricht. Ich habe gelernt, wirklich mit dem Herzen zu spielen.

Haben Sie türkische Wurzeln?

Nein, meine Großeltern und Eltern sind Deutsche. Ich bin die Erste mit türkischem Pass in meiner Familie. Jetzt habe ich zwei Heimaten.

Wie nervös waren Sie bei Ihrem Umzug nach Istanbul?

Ich hatte schon etwas Angst, da ich mir die Kultur viel fremder vorgestellt habe, aber dann habe ich mich sehr schnell eingewöhnt. Die deutsche und türkische Kultur passen so gut zusammen. Bei allen Aufregungen habe ich immer Rat bei meiner Mutter eingeholt. Dafür bin ich ihr so dankbar und denke immer noch viel an ihre Worte.

Sie drehen sowohl in Deutschland, wo Sie auch wieder leben, dazu nach wie vor in der Türkei und sogar in den USA. Wie schafft man das als alleinerziehende Mutter von sechsjährigen Zwillingen?

Zum Glück hatte ich immer eine sehr gute Babysitterin an meiner Seite und seit einem Jahr ist auch mein bester Freund mehr eingebunden. Ohne ihn würde es nicht gehen. Meine Kinder sind begeistert, da er sehr viel Sport mit ihnen macht. Außerdem sind sie perfekt eingebunden in ihre Kita in Berlin und ich nehme sie sowieso zu 75 Prozent überall mit hin. Die Zwillinge sind das Set-Leben gewöhnt.

Ihr Beruf lässt sich wunderbar mit ihren Zwillingen vereinbaren, so die Schauspielerin. / Foto: SAFFET AZAK

Gibt es bei Ihnen nach der Trennung von Ihrem Mann wieder jemand Besonderes?

Ja, den gibt es. Jemand, der extrem positiv ist und besonders bei schwierigen Aufgaben immer sagt: Das macht mir viel Spaß. Die Lebenslust ist sofort spürbar.

Würden Sie nochmal heiraten?

Ich habe nie richtig geheiratet. Es gab nur eine kleine Zeremonie. Aufgrund all der Horrorgeschichten über Scheidungen reizt mich eine Heirat nicht besonders. Aber wer weiß, vielleicht traue ich mich irgendwann zu einer Trauung! Das wäre natürlich wunderschön, da ich gerne noch weitere Kinder hätte.

Wie bringen Sie Familie und Beruf unter einen Hut?

Ich nehme meine private Situation mit Gelassenheit und viel Freude am Moment. Da ich schon zwei Kinder habe, habe ich keine Torschlusspanik mehr, sondern kann mich auf meinen Beruf konzentrieren, der sich wunderbar mit den Zwillingen vereinbaren lässt. Ich erkunde oft Rollen im Spiel mit ihnen und versuche immer vieles miteinander zu verbinden. Wenn sie in der Kita sind, erledige ich Büroarbeit. Zwischenzeitlich, zur körperlichen Betätigung räume ich auf, dabei telefoniere ich. Auf dem Weg zum Supermarkt lerne ich Text, mache mir Gedanken über meine Rolle und dann sind wir alle zusammen auf Reisen.

 

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Ihren Werdegang hat Alice Brauner nicht geplant. Sie wurde zum Einstieg ins Filmgeschäft 2005 einfach ins kalte Wasser geschmissen. Resultat: Ein beachtlicher Karriereweg als einer der rfolgreichsten Filmproduzentinnen Deutschlands. / Foto: CCC Filmkunst/ Daniela Incoronato

Liebe und Leidenschaft aktivieren und los geht’s!

Diese Berlinerin gehört zu den erfolgreichsten Filmproduzentinnen Deutschlands. Die Journalistin und Geschäftsführerin der CCC Filmstudios Dr. Alice Brauner führt das filmische Erbe ihres Vaters Artur Brauner fort und hat sich zugleich längst von ihrem verstorbenen Vater beruflich emanzipiert.

Für Dr. Alice Brauner bedeutet Erfolg, im Leben eine gute und ausgeglichene Balance zwischen dem zu schaffen, was einem einerseits privat wichtig und wertvoll ist, andererseits geschäftlich ökonomisch sinnvoll erscheint. Es ist wichtig, eine gesunde und glückliche Familie zu haben, und diese mit beruflichem Erfolg in Einklang bringen zu können, ohne dass dabei jemand oder etwas zu kurz kommt. „Meine Familie, meine Söhne, und einige Freundschaften sind mein Lebenselixier und mein beruflicher Erfolg ist das I-Tüpfelchen darauf.“

Sie wollte als Kind bereits Journalistin werden, weil sie schon als kleines Mädchen gerne geschrieben hat. „Ich war sehr neugierig, habe schon früh viel gelesen. Für mich gab es gar keinen anderen Weg. Ich habe mich für Geschichte, politische Wissenschaften und Romanistik entschieden.“

Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört das Lesen. Sie berichtet von ihrer Büchersendung, die sie ein Jahr lang auf n-tv hatte.

„Jede Woche ein Buch lesen zu dürfen und dann den entsprechenden Autor bzw. die Autorin zu interviewen, das empfand ich als puren Luxus.“

Ausschlaggebend für Ihre Berufswahl war ihre Mutter, die ihr in ihrer Jugend sehr viel von der Journalistin Oriana Fallaci erzählt hat. Sie hat viel recherchiert und diese Journalistin sehr bewundert. So wollte sie auch werden. „Ich habe klein angefangen, beim Spandauer Volksblatt, was mir enorm Spaß machte.“ Ihren Werdegang hat sie nicht geplant, sondern wurde aufgrund von Anfragen in die Bahnen gelenkt.

Die Familie ist für die Filmproduzentin das Lebenselixier. Hier gemeinsam in Kindertagen mit ihrem Vater Artur Brauner. / Foto: privat

Ihren Einstieg ins Filmgeschäft war im Jahr 2005/6, als der Herstellungsleiter bei der Filmproduktion DER LETZTE ZUG ausfiel und sie die Produktion auf Wunsch ihres Vaters übernehmen sollte. Sie wurde sozusagen ins eiseskälteste Wasser geschmissen und hat ein Jahr lang von der Pike auf alles gelernt und musste sich viel selber beibringen. „Ich hätte mir nie vorstellen können, einmal Filmproduzentin zu werden. Zum einen, weil ich nie mit meinem Vater zusammenarbeiten wollte und zum anderen, weil es in Deutschland sehr wenige unabhängige Filmproduzentinnen gibt.

Man muss sich da in einem noch immer überaus männerdominierten Bereich durchsetzen und braucht dazu einen unglaublich starken Willen.“

Rückschläge auf Ihrem Karriereweg gibt es für Frau Dr. Brauner nicht. Sie hat bereits von ihrem Vater beigebracht bekommen, immer wieder aufzustehen und sich niemals unterkriegen zu lassen. „Auch wenn es sehr abgedroschen klingt: Ein Rückschlag bringt uns am Schluss weiter, sofern wir darüber nachdenken, was falsch gelaufen ist und was man hätte besser machen können.“ Auch die Rückschläge, die sie erlebt hatte, empfindet sie als wichtig. Die Vorurteile gegen sie, dass durch ihre Herkunft ihr beruflicher Werdegang einfacher gewesen wäre und sie den Erfolg in die Wiege gelegt bekommen hat, findet sie absurd. „Als Tochter muss man sich viel stärker durch seine eigenen Leistungen hervorheben. Das kann sehr mühsam sein, weil man dabei auch manchmal sein ehrliches Ich aus den Augen verliert und sich vorkommt, als müsse man der Branche und der Gesellschaft fortwährend und über ein normales Maß hinaus beweisen, dass man sich seinen Erfolg durch eigene Qualitäten erarbeitet hat.“

Gerade im Filmgeschäft braucht man ein dickes Fell, erzählt Dr. Alice Brauner. Man bekommt so viele Absagen bei Projekten, an denen man zum Teil jahrelang gearbeitet hat – weil das Geld nicht da ist oder weil das Thema im Moment nicht passt. „Man glaubt einen sensationellen Stoff oder einen Besteller entdeckt zu haben und weiß, dass er die Welt bewegen wird und es dann nicht schafft, das Projekt auf die Beine zu stellen.“ Da können einem schon mal Zweifel kommen, ob man überhaupt das Richtige macht. Aber diese Zweifel vergehen relativ schnell wieder, wenn auf der anderen Seite ein Erfolgserlebnis da ist.

Einen markanten Wendepunkt gab es, als ihr Vater sie in die Firma holte. Bis dahin war sie eine recht erfolgreiche Journalistin und Moderatorin. 2005 sollte sie mit einem Mal einen großen Kinofilm zu Ende produzieren, DER LETZTE ZUG, obwohl sie das vorher noch nie gemacht hatte. Ein Jahr schlaflose Nächte, dunkelschwarze Augenringe, irrationale Panikattacken, Deo freie Schweißanfälle. Aber am Ende ist alles gut ausgegangen und der Schritt in die nächste Karriere hatte für Dr. Alice Brauner begonnen. Diesen September feierte die CCC Filmkunst ihr 75-jähriges Jubiläum.

In ihrem SPIEGEL-Bestseller „Also dann in Berlin …“ beschreibt sie die Überlebens-, Flucht- und Lebensgeschichte ihrer heute verstorbenen Eltern. / Foto: CCC Filmkunst

Nun legt sie basierend auf neuen Familiendokumenten eine berührende Biografie mit ihrem Buch „Also dann in Berlin…“ über die Ehe ihrer beiden Eltern vor. Darin beschreibt sie abseits von roten Teppichen und Filmerfolgen ihres Vaters die Überlebens-, Flucht- und Lebensgeschichte von Maria und Artur Brauner. Dieses ist Ihr persönliches Highlight in Ihrer Karriere. Vor allem weil es gerade erst in kürzester Zeit zum SPIEGEL-Bestseller geworden ist. „Als meine Mutter gestorben ist, habe ich schon angefangen zu schreiben. Als dann auch noch mein Vater starb, war für mich klar, dass ich die Geschichte meiner Eltern aufschreiben muss.“ Sie wollte ihren Eltern ein Denkmal setzen, das sie absolut verdient haben. Und damit setzt Dr. Alice Brauner nicht nur ein Denkmal, sondern tut auch noch etwas Gutes. Denn alle Einnahmen daraus gehen an Yad Vashem und das DFF – Deutsche Filminstitut Filmmuseum –DFF, Institutionen zu denen ihre Eltern eine besondere Verbindung hatten.

Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis lautet: „Ich versuche, schnell wieder nach vorn zu schauen. Ich bin glücklicherweise ein durch und durch positiv eingestellter Mensch. Diese gute Eigenschaft wurde mir in die Wiege gelegt, und ich denke, diese Fähigkeit zur Resilienz und zum positiven Denken machen das Geheimnis aus. Außerdem Geduld, Ausdauer, innere Stärke, Rückgrat und Anstand.“

 

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Der mehrfache Unternehmensgründer Dr. Stefan Kloth ist im norddeutschen Raum gut vernetzt. / Foto: osteolabs GmbH

Explosive Mischung

Dr. Stefan Kloth hat sowohl BWL als auch Physik studiert und ist damit in seiner Generation ein Exot. In seinen Firmen hält es ihn nie länger als 10 Jahre. Das nächste Projekt hat er schon im Blick: einen Sprengstofftest.
Was wollten Sie als Kind werden?

Zuerst Forscher, weil ich mit 13 an „Jugend forscht“ teilgenommen habe. Mit 16, 17 wollte ich Unternehmer werden, weil ich elektronische Bausätze verkaufen wollte. Dazu ist es aber nicht gekommen, weil es dafür keinerlei Unterstützung von meinen Eltern gab.

Trotzdem haben Sie diesen Wunsch nach dem Studium verwirklicht.

Ja, obwohl ich zu Beginn des Studiums noch keinen klaren Berufswunsch hatte. Ich wählte Physik, weil man damit so viel machen kann. Erst während des letzten Teils des Studiums fühlte ich, dass ich mich selbständig machten wollte. Nur womit? Darauf hatte ich noch keine Antwort.

Deswegen haben Sie sich zunächst doch für eine Beschäftigung als Arbeitnehmer entschieden.

Genau, als Vertriebsingenieur bei Philips in Hamburg. Mich hat damals schon mehr der Vertrieb als die Technik interessiert. Seit meinem Auslandsstudium in England wusste ich, dass ich nicht in einem Labor arbeiten wollte.

Mit 25 Jahren machten Sie sich dann selbstständig und gründeten den Kontaktlinsen-Versand „Lenscare“. Wie kommt man als Vertriebsingenieur bei Philips darauf, sich mit so einer Idee selbstständig zu machen?

Herr Dr. Kloth (r.) zusammen mit Herrn Prof. Dr. Anton Eisenhauer (l., Head of Research und Gründer von osteolabs GmbH) / Foto: osteolabs GmbH

 

Ich war Kontaktlinsenträger und fand diese kleinen Plastikschalen immer so teuer. Ein teures, aber kleines Produkt, das sich gut versenden lässt – das war für mich der ideale Einstieg in den Versandhandel. Das Wort „E-Commerce“ gab es damals noch nicht.

Im Jahr 2000 standen Sie mit „Lenscare“ kurz vor dem Börsengang, als die Blase am Neuen Markt platzte. Wie sehr traf Sie der Crash?

Wir hatten erhebliche Mittel und Energie für dieses Projekt verwendet. Dann kam eine lange Rezession und die Investoren hielten uns nicht mehr die Treue. Wir sind stattdessen auf Banken und Venture Capital Geber zugegangen. Aber das war natürlich eine ganz andere Bewertung, nämlich eine richtig miese. Das heißt, es war schon auch ein tiefer Rückschritt. Später habe ich das Unternehmen verkauft. Danach hatte ich Zeit und habe Betriebswirtschaft studiert und promoviert.

Dachten Sie damals daran aufzugeben?

Ja, mit Sicherheit.

Was war Ihre Motivation, trotzdem durchzuziehen?

Zunächst mal war „Lenscare“ meine einzige Einkommensquelle und ich war relativ jung, hatte also noch kein Vermögen aufgebaut. Außerdem waren da die ganzen Mitarbeiter. Hätte ich aufgegeben, hätte das ja auch sie betroffen. Da musste ich einfach weitermachen. Ich brauchte damals mit 31 Jahren ja auch nicht viel Geld. Es gab noch keine Familie zu finanzieren.

Prof.Eisenhauer & Minister_Buchholz_ & Dr.Kloth_Bueroeroeffnung2001

Gab es einen Mentor, der Sie am Anfang Ihrer Selbstständigkeit unterstützte?

Ja, den Direktor einer Großbank in Hamburg. Der sorgte dafür, dass es mit dem Kredit immer flutschte, wenn ich zu einem seiner Sachbearbeiter ging. Er war auch Kontaktlinsenträger und fand meine Idee gut. Ich musste für die Kredite natürlich trotzdem persönlich haften. Aber immerhin bekam ich überhaupt welche.

Was würden Sie Ihrem Jüngeren Ich aus heutiger Sicht raten?

Nicht so sehr auf Berater zu hören. Ich gewichte Stimmen heute anders und reflektiere mehr, was andere Menschen sagen. Damals habe ich vieles einfach geglaubt. Woher sollte ich es mit 31 Jahren auch besser wissen? Meine Eltern waren ja keine Unternehmer. Die hatten schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als ich bei Philips gekündigt hatte.

Was hat Sie trotz der Rückschläge zu einem erfolgreichen Unternehmer gemacht?

Der Glaube ans eigene Produkt ist ganz entscheidend. Und man muss sich mit den Details auskennen, auch wenn die Firma 20, 30, 40, 50 Mitarbeiter hat. Denn kein Mitarbeiter kann mir die Verantwortung gegenüber dem Finanzamt abnehmen. Sparsamkeit ist auch wichtig. Ich sitze an einem Schreibtisch von Ikea, den wir selbst aufgebaut haben. Ich brauche keine Innenarchitekten.

Sie betreiben mit osteolabs seit 2018 eine Firma, die sich auf Schnelltests für Zuhause zur Früherkennung von Osteoporose spezialisiert hat. Wie kommt man von Kontaktlinsen zu Knochenschwund?

Durch persönliche Kontakte und durch Zufall. Ich habe mir hier im norddeutschen Raum einen Namen gemacht als jemand, der sowohl technisch als auch betriebswirtschaftlich affin ist. Damit bin ich in meiner Generation ein Exot, denn zu meinen Studienzeiten war die Kombination von Physik und BWL nicht möglich. Ich bin also gut vernetzt. Deswegen werden mir Themen angetragen, die technisch interessant sind und ich prüfe dann, was sich ökonomisch daraus machen lässt. Beim OsteoTest, der online bestellt und per Post versandt wird, kommen mir meine Erfahrungen von LensCare natürlich sehr zugute.

Welche beruflichen Pläne haben Sie für die Zukunft?

Ich bleibe nirgends länger als zehn Jahre. Wenn irgendwann die Controller kommen, um aus 90 Prozent Effizienz 99 Prozent zu machen, bin ich weg. Das finde ich furchtbar langweilig.

Also, was kommt als nächstes?

OsteoTest / Foto: osteolabs GmbH

Ein Sprengstoffspurentest, den ich mit dem Institut für organische Chemie der Universität Kiel entwickle. Da sind wir aber noch ganz am Anfang, bis zur Marktreife muss noch viel geforscht werden. Insofern passt das ganz gut zu meinen Plänen bei OsteoLabs.

Oha. Welchen Luxus gönnen Sie sich? Möbel sind’s ja nicht.

Auch keine Rolex und kein Porsche. Ich wohne hier in Kiel in der ersten Reihe mit Blick auf die Ostsee. Wenn ich schwimmen gehen möchte, bin ich sofort am Wasser. Das ist für mich Luxus. Und ich gehe gern schön essen. Wobei da ab einem gewissen Rechnungsbetrag der BWLer in mir durchkommt, der nach dem abnehmenden Grenznutzen fragt. Man kann für 300 € mit der Familie sehr schön essen, es muss nicht 500€ kosten.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Eine eigene Finca im Süden wäre toll. Da würde ich Wein anbauen und mit dem Trecker über meinen eigenen Weinberg fahren. Generell möchte ich aber keine Besitztümer sammeln, denn was du besitzt, besitzt dich. Es ginge mir nur um den Spaß an der Freude.

 

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Monica Lierhaus war die erste Frau im Deutschen Fernsehen, die die Sportschau mit der Fußball-Bundesliga moderierte / Foto: Agentur Baganz

Erfolg hat viele Facetten

Wer an Monica Lierhaus denkt, sieht sofort die Frau mit den roten Haaren vor sich. Sie hat das Frauenbild der Sportmoderation im TV positive verändert. Ein Erfolg für die Frauen an sich aber speziell für sie.

Schon sehr früh wusste Lierhaus, dass sie einen Beruf einschlagen würde, der mit der Deutschen Sprache zu tun hat. Lehrerin oder Journalistin waren die Optionen. Schon während ihres Studiums arbeite sie beim Radio. Der Sprung zum Fernsehen kam über ein Praktikum bei SAT1 Hamburg. „Rückblickend betrachtet, war das der Grundstein meiner journalistischen Laufbahn.“ Der entscheidende Schritt war aber, als sie zur Sportschau gerufen wurde. „Das war der Durchbruch für mich. Ich war damit die erste Frau im Deutschen Fernsehen, die die Sportschau mit der Fußball-Bundesliga moderiert hat.“

Als Vorreiterin musste sie sich auch über viele Vorurteile hinwegsetzen. Was sie mit Erfolg machte. „Ich habe einen sehr hohen Qualitätsanspruch an mich selbst aber auch an alle anderen um mich herum. Sicherlich habe ich mir damit nicht nur Freunde gemacht. Doch so bin ich. Zudem habe ich die Fähigkeit, das Wesentliche herauszufiltern und auf den Punkt zu bringen.“ Mit ihrem Können und ihrem Charme hat sie sich in der Männerdomäne durchgesetzt. Ohne Zweifel hat Monica Lierhaus beruflich Erfolg gehabt.

Monica Lierhaus gemeinsam mit Lothar Matthäus (l.) und Franz Beckenbauer (r.) / Foto: Sky

Rückschläge im Job gab es für sie nicht. „Wenn sich eine Tür schloss, dann tat sich eine andere auf,“ so Lierhaus. Doch ihren persönlich größten Rückschlag erlebte sie 2009. Bei einer Operation an einem Hirn-Aneurysma gab es Komplikationen und Monica Lierhaus lag vier Monate im künstlichen Koma. „Ich war danach auf dem Stand eines Kleinkindes. Alles musste ich neu lernen. Ich konnte ja nicht einmal aufrecht sitzen.“ Für sie begann der Kampf um ihren persönlichen Erfolg. „Beruflich gesehen war ich immer ein Einzelkämpfer. Doch diese Zeit hätte ich nicht ohne meine Familie so gut bewältigen können. Die andere Seite ist natürlich, einen gewissen Eigenantrieb zu haben.“

Natürlich hat sich ihr Leben nach diesem Vorfall verändert. „Es war schrecklich, meine Selbstständigkeit verloren zu haben und auf andere Menschen angewiesen zu sein.“ Monica Lierhaus hat es geschafft, wieder ins Leben zurückzufinden. Sie nimmt sich Zeit für sich. „Wenn ich aufs Wasser gucken kann, finde ich Ruhe. Aber ich brauche auch meine Arbeit. Zumal sie mir nach wie vor Spaß macht.

Beim Blick aufs Wasser findet sie Ruhe. / Foto: privat

Ihr ist es wichtig, anderen Menschen zu zeigen, wie man Krisen bewältigen kann. „Deshalb habe ich auch eine Vortragsreihe erarbeitet mit dem Titel: Wer nach den Sternen greift, wird niemals mit einer Hand voll Dreck enden!“ Erfolg hat für Monica Lierhaus viele Facetten und sie ist davon überzeugt, dass man sein Ziel erreicht, wenn man gradlinig und konsequent seinen Weg weitergeht.

 

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Der Sinn fürs Unternehmertum liegt dem 74-Jährigen im Blut. Schon als Kind wusste der gebürtige Berliner, dass er einmal Unternehmer werden will. / Foto: KPM Berlin

Ein Gespür für das Richtige

Bankier, Hotelier, Porzellan-Produzent, Autosammler: Jörg Woltmann beweist bei nahezu allem, was er anfasst, ein gutes Händchen

Jörg Woltmann weiß, was Kunden wollen: 1979 gründete der gebürtige Berliner mit einem Partner die Privatbank ABK Allgemeine Beamten Bank AG, deren Angebot ganz auf die Bedürfnisse von Beamten und Angestellten aus dem Öffentlichen Dienst zugeschnitten ist und deren Alleinaktionär er heute ist. 2006 übernahm er die angeschlagene Königliche Porzellan-Manufaktur in Berlin und machte sie wieder zu den ersten Adressen für Liebhaber von edlem Geschirr. Außerdem betreibt der Bundesverdienstkreuzträger vier Hotels in Berlin, Potsdam und Thüringen, in denen die Gäste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt werden. Dass er künftige Entwicklungen richtig einschätzen kann, bewies der inzwischen 74-Jährige aber schon zu Studienzeiten, als er während der Ölkrise mehrere Autohäuser in Berlin kaufte, um sie nach dem Studium gewinnbringend wieder zu verkaufen. Der Sinn fürs Unternehmertun liegt bei ihm in der Familie.

Wann wurde Ihnen klar, dass Sie Unternehmer werden möchten?

Ich wusste schon als Kind, dass ich später Unternehmer werden will, weil meine Mutter auch selbstständig war und die Unabhängigkeit liebte.

Trotzdem sind Sie zunächst in eine andere Firma eingetreten. Warum?

Ich war nach dem Abitur überzeugt, dass eine Banklehre eine solide und umfassende Grundlage für das spätere Berufsleben ist. Deshalb habe ich mich im Bankhaus Hermann Lampe zum Bankkaufmann ausbilden lassen.

Damit sollten Sie Recht behalten, denn Sie haben später eine eigene Bank gegründet. War das Ihr wichtigster Karriere-Schritte?

Die königliche Porzellan-Manufaktur in Berlin rettete er vor der Insolvenz. / Foto: KPM Berlin

Ja, absolut. Die Gründung der Allgemeinen Beamten Bank im Jahre 1979 war für meine Karriere entscheidend, weil sich daraus alle weiteren unternehmerischen Tätigkeiten entwickelt haben.

Gab es weitere Highlights in Ihrer Karriere?

Ja, der Kauf der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin 2006 war auch etwas ganz Besonderes. Das Unternehmen stand damals kurz vor der Insolvenz.

Gibt es auch einen privaten Kauf, an den Sie sich gern erinnern?

Ich habe mir vor 25 Jahren einen Mercedes 300 SL Roadster geleistet. Mit 12 Jahren hatte ich bei der Hochzeit eines befreundeten Ehepaares meiner Mutter Blumen gestreut. Das Hochzeitsgeschenk an die Braut war so ein 300 SL. Das war 1959. Seitdem fasziniert mich dieser Wagen.

Sind Sie generell ein Oldtimer-Fan?

Ja! Inzwischen besitze ich eine ganze Sammlung an alten, aber auch neuen Autos.

Welche Rolle spielt sozialer Status auf dem Weg zum Erfolg?

Generell spielt der soziale Status meines Erachtens keine entscheidende Rolle mehr. Bei mir war es natürlich so, dass meine Mutter schon selbstständig war und mir das Unternehmer-Gen weitergegeben hat.

Jörg Woltmann legt bei seinen Führungskräften neben Fachkenntnissen besonders viel Wert auf soziale Kompetenz. / Foto: KPM Berlin

Wo sehen Sie Ihre Stärken?

Ich stelle mich nicht in den Vordergrund, suche in den Leitungspositionen Mitarbeiter, die besser sind als ich. Ich glaube, dass ich über eine hohe soziale Kompetenz verfüge. Ich verlasse mich überwiegend auf mein Bauchgefühl.

Was ist ein Must-Have in ihrem Beruf?

In allen meinen unterschiedlichen Unternehmen ist es wichtig, dass ich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe, denen ich vertrauen kann und die in meinem Sinne die Vision umsetzen.

Wie wählen Sie Führungskräfte in Ihren Unternehmen aus?

Neben den Fachkenntnissen ist soziale Kompetenz für mich sehr wichtig. Denn ich möchte, dass meine Führungskräfte ihre Teams kollegial leiten – das ist auch ein Anspruch, den ich an mich selbst stelle.

Wie würden Sie Ihr Erfolgsgeheimnis zusammenfassen?

Normal bleiben, niemanden überfordern, soziale Kompetenz zeigen und die preußischen Tugenden wie zum Beispiel Pünktlichkeit und Ehrlichkeit leben.

Was ist die wichtigste Eigenschaft die erfolgreiche Menschen heute brauchen?

Nie aufgeben, auch nicht bei Rückschlägen.

Was treibt Sie persönlich beruflich weiter voran?

Koenigliche Porzellan Manufaktur, Berlin

Der Erfolg und die Umsetzung von Visionen.

Gibt es noch ein berufliches Ziel, das Sie unbedingt erreichen möchten?

 

Nein. Ich habe keine Sehnsüchte mehr. Ich habe mehr erreicht, als ich mir je vorgestellt habe.

Wenn Sie einen Blick auf Ihre bisherige Karriere werfen: Würden Sie Ihrem Jüngeren Ich trotzdem raten etwas anders zu machen?

Ja, da fällt mir etwas ein: In den Anfangszeiten meines Unternehmertums sollte man nicht so naiv sein zu glauben, andere Unternehmer wollten das Beste für dich – und nicht nur für sich selbst. Junge Menschen sollten sich selbst treu bleiben und den Geschäftspartner nicht versuchen zu überfordern. Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.

Wer hat Sie auf Ihrem Weg am meisten unterstützt?

Mein väterlicher Freund Prof. Dr. Siegfried Stange. Er war der Lebensgefährte meiner Mutter, nach dem Studium hatte ich das Glück mit ihm arbeiten zu dürfen. Ohne ihn hätte ich mir nicht zugetraut, mit 32 Jahren eine eigene Bank zu gründen.

Apropos Partner: Wie wichtig ist ist der auf dem Weg zum Erfolg?

Der richtige Partner hält den Rücken frei und organisiert das Privatleben. Da man, wenn man nach Hause kommt, Sorgen nicht an der Garderobe abgeben kann, ist es wichtig, dass man in ein Gesicht schaut, in dem die Mundwinkel nach oben und nicht nach unten zeigen. Deswegen sind Beruf und Privatleben für mich auch nicht zu trennen.

Was ist Ihr Ausgleich zur täglichen Arbeit?

Ich gehe täglich schwimmen und zweimal pro Woche in die Sauna. Da entspanne ich und überdenke alles.

Wenn Sie nicht das geworden wären, was Sie heute sind, was wären Sie dann?

Dann wäre ich in der Immobilienbranche selbstständig, weil ich gerne historische Gebäude saniere.

 

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Seien Sie gespannt, welche spannende Persönlichkeit in den nächsten Tagen folgt! Alle anderen Interviews finden Sie hier.

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